Erfolgreicher Produktlaunch durch Influencer-Marketing – Beispiel für eine Kampagne

Influencer sind die neuen Opinion Leader

Ihre Empfehlung hat Gewicht bei ihren Followern. Influencern wird aufmerksam zugehört und häufig mehr vertraut als den etablierten Medien. Sie versorgen ihre Zielgruppe auf Augenhöhe mit genau den Informationen, für die sie sich interessiert.

eastside communications führte für die Outdoor-Bekleidungsmarke CMP eine Influencer-Kampagne für ihre neuen Sportler-Nudeln durch. CMP vertreibt im italienischen Heimatland seit 2017 auf die Bedürfnisse von Sportlern hin entwickelte Bio-Lebensmittel, deren Markteinführung in Deutschland nun durch Influencer-Marketing unterstützt wurde.

Da sich die Pasta von CMP durch ihren hohen Kohlenhydrat- und Proteingehalt besonders für Ausdauersportler eignet, wurden zehn Instagram-Influencer aus den Bereichen Running, Trail Running und Triathlon ausgewählt. Mit Followerzahlen zwischen 12.000 und 50.000 gelten alle als „Micro-Influencer“, die mit ihren Profilen eine genau definierte Zielgruppe erreichen – in diesem Fall andere Ausdauersportler. Wichtig war zudem die Interaktion mit den Followern. Mehr als bloße Reichweite zählte ein lebhafter, aktiver Austausch mit und von den Fans.

Glaubwürdigkeit ist die Währung der Influencer

Weil eine Social Media-Kampagne nur dann erfolgreich sein kann, wenn der Influencer glaubwürdig hinter dem Produkt steht, sollten sich die Influencer auf ihrem Profil auch mit dem Thema „Ernährung“ und deren Auswirkung auf ihre sportliche Leistung beschäftigen.

run_munich_run bauten die Nudeln in ihren Läufer-Alltag ein

Deshalb erschloss sich der Mehrwert der Nudeln von CMP für ihr eigenes Training den angesprochenen Influencern sofort. Dennoch wurde zunächst eine Testphase vereinbart, in der die Influencer das Produkt prüfen und entscheiden konnten, ob sie es ihren Followern empfehlen möchten.

Jeder Influencer kennt seine Follower selbst am besten

Wie erwartet fiel das Feedback positiv aus und die Eckdaten der Kooperation konnten festgelegt werden. Mit jedem Influencer wurde individuell vereinbart, welche Leistungen er/sie für das angebotene Honorar erbringen würde. Je höher die Followerzahlen, desto gewichtiger das einzelne Posting. Anzahl und Art der Postings wurden abgesprochen. Bei der Umsetzung hatten die Influencer jedoch völlig freie Hand, um authentisch und glaubwürdig zu bleiben. Schließlich haben alle Influencer jahrelange Aufbauarbeit in ihr Profil gesteckt und wissen selbst am besten, welche Art der Kommunikation bei ihren Followern funktioniert.

Der Produkt-Test als Event in den Instagram-Stories: run_with_chris

Die meisten Postings wurden in den beliebten Instagram-Stories veröffentlicht. Dort ließen die Influencer ihre Fanbase am „Unboxing“ der Nudeln, dem Kochen und Essen teilnehmen, nahmen die Nudeln als Proviant zu Wettkämpfen mit oder verteidigten sie gegen ihre hungrigen Haustiere.

Sogar die Haustiere kamen bei der Kampagne zum Einsatz wie bei running_sandra

Im Instagram-Feed teilten sie dann bevorzugt Nudel-Rezepte oder verlosten nach Absprache Probesets der Nudeln an ihre Follower. So schürten sie die Neugier auf die Sportler-Nudeln von CMP zusätzlich.

Die Produktverlosung wurde bei runskills kreativ umgesetzt

Der direkte Weg zur Zielgruppe

Die Nudel-Kampagne von CMP ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich mit gutem Influencer-Marketing nachhaltige Wirkung erzielen lässt: Die Markteinführung der Nudeln in Deutschland wird von der Zielgruppe dank der Influencer-Kampagne nun mit großem Interesse und Kaufwillen erwartet. Die Nudeln haben sich durch die Glaubwürdigkeit der Influencer überzeugend als ideale Ernährungsgrundlage für Ausdauersportler etabliert. Dabei wurde die Zielgruppe ohne Streuverluste und mit vergleichsweise kleinem Budget erreicht.

Schaut euch auch das Beispiel an, wie wir einen Influencer bereits vor der offiziellen Markteinführung der neuen SCHÖFFEL Skitouren-Kollektion integriert haben.

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Kunden unter 35 Jahren lesen keine Magazine mehr

Warum klassische Werbung nicht mehr funktioniert

Leser von Printmedien altern mit ihren Magazinen. Und nicht nur die junge Generation informiert sich über digitale Medien.

Früher war es für junge Menschen normal sich zu treffen, zu telefonieren oder Briefe zu schreiben, um das Grundbedürfnis nach sozialen Kontakten zu befriedigen. Heute erleichtern bzw. übernehmen dies häufig soziale Netzwerke. Vor allem die jüngere Generation ist zum Großteil ihrer Freizeit digital aktiv.

Printmedien werden unter anderem auch deswegen von jungen Menschen immer weniger gelesen. Seit Jahren verzeichnen die Verlage Auflagenrückgänge wie die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) immer wieder manifestiert. Es wundert also nicht, dass viele Leser von Printmedien über 50 Jahre alt sind.

Junge Menschen verbringen sehr viel Zeit im Internet und in den Sozialen Medien (3 Stunden pro Tag sind normal). Und gerade weil die echten sozialen Kontakte oft zu kurz kommen, ist es für den Einzelnen (dieser Generation) umso wichtiger wenigstens digital zu einer authentischen Gemeinschaft – einer Community – zu gehören. Hier ist der Ort, wo man sie erreichen kann.

An diesem Grundbedürfnis der Zugehörigkeit zu einer Gruppe setzt Community-Marketing in der digitalen Welt an. Die großen Communities wie z.B. Facebook oder Instagram bieten Zugehörigkeit. Jedoch wenig definiert.

Schrumpfende Auflagenzahlen
Viel Papier. Dennoch sind die Auflagenzahlen bei Printmedien seit Jahren rückläufig.

Eine stärker auf Emotionen basierte Identifikation des Einzelnen mit der Gruppe bieten digitale Communities, deren Mitglieder ein gemeinsames Interesse verbindet.

Am Beispiel OUTSIDEstories, einer Online-Community, wo jeder Nutzer seine persönliche Meinung über Outdoor-Ausrüstung aller Art einbringen kann, wollen wir aufzeigen, wie sich Marken auf intelligente und im Verhältnis zu Printwerbung kostengünstige Weise einem jungen Zielpublikum präsentieren können.

Bis zu drei Stunden pro Tag hängen jungen Menschen in den sozialen Netzwerken.
Bis zu drei Stunden pro Tag hängen jungen Menschen in den sozialen Netzwerken.
 
Emotionen verbinden Menschen

Emotionen prägen sich nachhaltig ein. Für den Aufbau eines prägnanten Markenimage gehören Emotionen. Das ist nichts Neues im Marketing. Vor allem um eine jüngere Zielgruppe zu erreichen, ist die Integration von Online-Communities in eine Kommunikationsstrategie im digitalen Zeitalter unverzichtbar.

 
Was macht die Community OUTSIDEstories aus?

Das gemeinsame Interesse der Mitglieder von OUTSIDEstories ist die Aktivität im Freien: am Berg, beim Laufen, beim Camping oder z.B. im Wasser. Das verbindende Element ist die Begeisterung für den Sport und die die dazugehörige Ausrüstung. Das ist echte Emotion. Hierbei hat man als Marke die Chance den Konsumenten authentisch zu „berühren“.

Begeisterung ist das verbindende Element.
 
Warum ergänzt Kommunikation in Online-Communities klassische Werbung oder auch klassische PR auf perfekte Weise?

Nutzer erwarten heutzutage die Nähe zu Herstellern, mit deren Produkten sie sich umgeben. Vor allem wenn es sich dabei um so emotionale Bereiche wie die Freizeit handelt. Online-Communities sind der perfekte Ort für Hersteller sowie Konsumenten Nähe zu schaffen. Meinungen äußern. Antworten geben. Verbindungen aufbauen. Sich austauschen. Hier entsteht Authentizität, die nirgends sonst geboten wird. Marken die sich in diesem speziellen Raum zeigen oder gar aktiv teilnehmen, werden vom Konsumenten als kompetenter Partner der Gemeinschaft wahrgenommen. Über 50% der User von OUTSIDEstories sind zwischen 18 und 44 Jahren alt. Damit ist z.B. diese Plattform DIE Chance für Hersteller aus dem Sport- und Outdoor-Bereich eine jüngere Zielgruppe zu erreichen und vor allem die vom Konsumenten erwartete Nähe herzustellen.

 
Communities bieten zig Möglichkeiten für Hersteller ihre Marke und Produkte zu präsentieren
1. Mitgliedschaft

Eine digitale Community bietet in den meisten Fällen die Möglichkeit eine Mitgliedschaft einzugehen. Dabei wird in der digitalen Welt meist nur die Angabe einer E-Mail-Adresse und die Kreation eines Benutzernamens verlangt.

 
2. Kommentare

Damit wird man Teil der Community und kann zum Beispiel bei OUTSIDEstories User-Bewertungen kommentieren. Dies sollte man nicht nur tun, wenn eine User ein Produkt dem Sinn nach falsch bewertet hat, sondern auch wenn eine Bewertung besonders ausführlich oder besonders gut ausgefallen ist. Jedenfalls schafft man Nähe und kann somit auch eine etwas schlechter ausgefallene Bewertung in der Wahrnehmung eines User sogar ins Positive wenden.

Kommentare schaffen Authentizität und Involvement.

 
3. Multiplikatoren der Community und Innovationen sehr früh in Kontakt bringen: Influencer

Früher hat man dafür gesorgt, dass Medienvertreter sehr früh neue Produkte testen. Heute sind Influencer hinzugekommen und haben bereits den gleichen Stellenwert. Jede Community verfügt über sogenannte Multiplikatoren innerhalb der Community.

Bei OUTSIDEstories sind es die ProduktScouts, die Mitglieder des Produkttester-Teams. Sie können erstens bereits während eines Testevents über Facebook oder Instagram über die neuen Produkte berichten. Und zweitens, überlässt man ihnen die Testprodukte für einen Testzeitraum von 6 Wochen, kann deren authentische und ausführliche Bewertung bereits sehr früh in der Verkaufssaison online sein und Konsumenten in der Kaufentscheidungsphase positiv beeinflussen.

Die Leidenschaft zu einer Sache schweißt die Community zusammen.

 
4. Die Glaubwürdigkeit einer Community nutzen

Konsumenten informieren sich heutzutage im Internet, bevor sie ein Produkt – oft sogar direkt im Anschluss online – kaufen. Diesen Umstand kann man sich als Hersteller zunutze machen, indem man seinen Konsumenten hilfreiche Kaufberatungen online anbietet. Das können zum Beispiel Artikel oder Videos sein. Je authentischer das Umfeld ist, wo der Konsument diese Kaufberatung findet, desto glaubwürdiger sind die Informationen.

OUTSIDEstories bietet deshalb Herstellern die Möglichkeit sogenannte Content-Kampagnen zu buchen. Das ist nichts anderes als eine Kaufberatung, die anhand der gebotenen Produktfeatures das entsprechende Produkt empfiehlt. Durch die Verlinkung vom Artikel auf die User-Bewertungen, wird der Konsument bestärkt, das beworbene Produkt zu kaufen. Der Sofort-Kauf wird bei OUTSIDEstories durch den in der User-Bewertung vorhandenen Preisvergleich mit Shop-Link unterstützt.

So einmalig: User-generierte Bewertungen in der größten Product-Experience-Plattform Europas.

Ein verbundenes Gewinnspiel sorgt zusätzlich noch für Involvement der User, denn durch die Beantwortung einer Frage, findet eine Auseinandersetzung mit der Marke und/oder dem Produkt statt. Das Involvement bei Content-Kampagnen ist überdurchschnittlich hoch. Die Erfahrung zeigt, dass bei Gewinnspielen zirka 25% der Leser teilnehmen, ein Teil davon im Zuge des Gewinnspiels sogar den Newsletter des Herstellers abonnieren. 

Ein weiterer Vorteil: Content-Kampagnen können bis ins Detail ausgewertet werden.

Die Kosten belaufen sich zwischen 30 und 52 Cent pro User, abhängig vom eingesetzten Budget. Die entsprechende Reichweite ist garantiert. Mehr Informationen dazu können Sie hier anfordern.

 
5. Als Marke in Verbindung mit Communities auftreten

Viele digitale Communities veranstalten von Zeit zu Zeit echte Events. Sozusagen die Community zum Anfassen. Hersteller können dafür sorgen, dass sie in diesem Rahmen wahrnehmbar sind. Automatisch positionieren sich diese Marken mitten in der Zielgruppe. OUTSIDEstories bietet hierfür das jährlich stattfindende ProduktScout Testival. Während des Events treffen sich die Produkt-Tester der Community, um sich auszutauschen und vor allem die Emotionen zu leben, die alle Community Mitglieder so lieben.

 
6. Opinion Leader, z.B. gesponserte Athleten animieren auch Mitglied einer Community zu werden

Wer kennt Ihr Produkt besser als gesponserte Opinion Leader oder Athleten. Sie sind prädestiniert dafür Bewertungen über Innovationen von Sportartikeln zu schreiben. Zudem genießen Sie ein hohes Ansehen und Glaubwürdigkeit bei Konsumenten. Binden Sie Bewertungen auf OUTSIDEstories in die Sponsoring Vereinbarungen ein. Damit erhalten Sie glaubwürdigen user-generated Content.

 

Conclusio für Ihre Kommunikationsstrategie

Am Beispiel der Outdoor-Community OUTSIDEstories zeigt sich, dass die Integration von digitalen Communities in die Kommunikationsstrategie ein essentielles Tool im Marketing-Mix ist. Im Vergleich zu klassischer Werbung ist es effektiv und direkt verkaufsorientiert, garantiert die Erreichung einer jungen, kaufffreudigen Zielgruppe und bietet darüber hinaus eine attraktive Kostenstruktur innerhalb der möglichen kommunikativen Maßnahmen.

Die Crowd weiß immer mehr als jeder Einzelne.

Digitale Communities sind so erfolgreich, weil die Zugehörigkeit zu einer digitalen Community aufgrund der digitalen Entwicklung von Social Media einfacher und selbstverständlicher wurde. Die Chance für Unternehmen: Obwohl die Menschen in der Regel ihre echte Gemeinschaftshilfe von ihrer Familie und ihren Freunden erhalten, können Unternehmen ein Teil dieser Communities werden, indem sie aktiv an den Gemeinschaften ihrer Kunden teilnehmen. Und nichts anderes beschreibt der Begriff des Community-Marketings.


Neugierig? Sie wollen eastside näher kennen lernen. Fon 089-230 991 10 oder PN an k.schmid@eastside-story.de oder s.messner@eastside-story.de



Fotos: unsplash.com; Fotolia

So einfach ist Inbound Marketing

Die digitale Revolution bei der Kundengewinnung

Klassische Werbung greift nicht mehr, sie geht an uns fast spurlos vorbei. Kundengewinnung hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Ob gedruckte Anzeigen, TV-Werbung oder Online-Banner. Irgendwie nervt Werbung inzwischen. Das alte Marketing funktioniert nicht mehr. In der Markenkommunikation ist eine Revolution im Gange. Egal ob B2B oder B2C.

Dass das herkömmliche Marketing nicht mehr effektiv ist und man als Unternehmen umdenken muss beweisen folgende Tatsachen: Die Anzahl der Menschen, die sich Adblocker einrichten wird immer größer. Viele verlassen eine Internetseite auf Nimmerwiedersehen, wenn sie mit zu viel Werbung bombardiert werden. Wir hören längst Spotify oder sehen Netflix anstatt öffentlich-rechtliche oder private TV-Sender.

Die Frage ist: Wie informieren wir uns heutzutage? Wo finden wir Lösungen für unsere Probleme?

Jeder weiß es: Im Internet! Und das gilt für jeden. Egal ob Konsument oder Einkäufer in einem Unternehmen.

Die Aufgabe von Unternehmen ist es also, deren Kommunikation auf dieses veränderte Informationsverhalten einzustellen. Unter Marketing-Experten nennt man dies Content Marketing oder Inbound Marketing.

Beim Inbound Marketing greift der Suchende freiwillig nach Informationen, die ihm im Netz zur Verfügung gestellt werden

Exkurs: Was ist der Unterschied zwischen Outbound und Inbound Marketing?

Outbound bedeutet „eingehend“. Outbound Marketing kommt ungefragt und ist deshalb generell eher „unerwünscht“. D.h. traditionelle Kommunikationsmaßnahmen wie Print-Anzeigen, Fernsehwerbung, Postwurfsendungen, Radiowerbung, Plakate, etc., aber auch Online-Maßnahmen wie unspezifische Massen-E-Mails (Spam), Online-Banner sind nicht gern gesehen – sie stören.

Diese Art der Werbung bekommt immer weniger Aufmerksamkeit. Der Grund: Outbound Marketing baut auf Wahrnehmung durch Störung, einer großen Menge an Menschen (Reichweite), mit der Hoffnung, es werden schon genug Interessierte hängen bleiben. Doch wer will schon gerne gestört werden?

Verbunden mit aufwändiger Marktforschung und auffälliger Platzierung ist es durchaus möglich einen kleinen Prozentsatz an Menschen zu erreichen und das Produkt zu verkaufen. Bei einer guten Conversion Rate ist das eine erfolgreiche Vorgehensweise. Bisher. Allerdings ist diese Vorgehensweise – aufgrund moderner Technologien – immer weniger effektiv und obendrein sehr teuer.

Im Internet ist nahezu jede Art von Information auffindbar. Wir sind es immer mehr gewohnt unsere Wahrnehmung dorthin zu leiten, worin wir einen Sinn sehen. Dorthin geht unsere Aufmerksamkeit. Und deshalb schalten heute schon fast 90 Prozent der Menschen um, wenn Werbung läuft.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen Outbound und Inbound Marketing: Heute geht es darum, persönliche und relevante Informationen bereit zu stellen. Die technischen Voraussetzungen im Internet ermöglichen es, mit unzähligen Kunden zielgerichtet und individuell in Kontakt zu treten.

Was steckt hinter Inbound Marketing?

Die Basis von Inbound Marketing ist, dem Kunden aktiv zu helfen das richtige Produkt zu kaufen und auch umgekehrt, der Kunde hilft dem Werbetreibenden zu verkaufen.

Die neuen Technologien ermöglichen den Dialog zwischen Unternehmen und Käufer, online und direkt. Ohne Werbemedium dazwischen. Ähnlich dem Word-of-Mouth-Prinzip. Die Wahrnehmung geschieht freiwillig, weil der Käufer die gestellte Information als hilfreich empfindet und gerne konsumiert bzw. sogar auf der Suche danach ist.

Alles, was ein Unternehmen tun muss, ist hilfreiche Inhalte bereitzustellen (Wissen und Information). Damit erreicht man die gewünschte Interaktion (am Ende den Kauf). Das verstehen wir unter modernem Marketing.

Übersetzt heißt das für die Website eines Unternehmens: die Seite muss dynamisch wachsen. Das Wachstum sind die auf Ihre verschiedene Zielgruppen möglichst präzise abgestimmten hilfreichen Inhalte (stetig sich verändernd, wachsend, im Gegensatz zur statischen, einmal erstellten Website). Diese Inhalte (z.B. Blog Posts) müssen so aufgebaut sein, dass sie – zufälligerweise – die Produkte ihres Unternehmens als die Lösung der aufgezeigten Probleme anbieten.

Das macht Inbound Marketing anders

Anstatt eine Message (kostenintensiv) nach außen zu pressen, ist nun das Ziel, die Kunden auf der Basis ihrer Bedürfnisse und hilfreichen Inhalten (Blog Posts), unter Zuhilfenahme der Suchmaschine (SEO) und Einsatz von geeigneten Sozialen Netzwerken (Xing/LinkedIn/Facebook usw.) anzuziehen (freiwillig und offen für Information). Man spricht auch von Erlaubnis basiertem Marketing oder Pull Marketing.

Unterschied Inbound – Outbound Marketing. Grafik: eastside communications

3 wichtige Voraussetzungen für Inbound Marketing:

  1. Die Erlaubnis haben mit der Zielgruppe zu kommunizieren
    2. Die Zielgruppe genau kennen und die Fragen beantworten, die sich ein potenzieller Kunde stellt
    3. Diese Antworten verbreiten, so dass sie (im Internet) gefunden werden

Gefunden werden heißt: Die Kunden kommen freiwillig, anstatt mühsam mit teuren Werbemaßnahmen um ihre Aufmerksamkeit zu buhlen.

Sie fragen sich jetzt sicher: Wie wird mein Unternehmen, werden meine Informationen und meine Produkte gefunden?

Inbound Marketing baut auf hochwertige bzw. hilfreiche Inhalte, die ein Problem meiner Zielgruppe lösen. Das erste To-Do ist also zunächst: hochwertige Inhalte zu erstellen, die speziell auf einen klar zu definierenden Kundenkreis zugeschnitten sind. Sie ziehen den Kunden förmlich an. Er kommt aus freien Stücken zu Ihnen. Sie verdienen sich die Aufmerksamkeit Ihres Kunden. Das ist anfänglich zeitaufwändig. Langfristig jedoch wesentlich günstiger und effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Die To-Dos im Zeitablauf

Step 1: Magnetfunktion

Darauf kommt es an: Die richtigen Kunden anziehen. Also nur die potenziellen Käufer.
Das bedeutet problemlösungsorientierte, hilfreiche Inhalte erstellen und kostenlos auf Ihrer Website, idealerweise Ihrem Blog zur Verfügung stellen.
Um nun die richtigen User zu Ihrem Inhalt zu lenken gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Themen wie Influencer, Gastbeiträge, SEO, Suchmaschine, Soziale Netzwerke oder Content Seeding und virale Verbreitung sind hier relevante Themen. Damit erreicht man sehr schnell eine definierte Zielgruppe.

Step 2: Konvertieren

Konvertieren heißt im Online-Chargon den Besucher (User) Ihrer Website zu einem Lead umzuwandeln. User sind schnell wieder weg. Deshalb brauchen Sie die Erlaubnis den User erneut zu kontaktieren. Das heißt soviel, wie der User soll seine E-Mail Adresse zur Verfügung stellen – freiwillig! Das nennt man dann die Conversion.
Das funktioniert am besten, wenn Sie ihm eine Gegenleistung für diese wertvollen Daten anbieten. Diese Gegenleistung platziert man am einfachsten auf sogenannten Landing Pages. Das wäre dann z.B. eine kostenlose digitale Broschüre (Ratgeber) oder das Abonnement Ihres Newsletters.

Step 3: Abschluss

Der User wurde zum Lead. Jetzt können Sie mit Ihm in einen Dialog treten. Ähnlich einem Vertriebsgespräch. Jetzt soll er kaufen, also Kunde werden. Sie müssen ihn von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung überzeugen. Dafür gibt es das Email-Marketing.
Diese Technik bietet vielerlei Möglichkeiten und sogar Automatisierung an: entweder man arbeitet mit Autoresponder oder man versendet bestimmt Emails aufgrund bestimmter Verhaltensweisen der User (Klicks auf Buttons, Setzen von Häkchen, Terminierung von E-Mail-Serien in einem bestimmten Zeitablauf) – ganz ohne zeitlichem Aufwand, aufgrund der Automatisierung, wenn einmal eingerichtet.
Nachdem ein User zum Kunden wurde, sollte sich in gut funktionierendes Customer Relation Management um ihn kümmern.

Step 4: Halten über Emotion

Nach dem Kauf ist vor dem Kauf. Es gilt: dranbleiben und begeistern. Das Customer Relation Management ist gefragt.
Kontakt schafft Sympathie. Also liefern Sie dem Kunden weiterhin und regelmäßig kostenlose Inhalte, die ihm Mehrwert bringen. Gekrönt von m i-Tüpfelchen der Personalisierung.
Der User freut sich wenn er sich einbringen kann. Dazu dienen Umfragen, die zudem qualitatives Feedback für Sie bedeuten, um Marktforschung zu betreiben. Auch hier kann Automatisierung Ihr Zeitbudget und Ihren Geldbeutel schonen.

Und ganz nebenbei wird Ihr Kunde so zu Ihrem Promoter, der als Botschafter Ihrer Marke/Ihres Produkts fungiert und zum Wiederholungskäufer wird.
So rollen Sie durch geschicktes Kombinieren von Content und Online-Technologie den roten Teppich für die Customer Journey ihrer User aus. Ihre Kunden fühlen sich wohl und Sie arbeiten effektiv.

Der Online Sales-Funnel

Im Überblick durchläuft der User beim Inbound Marketing folgende Phasen:

Online Sales-Funnel in 3 Phasen. Grafik: eastside communications

Phase 1 – Recherche:  Sie erreichen exakt die Menschen, die grundsätzlich offen sind für Lösungen für bestimmte Probleme. Der Trick: Ihre Produkte sind die Problemlösungen dafür. Allerdings: Sie sind noch nicht bereit für den Kauf.

Phase 2 – Interesse: Die User suchen inzwischen aktiv nach Lösungen für ihr Problem. Vergleichen eventuell sogar Ihre Produkte mit denen der Mitbewerber. Sie sind dankbar um jede Hilfestellung – auch in Form von Content (online). Zu diesem Zeitpunkt sind sie bereit ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

Phase 3 – Kaufbereitschaft: Aufgrund von gut gemachtem und echt hilfreichem Content (Informationen über das Produkt etc.) kann er eine echte Kaufentscheidung treffen oder in Verhandlungen treten.
So stellt sich eine komfortable Customer Journey dar. Vorteil für den Vertrieb: uninteressante User werden automatisch herausgefiltert. Die potentiellen Kunden bleiben. Sie als Anbieter werden vom User mehr und mehr als kompetenter und hilfsbereiter Partner wahrgenommen, zur Lösung seiner Probleme.

Zusammenfassung

Das Internet revolutioniert alle Lebens- und Arbeitsbereiche – auch das Marketing. Das heißt Umdenken und Loslassen vieler gelernter Strukturen. Warum? Das Internet hat uns verändert. Wir suchen und finden dort alle nötigen Informationen. Deshalb funktioniert das klassische Marketing (Outbound Marketing) ja auch immer weniger.
Wir suchen selbst aus, was wir erfahren wollen. Unaufgefordertes, störendes Outbound Marketing findet keine Beachtung mehr. Inbound Marketing wird dort gehört, wo es gebraucht bzw. gesucht wird. Deshalb ist es so erfolgreich und langfristiger. Lesen Sie hier die 3 gewichtigen Gründe für Inbound Marketing.

Mit der Bereitstellung von hochwertigem Content sorgen Sie als Unternehmen selbst dafür, dass Sie bzw. Ihre Produkte gefunden werden. Ihre potenziellen Kunden kommen freiwillig zu Ihnen. Beim Inbound Marketing kann man im Vergleich zum Outbound Marketing die Aufmerksamkeit nicht mehr mieten. Wir müssen sie uns verdienen. Damit nerven wir unsere potenziellen Kunden nicht mehr, sondern wir haben die Chance sie zu begeistern.

Sie wollen mehr zum Thema Inbound Marketing wissen oder wünschen sich Unterstützung für den Start oder die Umsetzung. Buchen Sie einen unserer hilfreichen Inbound Marketing Workshops.

Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben: Inbound@eastside-story.de

Oder rufen Sie uns einfach an:

0049 (0)89 230 991 22 (Sabine Messner) oder 0049 (0)89 230 991 41 (Kai Schmid)

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