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Patagonia. Stay grounded – In der Krise am Boden bleiben

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Patagonia. Stay grounded – In der Krise am Boden bleiben

Was macht man als PR-Agentur, wenn der Kunde die Kommunikation einstellt? Nun, in unserem Fall haben wir die das Klimaschutznetzwerk Stay Grounded und dessen deutschen Ableger Stay Grounded bei ihrem Kampf gegen ein bedingungsloses Rettungspaket der Lufthansa während der Corona-Krise unterstützt. Die Hintergründe einer ungewöhnlichen Kooperation.

Seit 1985 hat sich unser Kunde Patagonia verpflichtet, mindestens 1% seines Umsatzes für den Schutz und die Erhaltung der Umwelt zu spenden. Bis heute hat das kalifornische Unternehmen so insgesamt mehr als 89 Mio. US-Dollar in Sach- und Geldspenden an Umweltschutzgruppen weltweit gespendet. Doch Patagonia möchte mehr als nur ein Geldgeber, sondern den Organisationen ein Partner auf Augenhöhe sein.

Deshalb werden die Organisationen nicht nur in die Kommunikation von großen Umweltkampagnen wie „Save The Blue Heart of Europe“ oder „Artifishal“ eingebunden, sondern etwa auch durch Patagonia Action Works, eine Art Dating-Portal für NGOs und Konsumenten oder finanzielle Unterstützung bei der Verstärkung von Kampagnen in den sozialen Medien unterstützt.

Was tun während der Pandemie?

Als im Frühjahr dieses Jahres die COVID-19-Pandemie immer weitere Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt hat, war für Patagonia recht schnell klar, dass das Unternehmen seine Kommunikation bis auf weiteres auf ein Minimum reduzieren wird. Kein Wunder, ein guter Teil der Marketing- und PR-Aktivitäten beruht auf direktem Kontakt mit den verschiedenen Core-Communities, etwa bei der Worn Wear Tour oder den vielen Events in den eigenen vier Wänden oder bei Händlern.

Die Lösung: Switch der Kommunikation zu einer guten Sache

Für eastside als die Kommunikatoren von Patagonia im deutschsprachigen Raum war also zunächst Sendepause – ein Zustand wider unsere Natur. Als Patagonia uns anbot, dem durch 1% for the Planet geförderten Klimaschutznetzwerk „Stay Grounded“ und dem deutschen Ableger „Am Boden bleiben“ bei einer Kampagne gegen ein bedingungsloses, coronabedingtes Rettungspaket der Lufthansa durch die Bundesregierung unter die Arme zu greifen, waren wir mehr als bereit, den Aktivisten zur Seite zu stehen. Schließlich versuchen auch wir – so oft es geht – auf Business-Trips mit dem Flieger zu verzichten und reisen Strecken wie München-Hamburg oder auch nach Amsterdam in der Regel mit der Bahn.

Die Stunden für Stay Grounded – statt für den Kunden

Nach einem initialen Gespräch mit Stay Grounded war recht schnell klar: Ansatzpunkte gibt es genügend, schließlich arbeiten die Aktivisten mit viel Herzblut, aber knappen Ressourcen und limitierter (Wo-)Manpower. Unser Maßnahmenpaket beinhaltete…

  • Hilfe bei der Erstellung von Pressetexten
  • Bereitstellung unserer Infrastruktur zum Versand von Mailings
  • Unterstützung bei der Organisation und Durchführung einer digitalen Pressekonferenz
  • Persönliches Nachfassen bei Journalisten im Vor- und Nachgang der Pressekonferenz

Das Ergebnis waren unter anderem Beiträge auf Welt.de, DW.com und bei der taz. Neben der Aufmerksamkeit für das Netzwerk und ihre Sache war für uns auch der Einblick in die Arbeits- und Denkweise einer Umweltschutzorganisation extrem lehrreich – und auch die Aktivisten macht mehr als deutlich, dass die Dienste von professionellen Kommunikatoren mehr als hilfreich waren.

Was kommt nach der Krise?

Der Shutdown ist (vorerst) überwunden und die Kommunikationsmaßnahmen werden bei Patagonia wieder hochgefahren. Themen gibt es genug: Regenerative Ökologische Landwirtschaft, die Energiewende und Konsumverzicht sind nur einige der Aufgaben die auf uns warten und an denen wir zusammen mit Patagonia und den unterstützten Umweltschutzorganisationen wachsen werden.

Patagonia Stay Grounded

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Link zu Patagonia.
Mehr Presse-Meldungen zu Patagonia in unserem Press Room (kurze, unbürokratische Anmeldung erforderlich)

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5 Tipps für eine konstruktive Zusammenarbeit mit Influencern

So bauen Sie erfolgreiche Beziehungen zu Influencern auf

Sie fragen sich, wie manche Blogger, Instagramer oder YouTuber – oder Neudeutsch: Influencer – in kürzester Zeit bekannt werden und unzählige Follower generieren. Meist sind sie Menschen wie du und ich. Vielleicht sind manche sensationelle Kommunikatoren, oder sie bieten einfach wirklich gute Inhalte. Nur das reicht in der Regel nicht aus oder erfordert immens viel Zeit und Kraft.

Eigentlich ist deren Strategie schon lange bekannt. Nun wurde sie lediglich in die digitale Welt übertragen. Doch Erfolg ist nichts was, einem über Nacht zufliegt. Erfolg setzt strategisches Vorgehen voraus.

Geteilter Einfluss ist doppelter Einfluss

Klingt erst einmal nicht logisch, denn warum sollte ein Influencer seinen einmal erkämpften Einfluss (seine Reichweite) mit Ihnen teilen? Logisch wird es, wenn man dem Influencer dafür etwas bietet. Was das sein könnte, darauf gehen wir später ein.

Sie werden kaum einen echten Influencer finden, der Ihre Inhalte verbreitet, wenn Sie minderwertigen Content liefern.

Ein unverzichtbares Kriterium bei der Wahl der richtigen Influencer ist die Qualität ihrer Follower im Hinblick auf Ihr Produkt. Also es gilt die Influencer systematisch auszuwählen.

Ihr Ziel ist es, Ihr Produkt so darzustellen, dass der Kunde es als Lösung für sein Problem anerkennt und – was wohl? – kauft. Der Kunde muss also neben Interesse an Ihrem Produkt auch Vertrauen zu Ihrem Unternehmen oder Ihrem Produkt aufbauen.

Vertrauen entsteht auch, wenn Ihr Produkt von einer unabhängigen Person empfohlen wird. Am besten, wenn diese Person bereits das Vertrauen Ihrer Zielgruppe genießt.

Social Proof: So werden Sie glaubwürdig

Wenn ein Bergführer einen Klettergurt einer bestimmten Marke empfiehlt, dann vertraut man diesem Klettergurt sein Leben an. In der Pharma-Industrie sind es oft praktizierende Ärzte, die bestimmte Medikamente empfehlen. Bei Beauty-Produkten sind es häufig Schauspieler oder Musiker. Sie alle sind sogenannte Opinion Leader oder Influencer. Sie sind in der Lage, viele Menschen zu beeinflussen.

Man bezeichnet dies den Social Proof: Wer Kompetenz in einem bestimmten Lebensbereich aufweist, dessen Empfehlung vertraut man gerne.

Auch wenn die Historie beweist, dass dieses Vertrauen auch oft missbraucht wird. Doch die Mechanik funktioniert. Und wie bekommt man diese Menschen dazu, für Ihr Produkt zu sprechen.

Tipp 1: Die geeigneten Kandidaten finden

Erstens: Es gibt in Ihrer Branche sicher Menschen, die Einfluss haben und anerkannt sind, aufgrund ihrer Kompetenz und Erfahrung. Sie kennen bestimmt einige persönlich oder haben von ihnen bereits gehört. Autoren findet man z.B. auch auf Amazon (Bücher) oder Sie suchen einfach über die Suchmaschine(n). Für unsere Zwecke sind natürlich vorrangig Menschen interessant, die bereits in sozialen Netzwerken aktiv sind und entsprechend interessierte Follower haben.

Zweiter wichtiger Punkt: Wir erkennen Sie die Qualität eines Influencers? Eine Möglichkeit ist z.B. die Anzahl der Kommentare unter Blog Posts oder Facebook Posts. Je mehr Kommentare, desto mehr Menschen lesen diese Inhalte. Desto höher ist die Reichweite.

Drittens: Wie nimmt man Kontakt zu den Influencern auf. Bei einflussreicheren Personen ist es oft gar nicht so einfach. Unser Tipp: hartnäckig bleiben. Kleinere Influencer erreicht man oft per E-Mail.

Listen Sie diese Menschen und ihre Rolle (z.B. Journalist, Autor, Blogger, etc …) einfach mal auf.


Eine Zahl von sieben Partnern, mit denen man solide und regelmäßig zusammenarbeitet, ist gut zu managen.

Die Anzahl der zu kontaktierenden Influencer ist abhängig von Ihrem Zeit-Budget, Ihrer Branche, Ihren Produkten und natürlich eventuell von Ihrem Budget. Sicher werden nicht alle sofort bereit sein zu kooperieren. Wir raten deshalb, zunächst maximal ca. 30 mögliche Personen zu identifizieren.

Tipp 2: Die Besten selektieren

Um nicht unnötig viel Energie in die Anbahnung der Beziehungen zu verschwenden, raten wir, die Influencer zunächst einmal zu kategorisieren:

  1. Top-Influencer– Große Reichweite: Sie erreichen viele Menschen aus Ihrer Zielgruppe.
  2. Wichtige Influencer – Mittlere Reichweite.
  3. Relevante Influencer – Ausreichend Reichweite (aus betriebswirtschaftlicher Sicht) mit Potenzial, um Minimum das Doppelte der Kosten (Zeit!) der Kontaktanbahnung einzuspielen.

Nur wer in eine dieser Kategorien passt, bleibt auf unserer Liste.

Nun ist Ihre subjektive Einschätzung gefragt: Welcher der übriggebliebenen Influencer (bzw. seine Follower) passt am besten zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Marke, Ihrem Produkt und Ihrer Zielgruppe. Das funktioniert am besten über eine Einschätzung der Relevanz der einzelnen Influencer auf einer Skala von 1 bis 10.

Ein weiteres Argument ist die Anzahl der potentiellen Kunden, die der Influencer erreicht.

Und zuletzt sollte man sich fragen, wie glaubwürdig bzw. wie stark der Einfluss ist, den der Influencer auf Ihre Zielgruppe ausübt. Man kann sich vorstellen, dass ein Sportler, welcher auf seinem Blog einen Rasenmäher empfiehlt, weniger glaubwürdig rüber kommt, als die Bewertung eines Laufschuhs eines normalen Breitensportlers auf einem Kundenbewertungsportal.

In der letzten Spalte werden die Werte addiert oder multipliziert … bzw. gewichtet. Dabei spielt die Größe des beeinflussten Publikums meist die entscheidendste Rolle.

Wie bekommt man raus, wer wie viel Einfluss hat?

Es gibt mehrere Möglichkeiten: Statistiken über Influencer oder von den Influencern selbst erstellt. Bei Autoren ist es einfacher: Das Amazon-Verkaufsrang gibt Aufschluss darüber. Infos über Blogger gibt’s bei Similarweb, oder natürlich nach der Anzahl der Abonnenten, hochwertigen Kommentaren, Social Media Shares und dem Social Media Following.

Tipp 3: So gewinnt man die Aufmerksamkeit

Hier beginnt die eigentliche Arbeit: Wir kennen die Zielpersonen, und nun heißt es Beziehung aufbauen.

Am besten Sie beginnen mit den „relevanten“ Influencern. Sie sind perfekt, um die Vorgehensweise zu üben. Um dann bei den „Top“-Influencern ein Gefühl für das Relation-Building entwickelt zu haben.

Die Eroberung der „Top“-Influencer setzt Erfahrung und Hartnäckigkeit voraus. Und man benötigt vor allem Zeit und Geduld. Wir beginnen deshalb bei „Top“-Influencern schon sehr früh. Allerdings auf sehr kleiner Flamme und steigern die Nähe langsam und mit Fingerspitzengefühl.

Was das bedeutet, erklären wir hier:

  • Relation-Building 1: Geben ist seliger als Nehmen– Menschen, die im Rampenlicht stehen (Top-Influencer), sind immer auf der Hut, welche Berichterstattung über sie erfolgt. Und das ist über die Sozialen Netzwerke so einfach: Teilen Sie deren Inhalte auf Social Media. Und seien Sie sicher: Ein Top-Influencer bemerkt es. Also ein wichtiger Grund, das eigene Unternehmen in sozialen Netzwerken zu präsentieren. Haben Sie schon einen Kanal auf Facebook, LinkedIn, Xing, Instagram, Snapchat oder YouTube? Wenn nicht, dann spätestens jetzt darüber nachdenken. Wenn gepostet wird, erwähnen Sie Ihren anvisierten Top-Influencer positiv. Knapp und kurz halten und aussprechen, was Ihnen an ihm oder ihr gefällt.
  • Relation-Building 2: Setzen Sie sich für die Follower der Influencer ein– Influencer stellen ihren Fans sehr oft Fragen. Z.B. bittet man um Hilfe bei der Auswahl eines Reiseziels, einer Produktbezeichnung oder der Auswahl von Logo oder ähnlichem. Oder man fragt nach den Interessen der Fans. An diesen „Umfragen“ sollten Sie sich beteiligen, engagiert und kompetent. Je öfter Sie das tun, irgendwann bemerkt dies der Influencer.
  • Schritt 3: Dem Influencer Anerkennung schenken– Das ist so einfach – heute – digital. Aber auch handgeschrieben. Zeigen Sie Ihrem Influencer, wie gut Ihnen seine Inhalte gefallen und noch besser, warum. Aber Vorsicht: Nicht oberflächlich bleiben, sondern wirklich auf seine Inhalte eingehen. Schleimerei kann nach hinten losgehen. Also, spezifisch und mit Substanz argumentieren.
  • Schritt 4: Freundliche Tipps – Finden Sie z.B. Druckfehler oder irrt sich Ihr Influencer in seinen Blogartikeln oder anderen Content-Formaten oder funktioniert ein Link nicht, einfach freundlich darauf aufmerksam machen. Und wichtig: auf gleicher Ebene, nicht herablassend. Ebenso, falls Links auf Internetseiten nicht funktionieren, weisen Sie ihn freundlich darauf hin.
  • Schritt 5: Input geben– Bieten Sie Ihre Hilfe an – wenn Sie merken, er oder sie benötigt Unterstützung. 
Tipp  4: Persönlich geht vieles besser

Ziele festlegen. Bevor man sich mit einem Influencer das erste Mal trifft, telefoniert oder per Skype spricht, sollten Sie sich im Klaren sein, was Sie von ihm/ihr wollen. Rechnen Sie mit Vorlaufzeit, bis eine Kooperation zustande kommt. Und die ist je länger, desto mehr Sie von ihrem Influencer erwarten.

Geht es nur um das Teilen einer Ihrer eigenen Artikel, dann reicht oft eine Bitte aus. Anders sieht es bei einem Gastbeitrag aus. Dazu müssen Sie sich ordentlich vorstellen und eine Beziehung und Vertrauen aufbauen. Den gleichen Aufwand sollte man planen, wenn Sie anstreben, dass der Influencer Sie oder Ihr Unternehmen öffentlich erwähnt.

Bei niedrigen Erwartungen genügt oft eine einfache Anfrage per Mail. Aber auch hier ist nicht jede Anfrage von Erfolg gekrönt.

Grundsätzlich gilt, wenn der Influencer Sie schon einmal bemerkt hat, dann sind die Chancen höher.

Sollten Sie sich einen Gastbeitrag oder einen Backlink vorgenommen haben, erfordert das einen größeren Aufwand. Solche Publikationen sind heutzutage wertvoll und haben großen Einfluss auf ihre Zielgruppe. Der Aufwand lohnt also.

Tipp  5: Permanente Beziehungspflege

Dem ersten persönlichen Kontakt folgt Beziehungsaufbau und Pflege – aber bitte langsam. Nehmen Sie sich Zeit. Und gehen Sie behutsam vor. Ein paar Tipps:

  • Tipp 1: Bedanken– Für das Teilen Ihres Inhalts, eine positive Erwähnung oder Empfehlung: Bedanken Sie sich. Nicht überschwänglich. Es geht um die Geste. Das Ergebnis: Sie werden bemerkt. Am eindrucksvollsten sind übrigens handschriftliche Danksagungen.
  • Tipp 2: Skype anstatt E-Mail– Warum? Es ist persönlicher. Einfach die eigene Skype-Adresse anbieten. Eventuell nach der Skype-Adresse des Gegenübers fragen. Fragen stellen. Nach Meinungen fragen. Interesse zeigen. Keinesfalls im ersten Schritt eine persönliche Verbindung per Skype anvisieren.
  • Tipp 3: Gemeinsamkeiten nutzen– Eine Idee für eine gemeinsame Sache eröffnet Redebedarf. Nicht gleich zu hoch einsteigen. Erst einmal ein kleineres Projekt vorschlagen. Das kann zum Beispiel ein Blogartikel sein, den man gemeinsam erstellt, oder ein gemeinsam veranstaltetes Seminar. Ein solches gemeinsames Projekt kann viel Zeit und persönliches Engagement bedeuten. Aber wenn es funktioniert, ist die Partnerschaft mit einem geeigneten Influencer viel mehr wert als die aufgewendete Zeit und Energie.
  • Tipp 4: Face-to-Face– Vielleicht begegnet man sich auf einer Veranstaltung oder Messe? Persönlicher Austausch ist keine Voraussetzung, aber sehr hilfreich.

Zusammenfassung

Je mehr Follower ein Influencer hat, umso mehr Kooperationspartner bieten sich an.

Die vier goldenen Regeln für die Zusammenarbeit mit bzw. Akzeptanz von Influencern sind:

  1. Sie müssen etwas zu bieten haben: Themen.
  2. Sie sollten attraktiv für den Influencer sein: thematisch, emotional, Reichweite.
  3. Der Influencer sollte davon profitieren.
  4. Sie sollten dauerhaft in den sozialen Netzwerken aktiv sein.

Und ein kleiner Tipp zum Schluss: Menschen, die Erfolg haben bzw. reichweitenstarke Influencer kooperieren gerne, bieten also ihre Reichweite gerne anderen an, auch um von der Kompetenz, dem Image oder der Reichweite des Kooperationspartners zu profitieren. Denn diese Großzügigkeit ist meist eng mit ihrem eigenen Erfolg verbunden.

Nehmen Sie es in die Hand: Sie verschaffen sich einen Vorsprung vor vielen ihrer Mitbewerber, allein schon, weil Sie bewusst gezielte und strategische Schritte unternehmen, um die richtigen Influencer zu kontaktieren.

Und Sie können sich dann auf die Schultern klopfen, wenn der erste Influencer Sie bzw. Ihr Unternehmen anspricht, um Ihre Reichweite, Kompetenz, Image in Ihrer Zielgruppe mit Hilfe einer Kooperation zu nutzen.

Gerne beraten wir Sie bei Ihren Influencer-Kontakten oder bieten Ihnen unseren Influencer-Workshop an.

Schreiben Sie uns eine E-Mail: s.messner@eastside-story.de

Oder rufen Sie uns einfach an:

0049 (0)89 230 991 22 (Sabine Messner) oder 0049 (0)89 230 991 41 (Kai Schmid)

 

Foto Aufmacher: Kevin Curtis auf Unsplash.com / Im Text: Rawpixel und Headway auf Unsplash.com

Vom Büroschreibtisch zum Digital Workplace

Digitale Arbeitsplätze ermöglichen neue Arbeitsweisen

Mit dem Umzug in die neuen Räume am Goetheplatz richten wir digitale Arbeitsplätze ein. Das sind individuelle Arbeitsplattformen, die Informationen, Tools und Services ortsungebunden zur Verfügung stellen. So ermöglichen wir unseren Mitarbeitern einen sicheren Zugriff auf alle in der Agentur benötigten Anwendungen und Daten – und das von jedem beliebigen Gerät und Standort aus. Wichtig ist uns dabei die zeitliche und örtliche Unabhängigkeit für jeden einzelnen. Wir haben damit die Voraussetzungen geschaffen, unser neues Selbstverständnis umzusetzen: moderne Unternehmens- bzw. Markenkommunikation ist Content Marketing.

Attraktive Arbeitsplätze

D.h. jeder kann an seinem Hubtisch, in der Kantine, auf der Terrasse, von zu Hause (Home Office) oder von unterwegs aus arbeiten. Damit schaffen wir nicht nur zeitgemäße, attraktive Arbeitsplätze, sondern wir steigern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber und verbessern die Kundenbetreuung.

Das Rückgrat des digitalen Arbeitsplatzes ist ein zentraler Server (Terminal Server) mit der notwendigen Power und der notwendigen Sicherheitsarchitektur. eastside hat sich konsequent für diesen Schritt entschieden und für die Einrichtung sogar eine Förderung im Rahmen der Digitalisierung von Unternehmen des Freistaats Bayern bekommen.

Das eastside „e“ als Ausdruck unserer digitalen Arbeitsweise.

Fotos: unsplash.com – Danke dafür! 

Neue eastside-Website: „Kommunikation ist Content Marketing“

Unsere neue Website, vor wenigen Wochen live geschaltet, ist Ausdruck unseres neuen Verständnisses der Kommunikationsarbeit. Content Marketing heißt: Inhalte über eine Vielzahl von Kommunikationskanälen zu streuen, um Menschen nachhaltig zu erreichen. Dabei kommen neben klassischen Kommunikations-Tools moderne digitale Kanäle zum Einsatz.

Als Agentur mit klassischem Public-Relations-Hintergrund haben wir in mehr als 20 Jahren vor allem eines gelernt: Wie man Inhalte produziert, Stories schreibt und erfolgreich transportiert. Die in den letzten Jahren neu entstandenen Kommunikationsdisziplinen haben unsere Kommunikationsarbeit komplett neu definiert und eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten geschaffen. Wir liefern Ihnen die 3 wichtigsten Gründe warum Content Marketing auch für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke der richtige Weg ist. Hier nachlesen.

 

 

 4 Felder veranschaulichen die verschiedenen zu bedienenden Kommunikationskanäle

„Owned Content“ hat den ganz großen Vorteil, dass der Inhalt vom Kommunikator selbst kommt und sich daher auch hundertprozentig kontrollieren lässt. Der hohe Kontrollgrad geht allerdings zu Lasten der Reichweite und der Akzeptanz. Die Glaubwürdigkeit ist im  Allgemeinen niedrig – jedenfalls geringer als etwa bei redaktionellen Beiträgen. Dennoch sind Unternehmens-Websites (z.B. von Automobil- oder Outdoorherstellern u.v.a.) extrem wichtige Erst-Informationsquellen im Kaufentscheidungsprozess. Neben der rein technischen Umsetzung spielen daher Suchmaschinenoptimierung (SEO) und professionelles Inbound Marketing (d.h. wie man User auf den eigenen Content bekommt) ein große Rolle.

„Paid Content“ bedeutet in erster Linie volle Kontrolle über die Reichweite. Sie ist eine Frage der gekauften Werbeplatzierungen und des eingesetzten Budgets. Die Inhalte sind im Rahmen der Werbemaßnahmen kontrollierbar, wenn auch in der Aussagekraft deutlich reduzierter. Die Nachteile sind ganz klar: die Höhe des Budgets wie auch die geringe Akzeptanz und Glaubwürdigkeit des Contents.

„Earned Content“ müssen sich Unternehmen „verdienen“. Der Content wird von Redakteuren und – immer häufiger – Influencern gestaltet. Über diese Multiplikatoren erreicht man in der Regel eine relativ hohe Reichweite und vor allem die richtige Zielgruppe. Weitere Vorteile: hohe Glaubwürdigkeit und Akzeptanz. Nachteil: Es gibt kaum Kontrollmöglichkeiten bei der Umsetzung der Inhalte. Die „Kontrolle“ und damit Qualität der Arbeit fokussiert sich auf die von der PR-Agentur oder -Abteilung in Bild und Text entsprechend auf- und vorbereiteten Inhalte wie auch auf die Ansprache der richtigen Redakteure und Influencer.  Es gilt das Credo: Je besser die Vorarbeit, desto besser die Umsetzung des Content.

„Shared Content“ sind die Inhalte, die von Usern in deren sozialen Netzwerken geteilt und kommentiert werden. Der Vorteil dabei ist die extreme hohe Glaubwürdigkeit der digitalen „Mund-zu-Mund“-Propaganda. Gleichzeitig lassen sich diese Vorgänge quasi nicht mehr kontrollieren, allenfalls moderieren. Die Einflussmöglichkeiten konzentrieren sich hier auf die Schaffung von Informationsquellen (z.B. umfangreiche Unternehmenswebsits) und -Material (etwa Bild und Filmbeiträge) auf die als Sekundärquelle zugegriffen werden kann.

 

Content Marketing findet in allen klassischen und digitalen Kommunikationskanälen statt
 eastside begreift Kommunikationsarbeit als Content Marketing

Welche der oben genannten Kommunikationskanäle (die selbstverständlich hier nicht vollständig dargestellt sein können) für die jeweilige Content Marketing-Strategie am besten ist, lässt sich an dieser Stelle nicht pauschal beantworten. Es gilt alle Kriterien mit einer intelligenten Strategie in Einklang zu bringen. Dazu gehören das Produkt oder die Dienstleistung, die es zu promoten gilt, die zu erreichenden Kommunikationsziele, das zur Verfügung stehende Budget, die technischen und menschlichen Ressourcen, die Firmenphilosophie und zu guter Letzt auch die Skills der gewählten Agentur.

 

 

Eigene Projekte als Playground für Methoden und Maßnahmen

Um unseren Kunden die beste Beratung in Sachen Content Marketing zu bieten, haben wir eigene Projekte wie etwa die OUTSIDEstoriesPlattform ins Leben gerufen. Im Kern ist dies eine Product-Experience-Plattform für Outdoorprodukte und heute eine quirlige Community, die  wir mit der gesamten Content-Marketing-Klaviatur bespielen. Der Erfahrungsschatz daraus kommt unseren Kunden zugute.

Auf diesem eigenen „Playground“ haben wir gelernt, worauf es beim Content Marketing (oder auch Inbound Marketing genannt) wirklich ankommt und für welche Zielgruppen, welche Kanäle funktionieren. Unsere Kunden profitieren von unserer fundierten Wissensbasis zu diesem komplexen Thema. Das sind vielseitige Erfahrungen, die Gesetzmäßigkeiten der jeweiligen Kommunikationskanäle. Damit setzen wir erfolgreiche Content-Kampagnen schnell und erfolgreich auf- und um. Wie Content bzw. Inbound Marketing  funktioniert verrät unserem Blog-Post „So einfach ist Inbound Marketing“.

 

Einblick in die unterschiedlichsten eastside-Projekte, drauf klicken und mehr erfahren

20 Jahre eastside – Meilensteine und Ausblick

An dieser Stelle werfen wir auch einmal einen Blick zurück. Eine der größten Herausforderungen während unseren 20 Jahren Agenturerfahrung war und ist es auch heute noch, dass sich die Art und Weise unserer Arbeit mehr als einmal fundamental verändert hat. 

1997: Wir verschicken Dias und Texte auf Disketten per Post an die Redaktionen. Hestra wird unser erster Kunde und vertraut uns von der ersten Stunde an – bis heute.

1999: Die erste eastside-Agenturwebsite geht ambitioniert dreisprachig an den Start. Wir verabschieden uns endlich von der einzigen Agentur-AOL-Adresse und jeder bekommt eine eigene Email-Adresse zugewiesen.

2001: Wir sind eine der ersten Agenturen überhaupt, die Pressemeldungen als gestaltete HTML-Maske verschickt und die einen digitalen Press-Room anbietet.

2004: In den USA erfindet ein gewisser Mark Zuckerberg das soziale Netzwerk Facebook. Aber taugt das Netzwerk auch für unsere Arbeit? Das weiß zu jener Zeit noch keiner.

2005: Mitbegründer Matze Aßmann verlässt eastside und zieht mit seiner Familie nach Schweden.

2009: Das Thema „Sustainability“ wird salonfähig. Um glaubwürdig kommunizieren zu können rufen wir unsere Schwesteragentur Greenside PR als Plattform für nachhaltige Unternehmen und Dienstleistungen ins Leben, die es bis heute gibt.

2011: Die sozialen Netzwerke werden erwachsen und bekommen Zuwachs: Instagram erscheint erstmals auf dem Display. Immer mehr wird klar: Wir erreichen die Empfänger nicht mehr nur über die Presse-Multiplikatoren, sondern direkt über die Netzwerke und die sogenannten Influencer. Die digitale Revolution nimmt ihren Lauf.

2014: eastside wird für den PR-Report-Award nominiert.

2017: Unser Kunde Hestra bekommt von uns den „Loyality-Award“ verliehen für 20 Jahre tiefe Verbundenheit. Das es sowas noch gibt motiviert uns am meisten.

Ausblick:

2017/2018: Content Marketing vereint klassische Public-Relations-Maßnahmen mit der digitalen Welt. Die strategische Arbeit mit sozialen Netzwerken, Influencern und Content-Plattformen wird zur neuen Challenge. Auch bei eastside hat sich die Arbeits- und Denkweise fundamental geändert. Wir sehen die Entwicklung als große Chance und haben unsere Arbeitsprozesse komplett umgestellt und bieten ein deutlich breiteres Beratungsspektrum zum Thema Content Marketing an.