Influencer-Einfluss wächst stetig

BVDW-Studie zeigt: Influencer Marketing gewinnt weiter an Einfluss

Influencer-Einfluss wächst stetig

 

BVDW-Studie zeigt: Influencer Marketing gewinnt weiter an Einfluss

Influencer Marketing, also Youtuber, Instagrammer, Blogger & Co., ist nicht mehr aus dem Marketing-Mix wegzudenken. Die steten Wachstumszahlen sprechen eine eindeutige Sprache – auch in Krisenzeiten.

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Beeinflussung nimmt stetig zu

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hat gezeigt: Jeder fünfte Deutsche (21,6 Prozent) hat sich beim Kauf eines Produktes von einem Influencer beeinflussen lassen. Und der Einfluss nimmt zu. Im Jahr 2019 waren noch 19 Prozent, 2018 sogar nur 16 Prozent. Doch wo Licht, da auch Schatten: Parallel dazu nimmt auch die Anzahl der Verbraucher zu, die die Aktivitäten der Influencer weniger wertschätzen und sie missbilligen.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Influencer finden sich in allen Bereichen

Altersgruppe spielt entscheidende Rolle

Einen klaren wie krassen Unterschied bemerkt die Studie in den Altersklassen derer, die schon mal ein Produkt gekauft haben, auf die Influencer aufmerksam gemacht haben.

  • 16- bis 24-Jährige: satte 52,6 Prozent
  • 25- bis 34-Jährige: immerhin 39,5 Prozent
  • 45- bis 54-Jährige: 7,5 Prozent, also nicht einmal jeder zehnte
Influencer-Einfluss wächst stetig
Der Einfluss von Influencern vor allem in der jüngeren Generation wächst stetig

Sind Influencer glaubwürdiger als klassische Werbung?

Die Glaubwürdigkeit der Influencer gegenüber klassischer Werbung in Fernsehen, Radio oder in Printtiteln hängt ganz stark von der Altersklasse ab.

Während mehr als 51,2 Prozent der jungen Erwachsenen – also mehr als die Hälfte – Influencer glaubwürdiger hält, sind es in der Altersgruppe der 55 bis 64-Jährigen gerade mal 10,7 Prozent.

Fazit: Vor allem ältere Semester sind gegenüber neuen Medien misstrauisch und zweifeln Influencer eher an. Aber vor allem in der jüngeren Generation haben Influencer extrem viel Einfluss und empfinden diese glaubwürdiger als klassische Werbung.

Wichtig: 43 Prozent der User stören sich nicht an Influencer-Produktempfehlungen, wenn diese entsprechend als Werbung gekennzeichnet sind.

Reagieren Influencer auf die Krise?

Die aktuell Corona-Krise geht auch an den Influencern nicht spurlos vorbei. Die meisten reagieren jedoch und zeigen Bereitschaft zur Veränderung, stellt eine Umfrage der Agentur Pulse Advertising unter mehr als 125 Influencern aus allen Größenkategorien fest.

Die Studie wurde im März 2020 vom BVDW beauftragt. Dabei wurden 1.068 repräsentativ ausgewählte Deutsche digital vom Marktforschungsinstitut Kantar befragt.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Influencer haben vor allem bei den unter 40-Jährigen großen Einfluss

Community-Aufbau und Influencer-Marketing bei eastside

Schon seit einigen Jahren empfehlen wir unseren Kunden neben der klassischen PR auch eine eigene Community aufzubauen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Influencer-Kampagnen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben.

Aktuelle Projekte laufen zum Beispiel für Tatonka Daypack- und Outdoor-Rucksäcke. Doch auch in der Vergangenheit konnten Aktionen etwa für Tatonka-Trekkingrucksäcke äußerst erfolgreich und spürbar für den Sales umgesetzt werden. Ebenso zeigen auch die Einführung der Sporternährung von cmp-food oder die Kampagne für Shimano E-Antriebe die Wichtigkeit und die Effizienz des Influencer-Marketings. Sprechen Sie uns an.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Eine aktuelle Influencer-Kampagne für die neuen Daypacks von Tatonka wird auch von eastside unterstützt

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(c) Ein Blogbeitrag von eastside communications, PR-Agentur in München. Kontakt: Kai Schmid. Fotos: unsplash.com, Tatonka

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Content Marketing: Vom Sucher zum Be-Sucher

Buyer Personas anstatt Zielgruppen – Inbound Marketing II

Vom Sucher zum „Be“-Sucher

In diesem zweiten Teil unserer Inbound-Marketing-Serie gehen wir darauf ein, wie wir es anstellen, dass der „Suchende“ zu unserem „Besucher“ wird bzw. wie wir einen Interessenten vom ersten Kontakt an begleiten.

Parallel dazu bindet man den Vertrieb und dem Kundenservice von Anfang an mit ein, um den suchenden Kunden ein einheitliches, aufeinander abgestimmtes Kompetenzerlebnis bieten zu können.

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Der ideale Wunschkunde: Buyer Personas statt Zielgruppe

Beim klassischen (Outbound-) Marketing steht anfangs immer der Abgleich demo- wie soziographischer Daten zur Zielgruppe (Alter, Familienstand, Einkommen, Wohnort etc.). Obwohl die Zielgruppe gut durchleuchtet erscheint, ist sie doch eine eher nebulöse zugleich höchst heterogene Gruppe.

Zuviel Werbung kann ungeheuer nerven

Dass diese meist von klassischer Outbound-Werbung genervt und nicht mehr darauf reagieren sind haben wir bereits im ersten Teil manifestiert. Kennen Sie nicht auch die Websites, die an Unübersichtlichkeit nicht zu übertreffen sind, ständig auf- und abzucken weil sich weitere Banner hochladen und die zudem quasi nicht lesbar sind, weil ständig penetrante Banner hochpoppen, die man noch nicht mal gleich ins digitale Nirwana zurückschicken kann? Der Effekt: Der Kunde klickt sich lieber schnell davon.

Buyer Personas - Inbound Marketing
Buyer Personas beschreiben konkrete fiktive  Persönlichkeiten

Beim Inbound-Marketing ist die Vorgehensweise deutlich konzentrierter. Die sogenannten Buyer Personas bekommen eine konkrete, fiktive  Persönlichkeit zugeschrieben. Ein idealer Wunschkunde, dessen  Bedürfnisse und Befindlichkeiten genau beschrieben werden und für den wir die perfekte Lösung seiner individuellen Herausforderungen bereit stellen. Wir beschreiben welche Ziele sein Handeln bestimmen und wie er Kaufentscheidungen trifft.

Mit dem konsequenten Einsatz des Buyer-Persona-Konzepts wird es für die Marketeers wesentlich leichter, die Bedürfnisse, Herausforderungen und Handlungen des Wunschkunden verstehen. Mit diesem Wissen können wir konkruente Inhalte optimal auf ihn zuschneiden – und ganz fokussiert kaufwillige Kunden ansprechen.

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Content: Relevanz, Nützlichkeit und Unterhaltsamkeit

"Content ist nicht alles, doch ohne Content ist alles nichts"

Content ist nicht alles, doch ohne Content ist alles nichts“

Relevanz, Nützlichkeit und Unterhaltsamkeit. Diese drei Schlagworte für den Content beschreiben kurz und prägnant worauf es dabei im Wesentlichen ankommt. Welcher Form der Veröffentlichung gewählt wird, ist an dieser Stelle noch unerheblich, ratsam ist es nur sich nicht zu übernehmen und sich auf ein Medium (oder wenige Medien) zu fokussieren.

Sei es der Blog, Video, Podcast, Social Media etc. … Und auch hier gilt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“. Die Bedürfnisse der potentiellen Kunden bestimmen auch den zu wählenden Kanal. Nicht das Unternehmen per se bestimmt was gemacht wird, sondern wo sich unser Wunschkunde informiert gibt den Ausschlag. Bestes Beispiel ist das kurz vor der Europawahl 2019 veröffentlichte Video des Bloggers Rezo, in dem er die Politik der herrschenden Parteien kritisiert. Das Entscheidende: er spricht nicht nur die Sprache seiner Zeitgenossen, sondern er benutzt auch deren Kommunikationskanal Youtube. Dass er damit nicht nur die Regierung in höchste Bedrängnis gebracht hat, sondern diese die Sprengkraft seiner Botschaft und die Reichweite des Kanals völlig unterschätzt haben, sagt alles aus. Umdenken ist also angesagt.

Inbound Marketing - Podcast
Ein Podcast kann ein hervorragendes Content-Format sein

Gängige Content-Formate auf einen Blick:

Ein gängiger und gut kontrollierbarer Weg ist den Content auf einem eigenen (Unternehmens-) Blog zu veröffentlichen. Der Blogbeitrag dient quasi als Landingpage für bestimmte Themen und kanalisiert den Traffic.

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Blog ist gut – Vermarktung ist besser

Mit einem (passiven) Blogbeitrag ist es meist noch nicht getan. Nun gilt es den Content zu vermarkten. Er soll ja schließlich auch gefunden werden.

Standard dürfte die Suchmaschinenoptimierung, SEO, sein. Es erleichtert  dem potenziellen Kunden die Inhalte überhaupt zu finden. Wichtig ist, dass die Inhalte bei Google entsprechend hoch gerankt sind – dort, wo die meisten in ihre Customer Journey einsteigen.

Daneben gehört das Streuen der Inhalte in den eigenen Social-Media-Kanälen wie Facebook, Instagram oder Twitter zum Pflichtprogramm. Aber auch Seiten wie LinkedIn oder Xing leben von Content und helfen das Zielpublikum zu bekommen.

Die Inhalte lassen sich zusätzlich mit Social Media Ads oder Search Ads (etwa Google Adwords) pushen, die den Leser neugierig machen und auf den Content lotsen..

So wird der Lead zum Kunden

Aber: Von allein passiert nichts. Auch nicht im Internet. Heißt: Der User wird nicht von alleine zum Kunden, wir müssen ihn auffordern. Auf Neudeutsch heißt das Call-to-Action.

Hierbei bitten wir den User um seine Erlaubnis ihn weiter kontaktieren zu dürfen. In der Regel fragen wir nach seiner E-Mail-Adresse, denkbar wäre aber auch seine Handynummer, wenn man etwa an WhatsApp-Newsletter denkt.

Im Anschluss beginnen wir dem User nützlichen und vor allem relevanten Content zu schicken, der zudem Neuheits-Charakter hat. So bauen wir und Vertrauen und Kompetenz auf. Wir werden glaubwürdig und im Bestfall empfiehlt uns der User sogar freiwillig an seine Bekannten weiter.

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Marketing funktioniert heute vom Kunden aus – Inbound Marketing Teil I

Vom Push zum Pull – Umdenken und Kunden gewinnen

Content bzw. Inbound Marketing ist ein Instrument für Produkte, Dienstleistungen und Personal-Recruiting bzw. die HR-Bereiche. Die konsequent angewandte Methodik entfaltet seine langfristige Wirkung in allen Unternehmensbereichen.

Was ist Push- bzw. Outbound Marketing?

Das englische Push für „Drücken“ klingt fast niedlich. Doch im Deutschen drängt sich auch gleich die Drückerkolonne auf. Meist unangenehme Zeitgenossen, die versuchen jemanden Dinge zu verkaufen, die er gar nicht haben will. Ähnlich verhält es sich mit der sog. Outbound-Werbung. Also Kommunikation, die nach außen gerichtet ist, die drückt. Doch im Zeitalter des Internet verliert diese Art der aufdringlichen Werbung immer mehr Potenziale, da die User schlicht und ergreifend nicht mehr auf Outbound-Werbung reagieren.

Häufig wird diese Werbemethodik im klassischen Vertrieb eingesetzt und beginnt oft mit (Kalt-)Akquise und Massenkontakten. Ebenso ist das Outbound-Marketing nach außen gerichtet. Das Produkt positioniert sich irgendwo in der Lebenswelt des Kunden, schreit laut und der Kunde reagiert darauf.

Aufdringliches Outbound-Marketing wird nicht grundlos immer aufwändiger und teurer
Aufdringliches Outbound-Marketing wird immer aufwändiger und teurer

Beiden ist gemeinsam, dass es zunehmend mehr Aufwand und monetären Einsatz erfordert die Aufmerksamkeit des gewünschten Publikums zu bekommen. Wie hoch die  Glaubwürdigkeit der Inhalte bei solchen Maßnahmen ist sei an dieser Stelle nur mal angedeutet.

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Das versteht man unter Pull – oder Inbound-Marketing

Pull (englisch: „ziehen“) kennen wir als Bezeichnung auf sich nach innen öffnenden Türen. Und genau das beschreibt das Pull- bzw. Inbound- Marketing am besten, denn diese Maßnahmen „ziehen“ potentielle Kunden in den Markt „hinein“. Mit anderen Worten: Die Kommunikation ist nach innen gerichtet – inbound.

Die Mechanik beim Inbound-Marketing ist es also, vom Kunden gefunden zu werden.  Alle Aktivitäten richten sich daher darauf, dass dessen Suche erfolgreich ist..

So funktioniert die Inbound-Methodik

Inbound ist weit mehr als nur eine kleine Spielart des Marketing.  Vielmehr steckt dahinter eine ganzheitliche Unternehmensstrategie und Methodik, die sowohl Marketing als auch Sales und Kundenservice integriert.

Zentraler Ausgangspunkt ist der Kunde, der heute rund 80 Prozent seiner Kaufentscheidungen selber prägt. Das unterscheidet ihn wesentlich von seinem Vorgänger, der empfänglich auf Reklamegeschrei war. Das äußert sich etwa dadurch, dass ein Erstkontakt zur Firma, dem Händler, oder dem Vertrieb erst nach intensiver Recherche im Internet stattfindet. Im Schnitt ist der Kunde zu zwei Drittel mit seiner Customer Journey durch, bevor er aktiv kontaktiert. Das gilt übrigens nicht nur für Konsum, sondern etwa auch für das Personalrecruiting (Übrigens: eastside bietet dazu separate Workshops an – sprechen Sie uns an workshop@eastside-story.de).

Der Inbound Marketing: Kontakt zur gewünschten Firma oder Marke findet erst nach intensiver Recherche statt
Der Erstkontakt findet nach intensiver Recherche statt

Die Relevanz der Infos für den Kunden ist entscheidend

Maßgeblich für erfolgreichen Kontakt ist es daher, dass der Suchende möglichst bald mit hilfreichen und vor allem relevanten Inhalten unterstützt wird.  Je wertvoller die Information, desto erfolgreicher können wir den Interessenten durch den Entscheidungsprozess begleiten.

Wird der User schließlich animiert den Gated Content zu verlassen und uns die Erlaubnis gibt ih zu kontaktieren, d.h. in der Regel hinterlässt er die E-Mail-Adresse, haben wir ein erstes großes Zwischenziel erreicht: Wir haben einen Lead, d.h. einen verifizierten Kontakt.

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Mehrwert der Infos schafft Kompetenz und Vertrauen

Doch damit ist der Kontakt noch nicht zum kaufenden Kunden geworden. Als Lead wird er also kontinuierlich mit unterstützenden Inhalten versorgt und mit zusätzlichen Informationen bestückt. Er profitiert vom Mehrwert des Content und lernt stückweise wie unaufdringlich die Kompetenz des Absenders kennen, er beginnt dem Absender zu vertrauen. Zudem kommt es jetzt darauf an, dass wir den Kunden immer wieder mit neuen Aspekten erreichen – häufig über die sozialen Netzwerke.

Erst wenn genügend Kontakte hergestellt wurden, ist der Kunde auch bereit für mehr. Zum kaufenden Kunden wird er, wenn wir ihm abschließend ein gutes Angebot machen können, das er nicht ausschlagen kann.

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Radikales Umdenken – Denken vom Kunden aus

Harte Zeiten für konservative Werber: Die Inbound-Methodik denkt konsequent vom Kunden aus. Nicht das Unternehmen oder das Produkt sagen an, sondern man überlegt strategisch was der Kunde will und braucht.

Es geht darum das Interesse des Kunden zu wecken, er soll aus innerem Antrieb heraus begeistern, Informationen einfordern oder Kontakt aufnehmen. Denn ein zufriedener Kunde ist nicht mehr als zufrieden, er wird ein Fan, ein Promoter unserer Sache.

Vom Push zum Pull-Marketing
Umdenken erfordert auch veränderte Prozesse im bisherigen Marketingablauf

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Zusammenspiel über alle Phasen des Inbound-Marketing

Die Challenge besteht darin, das Marketing, den Sales und den Kundenservice zu synchronisieren und auf die Inbound-Methodik abzustimmen. Klappt das, können sie dem Kunden über den gesamten Kaufprozess ein nahtlos positives Erlebnis bieten.

Entscheidend ist Vertrieb, Marketing und After-Sales-Service aufeinander abzustimmen

Entscheidend dafür ist, neben dem Denken vom Kunden aus, dass nicht mehr jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht, sondern das jede Phase logisch miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt wird.

Doch der Aufwand lohnt sich: Am Ende steht ein Kunde, der vertraut, der begeistert ist und der sich sogar für seine Marke persönlich einsetzt.

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Weiter geht´s im zweiten Teil: Vom Sucher zu „Be“-Sucher 

Wie sich das Inbound Marketing konsequent auf den Kunden – die Buyer Persona – einstimmt und ihm Lösungen für seine persönlichen Fragestellungen bietet.

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Kunden unter 35 Jahren lesen keine Magazine mehr

Warum klassische Werbung nicht mehr funktioniert

Leser von Printmedien altern mit ihren Magazinen. Und nicht nur die junge Generation informiert sich über digitale Medien.

Früher war es für junge Menschen normal sich zu treffen, zu telefonieren oder Briefe zu schreiben, um das Grundbedürfnis nach sozialen Kontakten zu befriedigen. Heute erleichtern bzw. übernehmen dies häufig soziale Netzwerke. Vor allem die jüngere Generation ist zum Großteil ihrer Freizeit digital aktiv.

Printmedien werden unter anderem auch deswegen von jungen Menschen immer weniger gelesen. Seit Jahren verzeichnen die Verlage Auflagenrückgänge wie die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) immer wieder manifestiert. Es wundert also nicht, dass viele Leser von Printmedien über 50 Jahre alt sind.

Junge Menschen verbringen sehr viel Zeit im Internet und in den Sozialen Medien (3 Stunden pro Tag sind normal). Und gerade weil die echten sozialen Kontakte oft zu kurz kommen, ist es für den Einzelnen (dieser Generation) umso wichtiger wenigstens digital zu einer authentischen Gemeinschaft – einer Community – zu gehören. Hier ist der Ort, wo man sie erreichen kann.

An diesem Grundbedürfnis der Zugehörigkeit zu einer Gruppe setzt Community-Marketing in der digitalen Welt an. Die großen Communities wie z.B. Facebook oder Instagram bieten Zugehörigkeit. Jedoch wenig definiert.

Schrumpfende Auflagenzahlen
Viel Papier. Dennoch sind die Auflagenzahlen bei Printmedien seit Jahren rückläufig.

Eine stärker auf Emotionen basierte Identifikation des Einzelnen mit der Gruppe bieten digitale Communities, deren Mitglieder ein gemeinsames Interesse verbindet.

Am Beispiel OUTSIDEstories, einer Online-Community, wo jeder Nutzer seine persönliche Meinung über Outdoor-Ausrüstung aller Art einbringen kann, wollen wir aufzeigen, wie sich Marken auf intelligente und im Verhältnis zu Printwerbung kostengünstige Weise einem jungen Zielpublikum präsentieren können.

Bis zu drei Stunden pro Tag hängen jungen Menschen in den sozialen Netzwerken.
Bis zu drei Stunden pro Tag hängen jungen Menschen in den sozialen Netzwerken.
 
Emotionen verbinden Menschen

Emotionen prägen sich nachhaltig ein. Für den Aufbau eines prägnanten Markenimage gehören Emotionen. Das ist nichts Neues im Marketing. Vor allem um eine jüngere Zielgruppe zu erreichen, ist die Integration von Online-Communities in eine Kommunikationsstrategie im digitalen Zeitalter unverzichtbar.

 
Was macht die Community OUTSIDEstories aus?

Das gemeinsame Interesse der Mitglieder von OUTSIDEstories ist die Aktivität im Freien: am Berg, beim Laufen, beim Camping oder z.B. im Wasser. Das verbindende Element ist die Begeisterung für den Sport und die die dazugehörige Ausrüstung. Das ist echte Emotion. Hierbei hat man als Marke die Chance den Konsumenten authentisch zu „berühren“.

Begeisterung ist das verbindende Element.
 
Warum ergänzt Kommunikation in Online-Communities klassische Werbung oder auch klassische PR auf perfekte Weise?

Nutzer erwarten heutzutage die Nähe zu Herstellern, mit deren Produkten sie sich umgeben. Vor allem wenn es sich dabei um so emotionale Bereiche wie die Freizeit handelt. Online-Communities sind der perfekte Ort für Hersteller sowie Konsumenten Nähe zu schaffen. Meinungen äußern. Antworten geben. Verbindungen aufbauen. Sich austauschen. Hier entsteht Authentizität, die nirgends sonst geboten wird. Marken die sich in diesem speziellen Raum zeigen oder gar aktiv teilnehmen, werden vom Konsumenten als kompetenter Partner der Gemeinschaft wahrgenommen. Über 50% der User von OUTSIDEstories sind zwischen 18 und 44 Jahren alt. Damit ist z.B. diese Plattform DIE Chance für Hersteller aus dem Sport- und Outdoor-Bereich eine jüngere Zielgruppe zu erreichen und vor allem die vom Konsumenten erwartete Nähe herzustellen.

 
Communities bieten zig Möglichkeiten für Hersteller ihre Marke und Produkte zu präsentieren
1. Mitgliedschaft

Eine digitale Community bietet in den meisten Fällen die Möglichkeit eine Mitgliedschaft einzugehen. Dabei wird in der digitalen Welt meist nur die Angabe einer E-Mail-Adresse und die Kreation eines Benutzernamens verlangt.

 
2. Kommentare

Damit wird man Teil der Community und kann zum Beispiel bei OUTSIDEstories User-Bewertungen kommentieren. Dies sollte man nicht nur tun, wenn eine User ein Produkt dem Sinn nach falsch bewertet hat, sondern auch wenn eine Bewertung besonders ausführlich oder besonders gut ausgefallen ist. Jedenfalls schafft man Nähe und kann somit auch eine etwas schlechter ausgefallene Bewertung in der Wahrnehmung eines User sogar ins Positive wenden.

Kommentare schaffen Authentizität und Involvement.

 
3. Multiplikatoren der Community und Innovationen sehr früh in Kontakt bringen: Influencer

Früher hat man dafür gesorgt, dass Medienvertreter sehr früh neue Produkte testen. Heute sind Influencer hinzugekommen und haben bereits den gleichen Stellenwert. Jede Community verfügt über sogenannte Multiplikatoren innerhalb der Community.

Bei OUTSIDEstories sind es die ProduktScouts, die Mitglieder des Produkttester-Teams. Sie können erstens bereits während eines Testevents über Facebook oder Instagram über die neuen Produkte berichten. Und zweitens, überlässt man ihnen die Testprodukte für einen Testzeitraum von 6 Wochen, kann deren authentische und ausführliche Bewertung bereits sehr früh in der Verkaufssaison online sein und Konsumenten in der Kaufentscheidungsphase positiv beeinflussen.

Die Leidenschaft zu einer Sache schweißt die Community zusammen.

 
4. Die Glaubwürdigkeit einer Community nutzen

Konsumenten informieren sich heutzutage im Internet, bevor sie ein Produkt – oft sogar direkt im Anschluss online – kaufen. Diesen Umstand kann man sich als Hersteller zunutze machen, indem man seinen Konsumenten hilfreiche Kaufberatungen online anbietet. Das können zum Beispiel Artikel oder Videos sein. Je authentischer das Umfeld ist, wo der Konsument diese Kaufberatung findet, desto glaubwürdiger sind die Informationen.

OUTSIDEstories bietet deshalb Herstellern die Möglichkeit sogenannte Content-Kampagnen zu buchen. Das ist nichts anderes als eine Kaufberatung, die anhand der gebotenen Produktfeatures das entsprechende Produkt empfiehlt. Durch die Verlinkung vom Artikel auf die User-Bewertungen, wird der Konsument bestärkt, das beworbene Produkt zu kaufen. Der Sofort-Kauf wird bei OUTSIDEstories durch den in der User-Bewertung vorhandenen Preisvergleich mit Shop-Link unterstützt.

So einmalig: User-generierte Bewertungen in der größten Product-Experience-Plattform Europas.

Ein verbundenes Gewinnspiel sorgt zusätzlich noch für Involvement der User, denn durch die Beantwortung einer Frage, findet eine Auseinandersetzung mit der Marke und/oder dem Produkt statt. Das Involvement bei Content-Kampagnen ist überdurchschnittlich hoch. Die Erfahrung zeigt, dass bei Gewinnspielen zirka 25% der Leser teilnehmen, ein Teil davon im Zuge des Gewinnspiels sogar den Newsletter des Herstellers abonnieren. 

Ein weiterer Vorteil: Content-Kampagnen können bis ins Detail ausgewertet werden.

Die Kosten belaufen sich zwischen 30 und 52 Cent pro User, abhängig vom eingesetzten Budget. Die entsprechende Reichweite ist garantiert. Mehr Informationen dazu können Sie hier anfordern.

 
5. Als Marke in Verbindung mit Communities auftreten

Viele digitale Communities veranstalten von Zeit zu Zeit echte Events. Sozusagen die Community zum Anfassen. Hersteller können dafür sorgen, dass sie in diesem Rahmen wahrnehmbar sind. Automatisch positionieren sich diese Marken mitten in der Zielgruppe. OUTSIDEstories bietet hierfür das jährlich stattfindende ProduktScout Testival. Während des Events treffen sich die Produkt-Tester der Community, um sich auszutauschen und vor allem die Emotionen zu leben, die alle Community Mitglieder so lieben.

 
6. Opinion Leader, z.B. gesponserte Athleten animieren auch Mitglied einer Community zu werden

Wer kennt Ihr Produkt besser als gesponserte Opinion Leader oder Athleten. Sie sind prädestiniert dafür Bewertungen über Innovationen von Sportartikeln zu schreiben. Zudem genießen Sie ein hohes Ansehen und Glaubwürdigkeit bei Konsumenten. Binden Sie Bewertungen auf OUTSIDEstories in die Sponsoring Vereinbarungen ein. Damit erhalten Sie glaubwürdigen user-generated Content.

 

Conclusio für Ihre Kommunikationsstrategie

Am Beispiel der Outdoor-Community OUTSIDEstories zeigt sich, dass die Integration von digitalen Communities in die Kommunikationsstrategie ein essentielles Tool im Marketing-Mix ist. Im Vergleich zu klassischer Werbung ist es effektiv und direkt verkaufsorientiert, garantiert die Erreichung einer jungen, kaufffreudigen Zielgruppe und bietet darüber hinaus eine attraktive Kostenstruktur innerhalb der möglichen kommunikativen Maßnahmen.

Die Crowd weiß immer mehr als jeder Einzelne.

Digitale Communities sind so erfolgreich, weil die Zugehörigkeit zu einer digitalen Community aufgrund der digitalen Entwicklung von Social Media einfacher und selbstverständlicher wurde. Die Chance für Unternehmen: Obwohl die Menschen in der Regel ihre echte Gemeinschaftshilfe von ihrer Familie und ihren Freunden erhalten, können Unternehmen ein Teil dieser Communities werden, indem sie aktiv an den Gemeinschaften ihrer Kunden teilnehmen. Und nichts anderes beschreibt der Begriff des Community-Marketings.


Neugierig? Sie wollen eastside näher kennen lernen. Fon 089-230 991 10 oder PN an k.schmid@eastside-story.de oder s.messner@eastside-story.de



Fotos: unsplash.com; Fotolia

Kennzeichungspflicht von Blog- und anderen Beiträgen

Deshalb wird ein Influencer zum Schleichwerber

Ob und wie ein Beitrag eines Influencers in sozialen Medien gekennzeichnet werden muss, ist tatsächlich nicht allen klar und bewegt sich in manchen Fällen auch im rechtlich grauen Bereich. eastside hat Justitia eine PN geschickt und gefragt, wann und wie ein Influencer seine Beiträge zu kennzeichnen hat. 

Nicht jeder Beitrag gilt als Werbung

Ab wann gilt man als Influencer?

Was sind eigentlich Influencer? Influencer sind Personen, die die Fähigkeit besitzen potentielle Käufer in ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen, indem sie Empfehlungen in den sozialen Netzwerken aussprechen. In den letzten Jahren haben sich in allen möglichen Bereichen derartige Spezialisten herauskristallisiert, die nicht nur ihr Genre, sondern auch das Bespielen der sozialen Netzwerke in Perfektion beherrschen. Vor allem wissen sie wie ihre Follower „ticken“, kennen ihre „Sprache“ und wissen exakt welche Message bei ihnen ankommt.

Dabei ist es letztendlich unerheblich ob es sich um Nano-, Micro-, Macro- oder Mega-Influencer handelt oder auf welchem Kanal – sei es Facebook, Snapchat, Instagram, Pinterest, Youtube oder ein anderes Netzwerk – sie agieren, entscheidend ist, dass Influencer als Meinungsbildner extrem zur Glaubwürdigkeit und Aufmerksamkeit einer Marke beitragen können.

Selbst „kleine“ Influencer haben starken Einfluss auf ihre Followerschaft

Dass Mega-Influencer wie bekannte Showstars oder Schauspieler wegen ihrer Popularität und ihres Einflusses von der Industrie als Testimonials eingesetzt werden ist nicht neu. Neu ist hingegen, dass heute im Prinzip jeder zum Influencer werden kann – man muss keine Berühmtheit sein, man muss etwas zu sagen haben und seine Follower erreichen. Das können quasi einzelne „Unterhaltungskanäle“ sein, aber auch substantielle Produktbewertungen wie man sie zum Beispiel auf dem auf dem Product-Experience-Portal OUTSIDEstories findet. Das hat durchaus seinen Grund, denn diese können die Kaufwahrscheinlichkeit im Online-Retail um bis zu 186 Prozent erhöhen können, wie die Fachzeitschrift Absatzwirtschaft schon vor einiger Zeit manifestiert hat.

Zwischen erlaubt und nicht erlaubt ist ein schmaler Grat

Viele Brands haben das Potential der Influencer erkannt und sprechen diese gezielt als Werbebotschafter und Meinungsbildner an. Kaum ein Blogbetreiber, Youtuber oder Instagrammer mit entsprechender Reichweite und Einfluss, der nicht mit Produkten ausgestattet wird oder sogar Geld für seine Beiträge bekommt.

Und hier wird der Grat zwischen Werbung und Schleichwerbung immer schmaler.

Sind Influencer mit einem Bein im Gefängnis?

Nun, hinter schwedische Gardinen wird wahrscheinlich keiner gesteckt, aber empfindliche Geldbußen können durchaus zur Debatte stehen. Grundsätzlich gilt in Deutschland, dass gesponsorte Beiträge eindeutig zu kennzeichnen sind! Es darf nicht verschleiert und verschwurbelt werden. Verantwortlich dafür ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Telemediengesetz (TMG).
By the way straft die Internetgemeinde solche Verstöße auch gleich mit einer Menge Dislikes oder einem Shitstorm ab, sollte das ans Tageslicht kommen.

Sobald Geld fließt ist zu kennzeichnen.

Ab wann gilt die Kennzeichnungspflicht für Influencer?

Als Richtlinie kann man kann diese vier Merkmale zur Kennzeichnungspflicht heranziehen:

  1. Privates Produkt. Selber gekauft, aus eigener Tasche bezahlt: Freie Fahrt, es besteht normalerweise keine Kennzeichnungspflicht für private Accounts.*
  2. Kostenlose Zusendung eines Produkts. Hier unterscheidet man vor allem, ob man vom Verfasser eine positive Bewertung erwartet oder ob er seine eigene Meinung frei und unbeeinflusst äußern darf. Freie Meinungsäußerung bedeutet daher: In der Regel keine Kennzeichnungspflicht. Erwartete oder abgesprochene Bewertung: Der Beitrag muss als Werbung gekennzeichnet werden.
  3. Finanzielle Gegenleistung. Ganz einfach: Cash heißt Kennzeichnung.
  4. Sichtbarkeit der Platzierung: Die Kennzeichnung muss am Anfang des Artikels erkennbar sein, sie darf nicht versteckt sein.

Der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Dieser Beitrag ist daher nicht als juristischer Freifahrtschein, sondern lediglich als Anhaltspunkt zu verstehen. Im Zweifel helfen Seiten wie die Urheberrechtseite weiter oder man wendet sich an eine Rechtsberatung.

* Jetzt wird´s juristisch: Es kommt natürlich darauf an, was ein „privater Account“ ist. Im Fall von Cathy Hummels, der Ehefrau von Fußballer Mats Hummels, etwa argumentieren die Richter, dass ihr Account mit über 450.000 Followern gar nicht privat sein kann und daher auf jeden Fall kommerziell ist. Es gilt daher Kennzeichnungspflicht für alle Posts.

Zusatz: am 29. April 2019 fällt das Landgericht München das Urteil: Cathy Hummels macht keine Schleichwerbung auf ihrem Instagram-Account. Zum Beitrag.

Alle Fotos: unsplash.com/Thanks a lot guys