PR-Texte sind Porno

Sehen Sie! Sie haben sich verführen lassen weiterzulesen! Und das in nur 0,8 Sekunden. Denn viel mehr Zeit hatte die Headline nicht Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und Sie zum Lesen dieses Vorspanns zu animieren. Gleich zur Sache kommen, ohne große Umschweife, so dass jeder Journalist sofort versteht um welchen Inhalt es sich in einem Text handelt. In dieser Hinsicht muss ein Pressetext ein klein wenig unanständig sein – das hat er mit Pornografie gemeinsam.

Mit nur wenigen knackigen Worten muss der Pressetext also die Katze gleich aus dem Sack lassen. Das unterscheidet diese Form von Texten auch von anderen Stilformen des Schreibens. Ein klassischer Spannungsbogen, der erst am Schluss eine eingangs gestellte Frage auflöst, ist hier fehl am Platz.

Henri Nannen, der langjährige Stern-Chefredakteur und Herausgeber wie auch Namenspatron der gleichnamigen renommierten Journalismus-Schule, nannte dieses Phänomen den „Küchenzuruf“. Der entspricht zwar nicht mehr den heutigen Werten des familiären Zusammenlebens, sollte aber die Frage beantworten, wenn der Mann abends nach Hause kommt und seine Frau aus der Küche fragt: „Schatz, was war heute los?“  Nun musste er ihr direkt ohne viel ausschmückende Worte klar und deutlich sagen, was heute wirklich bestimmend an diesem Tag war. Und sie wird nur dann aus der Küche kommen und fragen: “Wirklich, erzähl doch mal …“, wenn die Schlagzeile des Tages sie neugierig macht und sie mehr wissen will.

Ähnlich geht es den Journalisten, die jeden Tag mit einem Information-Overkill zu kämpfen haben. Da liegt es nur nahe, dass alles, das ihnen nicht via Headline unmittelbar ins Auge sticht sofort im digitalen wie realen Mülleimer landet. Es ist also kein großes Geheimnis worauf es ankommt, wenn man wahrgenommen werden will: eine knackige Überschrift ist der erste Schritt.

Doch es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, wie manche Kollegen ihre Chancen beachtet zu werden schon im Vorfeld selbst demontieren. Da reihen sich Belanglosigkeiten an Dummheiten: Hier ein paar Beispiele, die ich aus dem elektronischen Pressefach einer großen Messe gefischt habe: „Viele neue Ideen“ – aha, danke für die großartige Information. Oder die wahrlich sehr ausdrucksstarke Headline „Pressemitteilung“ sorgt sicherlich für Furore in jeder Redaktion.

Ein gute Übung zur Formulierung sind übrigens einzeilige Email-Betreffzeilen oder etwa elektronische Pressefächer selbst, denn sie bieten nur einen sehr eingeschränkten Raum, um sich zu artikulieren. Meines Erachtens aber sind das die besten Lehrmeister, denn sie kennen keine Nachsicht bei der Textlänge und zwingen sich kurz zu halten.

Animiert eine gute Überschrift jedoch wieder erwarten zum Weiterlesen, kommen nun die berühmten sechs W’s im Vorspann zum Einsatz: Wer, Wo, Wann, Was, Wie, Warum.  Die müssen nicht sklavisch beantwortet werden, aber sie haben die Aufgabe dem Journalisten alle wesentlichen Fakten kurz zu skizzieren. Twitter-Tweets sind meines Erachtens die derzeitige Krönung zur Übung für diesen Fall, denn hier tummeln sich wahre Meister der 160-Anschläge-Kommunikation. Kurz, knackig, informativ und gleich eingängig verständlich. Denn wer es nicht versteht richtig zu zwitschern wird vom virtuellen Feld gejagt.

Also fassen wir nochmal zusammen: eine Headline, die „anmacht“, ein Anlauftext, der gleich zur Sache kommt und keine Fragen offen lässt und einen Haupttext, der in die Tiefe geht und alle Fakten klärt. Das mag unanständig sein, ist aber effektiv.

PR-Texte müssen schmecken
PR-Texte müssen dem Redakteur „schmecken“ – aber dieser Text hier hat es wohl nicht in die engere Auswahl geschafft. Foto: unsplash.com

Blogbeitrag: eastside communications

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Infuencer

5 Punkte weshalb Influencer im Marketing funktionieren

Warum haben Influencer so viel Einfluss? Was unterscheidet sie von anderen Markenbotschaftern? Und warum funktionieren sie so gut im Internet? eastside hat näher hingeschaut und die fünf wichtigsten Bedürfnisse heutiger User herausgearbeitet.

Ohne Anerkennung wird jeder Influencer bald seine Motivation verlieren. 

  1. Anerkennung. Soziale Anerkennung wirkt wie eine Droge. Bloggen und soziale Netzwerke pflegen ist ein echter Fulltime-Job. Auch wenn es wirkt wie nebenbei gemacht, das Leben dort ist hart inszeniert und dafür will man Anerkennung. Der Lohn der Anstrengung sind Likes, Follower und Kommentare – der Applaus der Internetgemeinde. Ohne ihn verliert jeder Blogger bald seine Motivation.
  2. Orientierung und Meinungsbildung. Das Internet mit all seinen Facetten ist ein extrem komplexer Kosmos, der nicht leicht zu durchschauen ist. User im Netz sind dort oft verloren, sie fühlen sich unsicher und sind dankbar für jede Orientierungshilfe, die ihnen Gleichgesinnte mit auf den Weg geben. Influencer haben in diesem Dschungel als Meinungsbildner Leuchtturmfunktion.
  3. Zugehörigkeitsgefühl. Jedem Töpfchen sein Deckelchen. Jede noch so kleine wie individuelle Interessensgruppe kann sich im Netz formieren und ihre Fans finden. Egal wie ausgefallen, es kann sich jeder nahezu ungestört individuell entfalten. Doch bei aller Individualität, am Ende des Tages will jeder irgendwo dazugehören, will mit Gleichgesinnten ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Influencer bedienen dieses Zusammengehörigkeitsgefühl wie kaum ein anderer.
  4. Authentizität. Aus Fehlern wird man klug, heißt es. Doch wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen an ihren Erfolgen gemessen und für ihre Niederlagen verurteilt werden. Um aus Rückschlägen lernen zu können muss man lernen damit umzugehen. Doch wer Fehler macht ist nicht zwangsläufig gescheitert, er ist vor allem auch authentisch, menschlich und dadurch auch sympathisch. Das Netz honoriert das Unperfekte nahezu perfekt.
  5. Identitätssuche. Die Digitalisierung hat ein Paralleluniversum im Netz entstehen lassen, in dem man in komplett andere Identitäten schlüpfen kann. Das heißt aber auch, dass man viele Dinge nur noch virtuell erlebt. Doch das spaltet und entfremdet mehr als man glaubt. Im Gegenzug begeben sich die Menschen auf die Suche nach einer (ihrer) Identität und gehen völlig in dieser Rolle auf.

Influencer bedienen die beschriebenen fünf Bedürfnisse auf ideale Art und Weise. Sie sind authentisch für ihre Zielgruppen, weil sie sich deren Lebensgefühl exakt treffen und deren Sprache sprechen. Sie sind nicht nur via Internet ständig erreichbare Identifikationsfiguren auf Augenhöhe, sondern sie haben mindestens den gleichen Einfluss wie Freunde oder Bekannte.

Hier ein tolles Beispiel wie wir einen Produktlaunch mit Influencern begleitet haben.

Influencer-Likes
Likes sind die Währung der Influencer.

Das unterscheidet Influencer auch stark von echten Celebrities, die ihren Auftritt zwar auch perfekt in Szene setzen, aber eben nicht greifbar sind. Stars, wie sie etwa auf der Seite der Gala abgefeiert werden, sind zwar präsent, aber wirken wie aus der Zeit gefallen. Dazu kommt, dass es bei Influencern zum guten Ton gehört mit den Followern im Dialog zu sein. Ein harter Job, wie schon einige haben feststellen müssen. Doch die soziale Anerkennung ist der Antrieb für ihr Schaffen und die Community honoriert es indem sie ihren Vorbildern nacheifert.

Influencer sein und bleiben ist nicht ganz trivial. 

Blogbeitrag: eastside communications

Fotos: Diggity Marketing, unsplash.com

Diese entscheidenden Vorteile bietet ein Unternehmensblog

Die direkte Kommunikation mit dem Kunden, Businesspartnernen und potentiellen Bewerbern verschafft eine ganze Reihe von Wettbewerbsvorteilen.

Egal, ob ein Unternehmen sich oder seine Produkte vorstellen, neue Arbeitskräfte anwerben oder zu einem Thema Stellung beziehen möchte – ein Unternehmensblog ist das ideale Tool hierfür.

Im Marketing-Mix übernimmt der Blog sehr spezifische Aufgaben.

Er ist die Pinnwand, auf der das Unternehmen seine Neuigkeiten unverstellt und ungefiltert verbreiten kann. Jedes auf dem Markt erfolgreiche Produkt oder jede Dienstleistung hat eine ausreichend große Zielgruppe, die sich für ausführlichere und tiefergehende Informationen zum Thema interessiert. Wichtig ist nur, wie diese Informationen vermittelt werden.

Der Unternehmensblog erreicht als digitale Pinnwand gezielt seine Zielgruppe

Wer heute regelmäßig im Internet surft, ist an jede Art von Werbung gewöhnt. Es gibt die eindeutigen, aber nervigen Werbebanner und Pop-up-Ads ebenso wie etwa „Sponsored by“-Beiträge.

Ein paar Grundregeln beachtet, und der Unternehmensblog wird zum erfolgreichen Tool

Beim Unternehmensblog ist es wichtig, nicht als stumpfer Werbekanal zu erscheinen, sondern dem Leser wirklich nützliche Informationen zu geben. Subtil eingestreute Hinweise auf die eigenen Produkte nimmt der heutige Online-User in Kauf. Er rechnet damit und betrachtet sie meist als Mehrwert, solange der Eindruck überwiegt, dass er objektiv und umfassend informiert wird.

Ein Unternehmen, dass ihm so hilfreich gewünschtes Wissen vermittelt, zeigt seine Kompetenz. Dass es diese Kompetenz ohne Gegenleistung teilt, stärkt die Bindung des Lesers an die Informationsquelle. Mit der Zeit wächst das Vertrauen in den Absender.

Die Leser werden zum Blog geführt und bleiben, weil sie interessante Informationen erhalten. Kompetenz und Vertrauen werden vermittelt

So finden die Leser Ihren Unternehmensblog

Ganz von allein kommen leider kaum Leser auf ihren Blog. Es gilt also einige Maßnahmen zu ergreifen, aktiver und passiver Art, um die Aufmerksamkeit auf den Inhalt zu lenken.

Aktiv streuen: Ein Unternehmensblog bereitet nicht nur für Leser, die schon zur Website gefunden haben, interessante Informationen auf. Die einzelnen Blog-Posts sind hervorragender Content für Social-Media-Kampagnen, Newsletter oder etwa Content-Seeding. Online streuen bringen so neue Leser – und Kunden – zum Unternehmensblog.

Agenda-Setting: Spannende Postings auf den eigenen Social-Media-Kanälen, die breit in der gewünschten Zielgruppe gestreut werden, locken neue Leser zum verlinkten Blog-Post. In Verbindung mit dem gezielten Ausspielen eines oder mehrerer Blog-Posts lassen sich Themen kompetent und langfristig besetzen.

Die Themen können vielfältig gewählt werden, zum Beispiel auch zum Recruiting von neuen Arbeitskräften. Ein mittel- und langfristig unschätzbarer Wettbewerbsvorteil und by the way heutzutage ein Muss jeder Personalabteilung.

Optimierung im Hintergrund: Es ist eine Wissenschaft für sich, aber sie ist durchaus effizient: Die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Bereits vor dem Schreiben gilt es, die richtigen Keywords zu identifizieren, die von ihrer gewünschten Zielgruppe im Netz regelmäßig gesucht werden. Zahlreiche Tools können dabei helfen.

Durch Suchmaschinenoptimierung findet die Zielgruppe den Blog über die richtigen Keywords

Chance für Nischenthemen: Ein Unternehmensblog kann sehr speziell sein

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, welche Wirkung ein zielgruppenexakter Blog erzielt. Für unseren Kunden W+R, einem führenden Hersteller von Arbeitsschutzhandschuhen für alle Einsatzbereiche, hat eastside communications eine Content-Strategie mit einem eigenen Unternehmensblog entwickelt und umgesetzt.

Der Mehrwert für W+R besteht in einer Kompetenzführerschaft und darin, beruflich Interessierte zu sammeln, die sich gerne über neue Produkte und Entwicklungen informieren lassen. Die Herausforderung dabei ist es, die einzigartigen Needs der Kunden zu bestimmen und deren „Sprache“ zu sprechen. Hier ist es konkret der Blog „Handschutz-Experten“, den wir für die sehr speziellen Anforderungen des Kunden initiiert und entwickelt haben und mit dem er seine Kompetenz in diesem Bereich unterstreicht.

Die Blog-Posts zu den einzelnen Produkt- und Themenbereichen sind zudem dabei so konzipiert, dass sie sich ohne Aufwand zu Whitepapers (Ratgeber zum Download) zusammenfassen lassen. Über Content-Seeding und Social-Media-Platzierung werden Interessenten auf das Whitepaper aufmerksam gemacht und können es herunterladen.

Mit zusätzlichen Möglichkeiten lassen sich zudem etwa E-Mail-Adressen generieren, deren Empfänger sich – bei Zustimmung – zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Newsletter zum Thema beschicken lassen können.

Kompetenz demonstrieren und Kunden gewinnen – der Unternehmensblog „Handschutz-Experten“ von W+R

Fazit: Der Unternehmensblog ist ein hocheffizientes Marketing-Tool

Mit diesem Channel hat das Unternehmen ein hervorragendes Kommunikations-Tool in der Hand, das es selbst nach eigenen Wünschen bespielen und bewerben kann. Gleichzeitig gewinnt W+R als kompetente Informationsquelle an Glaubwürdigkeit und Ansehen – und letztlich an Kunden.

Blogbeitrag: eastside communications

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Mehr zum Thema Inbound-Marketing finden Sie auf unseren weiteren Blog-Beiträgen.

Erfolgreicher Produktlaunch durch Influencer-Marketing – Beispiel für eine Kampagne

Influencer sind die neuen Opinion Leader

Ihre Empfehlung hat Gewicht bei ihren Followern. Influencern wird aufmerksam zugehört und häufig mehr vertraut als den etablierten Medien. Sie versorgen ihre Zielgruppe auf Augenhöhe mit genau den Informationen, für die sie sich interessiert.

eastside communications führte für die Outdoor-Bekleidungsmarke CMP eine Influencer-Kampagne für ihre neuen Sportler-Nudeln durch. CMP vertreibt im italienischen Heimatland seit 2017 auf die Bedürfnisse von Sportlern hin entwickelte Bio-Lebensmittel, deren Markteinführung in Deutschland nun durch Influencer-Marketing unterstützt wurde.

Da sich die Pasta von CMP durch ihren hohen Kohlenhydrat- und Proteingehalt besonders für Ausdauersportler eignet, wurden zehn Instagram-Influencer aus den Bereichen Running, Trail Running und Triathlon ausgewählt. Mit Followerzahlen zwischen 12.000 und 50.000 gelten alle als „Micro-Influencer“, die mit ihren Profilen eine genau definierte Zielgruppe erreichen – in diesem Fall andere Ausdauersportler. Wichtig war zudem die Interaktion mit den Followern. Mehr als bloße Reichweite zählte ein lebhafter, aktiver Austausch mit und von den Fans.

Glaubwürdigkeit ist die Währung der Influencer

Weil eine Social Media-Kampagne nur dann erfolgreich sein kann, wenn der Influencer glaubwürdig hinter dem Produkt steht, sollten sich die Influencer auf ihrem Profil auch mit dem Thema „Ernährung“ und deren Auswirkung auf ihre sportliche Leistung beschäftigen.

run_munich_run bauten die Nudeln in ihren Läufer-Alltag ein

Deshalb erschloss sich der Mehrwert der Nudeln von CMP für ihr eigenes Training den angesprochenen Influencern sofort. Dennoch wurde zunächst eine Testphase vereinbart, in der die Influencer das Produkt prüfen und entscheiden konnten, ob sie es ihren Followern empfehlen möchten.

Jeder Influencer kennt seine Follower selbst am besten

Wie erwartet fiel das Feedback positiv aus und die Eckdaten der Kooperation konnten festgelegt werden. Mit jedem Influencer wurde individuell vereinbart, welche Leistungen er/sie für das angebotene Honorar erbringen würde. Je höher die Followerzahlen, desto gewichtiger das einzelne Posting. Anzahl und Art der Postings wurden abgesprochen. Bei der Umsetzung hatten die Influencer jedoch völlig freie Hand, um authentisch und glaubwürdig zu bleiben. Schließlich haben alle Influencer jahrelange Aufbauarbeit in ihr Profil gesteckt und wissen selbst am besten, welche Art der Kommunikation bei ihren Followern funktioniert.

Der Produkt-Test als Event in den Instagram-Stories: run_with_chris

Die meisten Postings wurden in den beliebten Instagram-Stories veröffentlicht. Dort ließen die Influencer ihre Fanbase am „Unboxing“ der Nudeln, dem Kochen und Essen teilnehmen, nahmen die Nudeln als Proviant zu Wettkämpfen mit oder verteidigten sie gegen ihre hungrigen Haustiere.

Sogar die Haustiere kamen bei der Kampagne zum Einsatz wie bei running_sandra

Im Instagram-Feed teilten sie dann bevorzugt Nudel-Rezepte oder verlosten nach Absprache Probesets der Nudeln an ihre Follower. So schürten sie die Neugier auf die Sportler-Nudeln von CMP zusätzlich.

Die Produktverlosung wurde bei runskills kreativ umgesetzt

Der direkte Weg zur Zielgruppe

Die Nudel-Kampagne von CMP ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich mit gutem Influencer-Marketing nachhaltige Wirkung erzielen lässt: Die Markteinführung der Nudeln in Deutschland wird von der Zielgruppe dank der Influencer-Kampagne nun mit großem Interesse und Kaufwillen erwartet. Die Nudeln haben sich durch die Glaubwürdigkeit der Influencer überzeugend als ideale Ernährungsgrundlage für Ausdauersportler etabliert. Dabei wurde die Zielgruppe ohne Streuverluste und mit vergleichsweise kleinem Budget erreicht.

Schaut euch auch das Beispiel an, wie wir einen Influencer bereits vor der offiziellen Markteinführung der neuen SCHÖFFEL Skitouren-Kollektion integriert haben.

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Content Marketing: Vom Sucher zum Be-Sucher

Buyer Personas anstatt Zielgruppen – Inbound Marketing II

Vom Sucher zum „Be“-Sucher

In diesem zweiten Teil unserer Inbound-Marketing-Serie gehen wir darauf ein, wie wir es anstellen, dass der „Suchende“ zu unserem „Besucher“ wird bzw. wie wir einen Interessenten vom ersten Kontakt an begleiten.

Parallel dazu bindet man den Vertrieb und dem Kundenservice von Anfang an mit ein, um den suchenden Kunden ein einheitliches, aufeinander abgestimmtes Kompetenzerlebnis bieten zu können.

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Der ideale Wunschkunde: Buyer Personas statt Zielgruppe

Beim klassischen (Outbound-) Marketing steht anfangs immer der Abgleich demo- wie soziographischer Daten zur Zielgruppe (Alter, Familienstand, Einkommen, Wohnort etc.). Obwohl die Zielgruppe gut durchleuchtet erscheint, ist sie doch eine eher nebulöse zugleich höchst heterogene Gruppe.

Zuviel Werbung kann ungeheuer nerven

Dass diese meist von klassischer Outbound-Werbung genervt und nicht mehr darauf reagieren sind haben wir bereits im ersten Teil manifestiert. Kennen Sie nicht auch die Websites, die an Unübersichtlichkeit nicht zu übertreffen sind, ständig auf- und abzucken weil sich weitere Banner hochladen und die zudem quasi nicht lesbar sind, weil ständig penetrante Banner hochpoppen, die man noch nicht mal gleich ins digitale Nirwana zurückschicken kann? Der Effekt: Der Kunde klickt sich lieber schnell davon.

Buyer Personas - Inbound Marketing
Buyer Personas beschreiben konkrete fiktive  Persönlichkeiten

Beim Inbound-Marketing ist die Vorgehensweise deutlich konzentrierter. Die sogenannten Buyer Personas bekommen eine konkrete, fiktive  Persönlichkeit zugeschrieben. Ein idealer Wunschkunde, dessen  Bedürfnisse und Befindlichkeiten genau beschrieben werden und für den wir die perfekte Lösung seiner individuellen Herausforderungen bereit stellen. Wir beschreiben welche Ziele sein Handeln bestimmen und wie er Kaufentscheidungen trifft.

Mit dem konsequenten Einsatz des Buyer-Persona-Konzepts wird es für die Marketeers wesentlich leichter, die Bedürfnisse, Herausforderungen und Handlungen des Wunschkunden verstehen. Mit diesem Wissen können wir konkruente Inhalte optimal auf ihn zuschneiden – und ganz fokussiert kaufwillige Kunden ansprechen.

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Content: Relevanz, Nützlichkeit und Unterhaltsamkeit

"Content ist nicht alles, doch ohne Content ist alles nichts"

Content ist nicht alles, doch ohne Content ist alles nichts“

Relevanz, Nützlichkeit und Unterhaltsamkeit. Diese drei Schlagworte für den Content beschreiben kurz und prägnant worauf es dabei im Wesentlichen ankommt. Welcher Form der Veröffentlichung gewählt wird, ist an dieser Stelle noch unerheblich, ratsam ist es nur sich nicht zu übernehmen und sich auf ein Medium (oder wenige Medien) zu fokussieren.

Sei es der Blog, Video, Podcast, Social Media etc. … Und auch hier gilt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“. Die Bedürfnisse der potentiellen Kunden bestimmen auch den zu wählenden Kanal. Nicht das Unternehmen per se bestimmt was gemacht wird, sondern wo sich unser Wunschkunde informiert gibt den Ausschlag. Bestes Beispiel ist das kurz vor der Europawahl 2019 veröffentlichte Video des Bloggers Rezo, in dem er die Politik der herrschenden Parteien kritisiert. Das Entscheidende: er spricht nicht nur die Sprache seiner Zeitgenossen, sondern er benutzt auch deren Kommunikationskanal Youtube. Dass er damit nicht nur die Regierung in höchste Bedrängnis gebracht hat, sondern diese die Sprengkraft seiner Botschaft und die Reichweite des Kanals völlig unterschätzt haben, sagt alles aus. Umdenken ist also angesagt.

Inbound Marketing - Podcast
Ein Podcast kann ein hervorragendes Content-Format sein

Gängige Content-Formate auf einen Blick:

Ein gängiger und gut kontrollierbarer Weg ist den Content auf einem eigenen (Unternehmens-) Blog zu veröffentlichen. Der Blogbeitrag dient quasi als Landingpage für bestimmte Themen und kanalisiert den Traffic.

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Blog ist gut – Vermarktung ist besser

Mit einem (passiven) Blogbeitrag ist es meist noch nicht getan. Nun gilt es den Content zu vermarkten. Er soll ja schließlich auch gefunden werden.

Standard dürfte die Suchmaschinenoptimierung, SEO, sein. Es erleichtert  dem potenziellen Kunden die Inhalte überhaupt zu finden. Wichtig ist, dass die Inhalte bei Google entsprechend hoch gerankt sind – dort, wo die meisten in ihre Customer Journey einsteigen.

Daneben gehört das Streuen der Inhalte in den eigenen Social-Media-Kanälen wie Facebook, Instagram oder Twitter zum Pflichtprogramm. Aber auch Seiten wie LinkedIn oder Xing leben von Content und helfen das Zielpublikum zu bekommen.

Die Inhalte lassen sich zusätzlich mit Social Media Ads oder Search Ads (etwa Google Adwords) pushen, die den Leser neugierig machen und auf den Content lotsen..

So wird der Lead zum Kunden

Aber: Von allein passiert nichts. Auch nicht im Internet. Heißt: Der User wird nicht von alleine zum Kunden, wir müssen ihn auffordern. Auf Neudeutsch heißt das Call-to-Action.

Hierbei bitten wir den User um seine Erlaubnis ihn weiter kontaktieren zu dürfen. In der Regel fragen wir nach seiner E-Mail-Adresse, denkbar wäre aber auch seine Handynummer, wenn man etwa an WhatsApp-Newsletter denkt.

Im Anschluss beginnen wir dem User nützlichen und vor allem relevanten Content zu schicken, der zudem Neuheits-Charakter hat. So bauen wir und Vertrauen und Kompetenz auf. Wir werden glaubwürdig und im Bestfall empfiehlt uns der User sogar freiwillig an seine Bekannten weiter.

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Marketing funktioniert heute vom Kunden aus – Inbound Marketing Teil I

Vom Push zum Pull – Umdenken und Kunden gewinnen

Content bzw. Inbound Marketing ist ein Instrument für Produkte, Dienstleistungen und Personal-Recruiting bzw. die HR-Bereiche. Die konsequent angewandte Methodik entfaltet seine langfristige Wirkung in allen Unternehmensbereichen.

Was ist Push- bzw. Outbound Marketing?

Das englische Push für „Drücken“ klingt fast niedlich. Doch im Deutschen drängt sich auch gleich die Drückerkolonne auf. Meist unangenehme Zeitgenossen, die versuchen jemanden Dinge zu verkaufen, die er gar nicht haben will. Ähnlich verhält es sich mit der sog. Outbound-Werbung. Also Kommunikation, die nach außen gerichtet ist, die drückt. Doch im Zeitalter des Internet verliert diese Art der aufdringlichen Werbung immer mehr Potenziale, da die User schlicht und ergreifend nicht mehr auf Outbound-Werbung reagieren.

Häufig wird diese Werbemethodik im klassischen Vertrieb eingesetzt und beginnt oft mit (Kalt-)Akquise und Massenkontakten. Ebenso ist das Outbound-Marketing nach außen gerichtet. Das Produkt positioniert sich irgendwo in der Lebenswelt des Kunden, schreit laut und der Kunde reagiert darauf.

Aufdringliches Outbound-Marketing wird nicht grundlos immer aufwändiger und teurer
Aufdringliches Outbound-Marketing wird immer aufwändiger und teurer

Beiden ist gemeinsam, dass es zunehmend mehr Aufwand und monetären Einsatz erfordert die Aufmerksamkeit des gewünschten Publikums zu bekommen. Wie hoch die  Glaubwürdigkeit der Inhalte bei solchen Maßnahmen ist sei an dieser Stelle nur mal angedeutet.

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Das versteht man unter Pull – oder Inbound-Marketing

Pull (englisch: „ziehen“) kennen wir als Bezeichnung auf sich nach innen öffnenden Türen. Und genau das beschreibt das Pull- bzw. Inbound- Marketing am besten, denn diese Maßnahmen „ziehen“ potentielle Kunden in den Markt „hinein“. Mit anderen Worten: Die Kommunikation ist nach innen gerichtet – inbound.

Die Mechanik beim Inbound-Marketing ist es also, vom Kunden gefunden zu werden.  Alle Aktivitäten richten sich daher darauf, dass dessen Suche erfolgreich ist..

So funktioniert die Inbound-Methodik

Inbound ist weit mehr als nur eine kleine Spielart des Marketing.  Vielmehr steckt dahinter eine ganzheitliche Unternehmensstrategie und Methodik, die sowohl Marketing als auch Sales und Kundenservice integriert.

Zentraler Ausgangspunkt ist der Kunde, der heute rund 80 Prozent seiner Kaufentscheidungen selber prägt. Das unterscheidet ihn wesentlich von seinem Vorgänger, der empfänglich auf Reklamegeschrei war. Das äußert sich etwa dadurch, dass ein Erstkontakt zur Firma, dem Händler, oder dem Vertrieb erst nach intensiver Recherche im Internet stattfindet. Im Schnitt ist der Kunde zu zwei Drittel mit seiner Customer Journey durch, bevor er aktiv kontaktiert. Das gilt übrigens nicht nur für Konsum, sondern etwa auch für das Personalrecruiting (Übrigens: eastside bietet dazu separate Workshops an – sprechen Sie uns an workshop@eastside-story.de).

Der Inbound Marketing: Kontakt zur gewünschten Firma oder Marke findet erst nach intensiver Recherche statt
Der Erstkontakt findet nach intensiver Recherche statt

Die Relevanz der Infos für den Kunden ist entscheidend

Maßgeblich für erfolgreichen Kontakt ist es daher, dass der Suchende möglichst bald mit hilfreichen und vor allem relevanten Inhalten unterstützt wird.  Je wertvoller die Information, desto erfolgreicher können wir den Interessenten durch den Entscheidungsprozess begleiten.

Wird der User schließlich animiert den Gated Content zu verlassen und uns die Erlaubnis gibt ih zu kontaktieren, d.h. in der Regel hinterlässt er die E-Mail-Adresse, haben wir ein erstes großes Zwischenziel erreicht: Wir haben einen Lead, d.h. einen verifizierten Kontakt.

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Mehrwert der Infos schafft Kompetenz und Vertrauen

Doch damit ist der Kontakt noch nicht zum kaufenden Kunden geworden. Als Lead wird er also kontinuierlich mit unterstützenden Inhalten versorgt und mit zusätzlichen Informationen bestückt. Er profitiert vom Mehrwert des Content und lernt stückweise wie unaufdringlich die Kompetenz des Absenders kennen, er beginnt dem Absender zu vertrauen. Zudem kommt es jetzt darauf an, dass wir den Kunden immer wieder mit neuen Aspekten erreichen – häufig über die sozialen Netzwerke.

Erst wenn genügend Kontakte hergestellt wurden, ist der Kunde auch bereit für mehr. Zum kaufenden Kunden wird er, wenn wir ihm abschließend ein gutes Angebot machen können, das er nicht ausschlagen kann.

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Radikales Umdenken – Denken vom Kunden aus

Harte Zeiten für konservative Werber: Die Inbound-Methodik denkt konsequent vom Kunden aus. Nicht das Unternehmen oder das Produkt sagen an, sondern man überlegt strategisch was der Kunde will und braucht.

Es geht darum das Interesse des Kunden zu wecken, er soll aus innerem Antrieb heraus begeistern, Informationen einfordern oder Kontakt aufnehmen. Denn ein zufriedener Kunde ist nicht mehr als zufrieden, er wird ein Fan, ein Promoter unserer Sache.

Vom Push zum Pull-Marketing
Umdenken erfordert auch veränderte Prozesse im bisherigen Marketingablauf

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Zusammenspiel über alle Phasen des Inbound-Marketing

Die Challenge besteht darin, das Marketing, den Sales und den Kundenservice zu synchronisieren und auf die Inbound-Methodik abzustimmen. Klappt das, können sie dem Kunden über den gesamten Kaufprozess ein nahtlos positives Erlebnis bieten.

Entscheidend ist Vertrieb, Marketing und After-Sales-Service aufeinander abzustimmen

Entscheidend dafür ist, neben dem Denken vom Kunden aus, dass nicht mehr jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht, sondern das jede Phase logisch miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt wird.

Doch der Aufwand lohnt sich: Am Ende steht ein Kunde, der vertraut, der begeistert ist und der sich sogar für seine Marke persönlich einsetzt.

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Weiter geht´s im zweiten Teil: Vom Sucher zu „Be“-Sucher 

Wie sich das Inbound Marketing konsequent auf den Kunden – die Buyer Persona – einstimmt und ihm Lösungen für seine persönlichen Fragestellungen bietet.

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Wie man als Unternehmen eine geeignete Agentur auswählt

Der klassische Pitch war gestern

Welche Methoden bieten sich an als Alternative zum klassischen Pitch an? Für Unternehmen ist die Auswahl einer Agentur wahrlich keine leichte Aufgabe. War es bis vor einigen Jahren noch möglich den potentiellen Agenturen ein gutes Briefing mit auf den Weg zu geben, so merkt man heute schnell, dass das eigentlich kaum noch zielführend ist.

Hintergrund ist die rasant zunehmende Komplexität der Marketing-Kommunikation. Neue Kommunikationsmethoden und -technologien schießen wie Pilze aus dem Boden – alle miteinander vernetzt und alle fürchterlich komplex. Ein einfaches Briefing ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage die ganze Situation und den ganzen Umfang der Kommunikationsaufgabe zu erfassen.

Wachsende Komplexität bei der Agenturauswahl
Wachsende Komplexität bei der Agenturauswahl

Zudem stoßen auch die Verantwortlichen immer häufiger an ihre Grenzen. Wer mit neuen Methoden und Technologien nicht vertraut ist oder sie womöglich noch gar nicht kennt, wird sie auch nicht ausschreiben wollen.

Der klassische Pitch, der eine konkrete Kampagne mit einer konkreten Lösung in den Raum stellt, wird der heutigen Aufgabenstellung also gar nicht mehr gerecht. Es kommt vielmehr darauf an, dass die neue Agentur auch die Komplexität der Aufgabe, die Besonderheiten der Branche und der Methoden versteht. Es zählen also nicht die fertigen Konzeptionen, sondern die K.O.-Kriterien sind wie wie man diese komplexe Aufgabe zu bewältigen vermag.

Die Frage ist: Wie geht die Agentur mit der Gesamtaufgabe um? Verstehen sie es? Bringen sie nur Standardlösungen?

Die Frage ist: Wie geht die Agentur mit der Gesamtaufgabe um? Verstehen sie es? Bringen sie nur Standardlösungen?

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Die Unternehmen müssen bei den Briefings und dem Pitchprozess neue Wege gehen

Es reicht nicht aus, den Agenturen eine gestutzte Version (oder wie es manche machen gleich die ganze Konzeption) der eigentlichen Aufgabe als Hausaufgabe mitzugeben, sondern es geht darum, die Agenturen in die Spezialitäten des Auftraggebers einzuweihen, echte Insights zu vermitteln.

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Welche Alternativen zum klassischen Pitch bieten sich an?

In Frage kommen etwa Performance- und Chemistry-Meetings oder Agentur-Screenings, die einen (Projekt-) Auftrag zu Folge haben.

Als gute Alternative zum klassischen Pitch haben sich zudem Workshops erwiesen. Darin zeigt sich schnell, wie eine Agentur an bestimmte Themen Heransgehensweise sie wählt, wie sie komplexe Situationen analysiert und welche Rückschlüsse und Lösungsansätze sie daraus zieht. Darüber hinaus dürfte es wohl eine sehr hohe Akzeptanz für die gewählten Methoden und Erscheinungsweisen haben, wenn alle Beteiligten von Anfang an mit im Boot waren.

Zudem gibt es wohl kaum eine bessere Möglichkeit für beide Seiten zu testen, ob die auch die berühmte Chemie stimmt.

Die Auswahl einer Agentur hängt von zahlreichen Faktoren ab
Neben dem Screening und einem Chemistry-Meeting bieten sich Workshops an, um eine Agentur abzuklopfen.

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Kritische Phase: Der verflixte erste Jahr

Das wie in einer frischen Beziehung: Ist man erst Mal zusammengezogen zeigen sich schnell die Ecken und Kanten des neuen Partners. Vor allem: ist die Beziehung auch belastbar? Konnten beim Onboarding auch alle notwendigen Kunden-Agentur-Prozesse eingestellt werden und laufen sie reibungslos?

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Schlussbemerkung aus Agentursicht

Wir selber haben in unserer über 20-Jährigen Agenturgeschichte immer wieder die Erfahrung gemmacht, dass Auftraggeber oft gar nicht in der Lage waren die ganze Komplexität ihrer Kommunikationsaufgabe zu erfassen, geschweige denn zu vermitteln. Entsprechend dünn waren die Briefings, entsprechend groß die Fallstricke.

Zudem stößt man immer wieder auf enthusiastische Auftraggeber, die jedoch die eigenen Entscheider-Strukturen unterschätzt haben. Die beste Idee scheitert dann an einem schlichten aber endgültigen Hierachieproblem.


Überzeugt! Sie wollen eastside näher kennen lernen. Fon 089-230 991 10 oder PN an:
k.schmid@eastside-story.de
oder s.messner@eastside-story.de


Zusammenfassung

Ein Pitch ist weitaus mehr als nur die Aneinanderreihung kreativer Ideen. Vor allem für die Agentur bedeutet der Prozess immer einen langen Weg von der Analyse bis hin zur umsetzungsreifen Idee zu gehen. Doch der ist steinig. Und diese Steine sollten im gemeinsamen Workshop beseitigt werden. Dann sind am Ende beide Partner zufrieden.

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Kunden unter 35 Jahren lesen keine Magazine mehr

Warum klassische Werbung nicht mehr funktioniert

Leser von Printmedien altern mit ihren Magazinen. Und nicht nur die junge Generation informiert sich über digitale Medien.

Früher war es für junge Menschen normal sich zu treffen, zu telefonieren oder Briefe zu schreiben, um das Grundbedürfnis nach sozialen Kontakten zu befriedigen. Heute erleichtern bzw. übernehmen dies häufig soziale Netzwerke. Vor allem die jüngere Generation ist zum Großteil ihrer Freizeit digital aktiv.

Printmedien werden unter anderem auch deswegen von jungen Menschen immer weniger gelesen. Seit Jahren verzeichnen die Verlage Auflagenrückgänge wie die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) immer wieder manifestiert. Es wundert also nicht, dass viele Leser von Printmedien über 50 Jahre alt sind.

Junge Menschen verbringen sehr viel Zeit im Internet und in den Sozialen Medien (3 Stunden pro Tag sind normal). Und gerade weil die echten sozialen Kontakte oft zu kurz kommen, ist es für den Einzelnen (dieser Generation) umso wichtiger wenigstens digital zu einer authentischen Gemeinschaft – einer Community – zu gehören. Hier ist der Ort, wo man sie erreichen kann.

An diesem Grundbedürfnis der Zugehörigkeit zu einer Gruppe setzt Community-Marketing in der digitalen Welt an. Die großen Communities wie z.B. Facebook oder Instagram bieten Zugehörigkeit. Jedoch wenig definiert.

Schrumpfende Auflagenzahlen
Viel Papier. Dennoch sind die Auflagenzahlen bei Printmedien seit Jahren rückläufig.

Eine stärker auf Emotionen basierte Identifikation des Einzelnen mit der Gruppe bieten digitale Communities, deren Mitglieder ein gemeinsames Interesse verbindet.

Am Beispiel OUTSIDEstories, einer Online-Community, wo jeder Nutzer seine persönliche Meinung über Outdoor-Ausrüstung aller Art einbringen kann, wollen wir aufzeigen, wie sich Marken auf intelligente und im Verhältnis zu Printwerbung kostengünstige Weise einem jungen Zielpublikum präsentieren können.

Bis zu drei Stunden pro Tag hängen jungen Menschen in den sozialen Netzwerken.
Bis zu drei Stunden pro Tag hängen jungen Menschen in den sozialen Netzwerken.
 
Emotionen verbinden Menschen

Emotionen prägen sich nachhaltig ein. Für den Aufbau eines prägnanten Markenimage gehören Emotionen. Das ist nichts Neues im Marketing. Vor allem um eine jüngere Zielgruppe zu erreichen, ist die Integration von Online-Communities in eine Kommunikationsstrategie im digitalen Zeitalter unverzichtbar.

 
Was macht die Community OUTSIDEstories aus?

Das gemeinsame Interesse der Mitglieder von OUTSIDEstories ist die Aktivität im Freien: am Berg, beim Laufen, beim Camping oder z.B. im Wasser. Das verbindende Element ist die Begeisterung für den Sport und die die dazugehörige Ausrüstung. Das ist echte Emotion. Hierbei hat man als Marke die Chance den Konsumenten authentisch zu „berühren“.

Begeisterung ist das verbindende Element.
 
Warum ergänzt Kommunikation in Online-Communities klassische Werbung oder auch klassische PR auf perfekte Weise?

Nutzer erwarten heutzutage die Nähe zu Herstellern, mit deren Produkten sie sich umgeben. Vor allem wenn es sich dabei um so emotionale Bereiche wie die Freizeit handelt. Online-Communities sind der perfekte Ort für Hersteller sowie Konsumenten Nähe zu schaffen. Meinungen äußern. Antworten geben. Verbindungen aufbauen. Sich austauschen. Hier entsteht Authentizität, die nirgends sonst geboten wird. Marken die sich in diesem speziellen Raum zeigen oder gar aktiv teilnehmen, werden vom Konsumenten als kompetenter Partner der Gemeinschaft wahrgenommen. Über 50% der User von OUTSIDEstories sind zwischen 18 und 44 Jahren alt. Damit ist z.B. diese Plattform DIE Chance für Hersteller aus dem Sport- und Outdoor-Bereich eine jüngere Zielgruppe zu erreichen und vor allem die vom Konsumenten erwartete Nähe herzustellen.

 
Communities bieten zig Möglichkeiten für Hersteller ihre Marke und Produkte zu präsentieren
1. Mitgliedschaft

Eine digitale Community bietet in den meisten Fällen die Möglichkeit eine Mitgliedschaft einzugehen. Dabei wird in der digitalen Welt meist nur die Angabe einer E-Mail-Adresse und die Kreation eines Benutzernamens verlangt.

 
2. Kommentare

Damit wird man Teil der Community und kann zum Beispiel bei OUTSIDEstories User-Bewertungen kommentieren. Dies sollte man nicht nur tun, wenn eine User ein Produkt dem Sinn nach falsch bewertet hat, sondern auch wenn eine Bewertung besonders ausführlich oder besonders gut ausgefallen ist. Jedenfalls schafft man Nähe und kann somit auch eine etwas schlechter ausgefallene Bewertung in der Wahrnehmung eines User sogar ins Positive wenden.

Kommentare schaffen Authentizität und Involvement.

 
3. Multiplikatoren der Community und Innovationen sehr früh in Kontakt bringen: Influencer

Früher hat man dafür gesorgt, dass Medienvertreter sehr früh neue Produkte testen. Heute sind Influencer hinzugekommen und haben bereits den gleichen Stellenwert. Jede Community verfügt über sogenannte Multiplikatoren innerhalb der Community.

Bei OUTSIDEstories sind es die ProduktScouts, die Mitglieder des Produkttester-Teams. Sie können erstens bereits während eines Testevents über Facebook oder Instagram über die neuen Produkte berichten. Und zweitens, überlässt man ihnen die Testprodukte für einen Testzeitraum von 6 Wochen, kann deren authentische und ausführliche Bewertung bereits sehr früh in der Verkaufssaison online sein und Konsumenten in der Kaufentscheidungsphase positiv beeinflussen.

Die Leidenschaft zu einer Sache schweißt die Community zusammen.

 
4. Die Glaubwürdigkeit einer Community nutzen

Konsumenten informieren sich heutzutage im Internet, bevor sie ein Produkt – oft sogar direkt im Anschluss online – kaufen. Diesen Umstand kann man sich als Hersteller zunutze machen, indem man seinen Konsumenten hilfreiche Kaufberatungen online anbietet. Das können zum Beispiel Artikel oder Videos sein. Je authentischer das Umfeld ist, wo der Konsument diese Kaufberatung findet, desto glaubwürdiger sind die Informationen.

OUTSIDEstories bietet deshalb Herstellern die Möglichkeit sogenannte Content-Kampagnen zu buchen. Das ist nichts anderes als eine Kaufberatung, die anhand der gebotenen Produktfeatures das entsprechende Produkt empfiehlt. Durch die Verlinkung vom Artikel auf die User-Bewertungen, wird der Konsument bestärkt, das beworbene Produkt zu kaufen. Der Sofort-Kauf wird bei OUTSIDEstories durch den in der User-Bewertung vorhandenen Preisvergleich mit Shop-Link unterstützt.

So einmalig: User-generierte Bewertungen in der größten Product-Experience-Plattform Europas.

Ein verbundenes Gewinnspiel sorgt zusätzlich noch für Involvement der User, denn durch die Beantwortung einer Frage, findet eine Auseinandersetzung mit der Marke und/oder dem Produkt statt. Das Involvement bei Content-Kampagnen ist überdurchschnittlich hoch. Die Erfahrung zeigt, dass bei Gewinnspielen zirka 25% der Leser teilnehmen, ein Teil davon im Zuge des Gewinnspiels sogar den Newsletter des Herstellers abonnieren. 

Ein weiterer Vorteil: Content-Kampagnen können bis ins Detail ausgewertet werden.

Die Kosten belaufen sich zwischen 30 und 52 Cent pro User, abhängig vom eingesetzten Budget. Die entsprechende Reichweite ist garantiert. Mehr Informationen dazu können Sie hier anfordern.

 
5. Als Marke in Verbindung mit Communities auftreten

Viele digitale Communities veranstalten von Zeit zu Zeit echte Events. Sozusagen die Community zum Anfassen. Hersteller können dafür sorgen, dass sie in diesem Rahmen wahrnehmbar sind. Automatisch positionieren sich diese Marken mitten in der Zielgruppe. OUTSIDEstories bietet hierfür das jährlich stattfindende ProduktScout Testival. Während des Events treffen sich die Produkt-Tester der Community, um sich auszutauschen und vor allem die Emotionen zu leben, die alle Community Mitglieder so lieben.

 
6. Opinion Leader, z.B. gesponserte Athleten animieren auch Mitglied einer Community zu werden

Wer kennt Ihr Produkt besser als gesponserte Opinion Leader oder Athleten. Sie sind prädestiniert dafür Bewertungen über Innovationen von Sportartikeln zu schreiben. Zudem genießen Sie ein hohes Ansehen und Glaubwürdigkeit bei Konsumenten. Binden Sie Bewertungen auf OUTSIDEstories in die Sponsoring Vereinbarungen ein. Damit erhalten Sie glaubwürdigen user-generated Content.

 

Conclusio für Ihre Kommunikationsstrategie

Am Beispiel der Outdoor-Community OUTSIDEstories zeigt sich, dass die Integration von digitalen Communities in die Kommunikationsstrategie ein essentielles Tool im Marketing-Mix ist. Im Vergleich zu klassischer Werbung ist es effektiv und direkt verkaufsorientiert, garantiert die Erreichung einer jungen, kaufffreudigen Zielgruppe und bietet darüber hinaus eine attraktive Kostenstruktur innerhalb der möglichen kommunikativen Maßnahmen.

Die Crowd weiß immer mehr als jeder Einzelne.

Digitale Communities sind so erfolgreich, weil die Zugehörigkeit zu einer digitalen Community aufgrund der digitalen Entwicklung von Social Media einfacher und selbstverständlicher wurde. Die Chance für Unternehmen: Obwohl die Menschen in der Regel ihre echte Gemeinschaftshilfe von ihrer Familie und ihren Freunden erhalten, können Unternehmen ein Teil dieser Communities werden, indem sie aktiv an den Gemeinschaften ihrer Kunden teilnehmen. Und nichts anderes beschreibt der Begriff des Community-Marketings.


Neugierig? Sie wollen eastside näher kennen lernen. Fon 089-230 991 10 oder PN an k.schmid@eastside-story.de oder s.messner@eastside-story.de



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Kennzeichungspflicht von Blog- und anderen Beiträgen

Deshalb wird ein Influencer zum Schleichwerber

Ob und wie ein Beitrag eines Influencers in sozialen Medien gekennzeichnet werden muss, ist tatsächlich nicht allen klar und bewegt sich in manchen Fällen auch im rechtlich grauen Bereich. eastside hat Justitia eine PN geschickt und gefragt, wann und wie ein Influencer seine Beiträge zu kennzeichnen hat. 

Nicht jeder Beitrag gilt als Werbung

Ab wann gilt man als Influencer?

Was sind eigentlich Influencer? Influencer sind Personen, die die Fähigkeit besitzen potentielle Käufer in ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen, indem sie Empfehlungen in den sozialen Netzwerken aussprechen. In den letzten Jahren haben sich in allen möglichen Bereichen derartige Spezialisten herauskristallisiert, die nicht nur ihr Genre, sondern auch das Bespielen der sozialen Netzwerke in Perfektion beherrschen. Vor allem wissen sie wie ihre Follower „ticken“, kennen ihre „Sprache“ und wissen exakt welche Message bei ihnen ankommt.

Dabei ist es letztendlich unerheblich ob es sich um Nano-, Micro-, Macro- oder Mega-Influencer handelt oder auf welchem Kanal – sei es Facebook, Snapchat, Instagram, Pinterest, Youtube oder ein anderes Netzwerk – sie agieren, entscheidend ist, dass Influencer als Meinungsbildner extrem zur Glaubwürdigkeit und Aufmerksamkeit einer Marke beitragen können.

Selbst „kleine“ Influencer haben starken Einfluss auf ihre Followerschaft

Dass Mega-Influencer wie bekannte Showstars oder Schauspieler wegen ihrer Popularität und ihres Einflusses von der Industrie als Testimonials eingesetzt werden ist nicht neu. Neu ist hingegen, dass heute im Prinzip jeder zum Influencer werden kann – man muss keine Berühmtheit sein, man muss etwas zu sagen haben und seine Follower erreichen. Das können quasi einzelne „Unterhaltungskanäle“ sein, aber auch substantielle Produktbewertungen wie man sie zum Beispiel auf dem auf dem Product-Experience-Portal OUTSIDEstories findet. Das hat durchaus seinen Grund, denn diese können die Kaufwahrscheinlichkeit im Online-Retail um bis zu 186 Prozent erhöhen können, wie die Fachzeitschrift Absatzwirtschaft schon vor einiger Zeit manifestiert hat.

Zwischen erlaubt und nicht erlaubt ist ein schmaler Grat

Viele Brands haben das Potential der Influencer erkannt und sprechen diese gezielt als Werbebotschafter und Meinungsbildner an. Kaum ein Blogbetreiber, Youtuber oder Instagrammer mit entsprechender Reichweite und Einfluss, der nicht mit Produkten ausgestattet wird oder sogar Geld für seine Beiträge bekommt.

Und hier wird der Grat zwischen Werbung und Schleichwerbung immer schmaler.

Sind Influencer mit einem Bein im Gefängnis?

Nun, hinter schwedische Gardinen wird wahrscheinlich keiner gesteckt, aber empfindliche Geldbußen können durchaus zur Debatte stehen. Grundsätzlich gilt in Deutschland, dass gesponsorte Beiträge eindeutig zu kennzeichnen sind! Es darf nicht verschleiert und verschwurbelt werden. Verantwortlich dafür ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Telemediengesetz (TMG).
By the way straft die Internetgemeinde solche Verstöße auch gleich mit einer Menge Dislikes oder einem Shitstorm ab, sollte das ans Tageslicht kommen.

Sobald Geld fließt ist zu kennzeichnen.

Ab wann gilt die Kennzeichnungspflicht für Influencer?

Als Richtlinie kann man kann diese vier Merkmale zur Kennzeichnungspflicht heranziehen:

  1. Privates Produkt. Selber gekauft, aus eigener Tasche bezahlt: Freie Fahrt, es besteht normalerweise keine Kennzeichnungspflicht für private Accounts.*
  2. Kostenlose Zusendung eines Produkts. Hier unterscheidet man vor allem, ob man vom Verfasser eine positive Bewertung erwartet oder ob er seine eigene Meinung frei und unbeeinflusst äußern darf. Freie Meinungsäußerung bedeutet daher: In der Regel keine Kennzeichnungspflicht. Erwartete oder abgesprochene Bewertung: Der Beitrag muss als Werbung gekennzeichnet werden.
  3. Finanzielle Gegenleistung. Ganz einfach: Cash heißt Kennzeichnung.
  4. Sichtbarkeit der Platzierung: Die Kennzeichnung muss am Anfang des Artikels erkennbar sein, sie darf nicht versteckt sein.

Der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Dieser Beitrag ist daher nicht als juristischer Freifahrtschein, sondern lediglich als Anhaltspunkt zu verstehen. Im Zweifel helfen Seiten wie die Urheberrechtseite weiter oder man wendet sich an eine Rechtsberatung.

* Jetzt wird´s juristisch: Es kommt natürlich darauf an, was ein „privater Account“ ist. Im Fall von Cathy Hummels, der Ehefrau von Fußballer Mats Hummels, etwa argumentieren die Richter, dass ihr Account mit über 450.000 Followern gar nicht privat sein kann und daher auf jeden Fall kommerziell ist. Es gilt daher Kennzeichnungspflicht für alle Posts.

Zusatz: am 29. April 2019 fällt das Landgericht München das Urteil: Cathy Hummels macht keine Schleichwerbung auf ihrem Instagram-Account. Zum Beitrag.

Alle Fotos: unsplash.com/Thanks a lot guys

5 Tipps für eine konstruktive Zusammenarbeit mit Influencern

So bauen Sie erfolgreiche Beziehungen zu Influencern auf

Sie fragen sich, wie manche Blogger, Instagramer oder YouTuber – oder Neudeutsch: Influencer – in kürzester Zeit bekannt werden und unzählige Follower generieren. Meist sind sie Menschen wie du und ich. Vielleicht sind manche sensationelle Kommunikatoren, oder sie bieten einfach wirklich gute Inhalte. Nur das reicht in der Regel nicht aus oder erfordert immens viel Zeit und Kraft.

Eigentlich ist deren Strategie schon lange bekannt. Nun wurde sie lediglich in die digitale Welt übertragen. Doch Erfolg ist nichts was, einem über Nacht zufliegt. Erfolg setzt strategisches Vorgehen voraus.

Geteilter Einfluss ist doppelter Einfluss

Klingt erst einmal nicht logisch, denn warum sollte ein Influencer seinen einmal erkämpften Einfluss (seine Reichweite) mit Ihnen teilen? Logisch wird es, wenn man dem Influencer dafür etwas bietet. Was das sein könnte, darauf gehen wir später ein.

Sie werden kaum einen echten Influencer finden, der Ihre Inhalte verbreitet, wenn Sie minderwertigen Content liefern.

Ein unverzichtbares Kriterium bei der Wahl der richtigen Influencer ist die Qualität ihrer Follower im Hinblick auf Ihr Produkt. Also es gilt die Influencer systematisch auszuwählen.

Ihr Ziel ist es, Ihr Produkt so darzustellen, dass der Kunde es als Lösung für sein Problem anerkennt und – was wohl? – kauft. Der Kunde muss also neben Interesse an Ihrem Produkt auch Vertrauen zu Ihrem Unternehmen oder Ihrem Produkt aufbauen.

Vertrauen entsteht auch, wenn Ihr Produkt von einer unabhängigen Person empfohlen wird. Am besten, wenn diese Person bereits das Vertrauen Ihrer Zielgruppe genießt.

Social Proof: So werden Sie glaubwürdig

Wenn ein Bergführer einen Klettergurt einer bestimmten Marke empfiehlt, dann vertraut man diesem Klettergurt sein Leben an. In der Pharma-Industrie sind es oft praktizierende Ärzte, die bestimmte Medikamente empfehlen. Bei Beauty-Produkten sind es häufig Schauspieler oder Musiker. Sie alle sind sogenannte Opinion Leader oder Influencer. Sie sind in der Lage, viele Menschen zu beeinflussen.

Man bezeichnet dies den Social Proof: Wer Kompetenz in einem bestimmten Lebensbereich aufweist, dessen Empfehlung vertraut man gerne.

Auch wenn die Historie beweist, dass dieses Vertrauen auch oft missbraucht wird. Doch die Mechanik funktioniert. Und wie bekommt man diese Menschen dazu, für Ihr Produkt zu sprechen.

Tipp 1: Die geeigneten Kandidaten finden

Erstens: Es gibt in Ihrer Branche sicher Menschen, die Einfluss haben und anerkannt sind, aufgrund ihrer Kompetenz und Erfahrung. Sie kennen bestimmt einige persönlich oder haben von ihnen bereits gehört. Autoren findet man z.B. auch auf Amazon (Bücher) oder Sie suchen einfach über die Suchmaschine(n). Für unsere Zwecke sind natürlich vorrangig Menschen interessant, die bereits in sozialen Netzwerken aktiv sind und entsprechend interessierte Follower haben.

Zweiter wichtiger Punkt: Wir erkennen Sie die Qualität eines Influencers? Eine Möglichkeit ist z.B. die Anzahl der Kommentare unter Blog Posts oder Facebook Posts. Je mehr Kommentare, desto mehr Menschen lesen diese Inhalte. Desto höher ist die Reichweite.

Drittens: Wie nimmt man Kontakt zu den Influencern auf. Bei einflussreicheren Personen ist es oft gar nicht so einfach. Unser Tipp: hartnäckig bleiben. Kleinere Influencer erreicht man oft per E-Mail.

Listen Sie diese Menschen und ihre Rolle (z.B. Journalist, Autor, Blogger, etc …) einfach mal auf.


Eine Zahl von sieben Partnern, mit denen man solide und regelmäßig zusammenarbeitet, ist gut zu managen.

Die Anzahl der zu kontaktierenden Influencer ist abhängig von Ihrem Zeit-Budget, Ihrer Branche, Ihren Produkten und natürlich eventuell von Ihrem Budget. Sicher werden nicht alle sofort bereit sein zu kooperieren. Wir raten deshalb, zunächst maximal ca. 30 mögliche Personen zu identifizieren.

Tipp 2: Die Besten selektieren

Um nicht unnötig viel Energie in die Anbahnung der Beziehungen zu verschwenden, raten wir, die Influencer zunächst einmal zu kategorisieren:

  1. Top-Influencer– Große Reichweite: Sie erreichen viele Menschen aus Ihrer Zielgruppe.
  2. Wichtige Influencer – Mittlere Reichweite.
  3. Relevante Influencer – Ausreichend Reichweite (aus betriebswirtschaftlicher Sicht) mit Potenzial, um Minimum das Doppelte der Kosten (Zeit!) der Kontaktanbahnung einzuspielen.

Nur wer in eine dieser Kategorien passt, bleibt auf unserer Liste.

Nun ist Ihre subjektive Einschätzung gefragt: Welcher der übriggebliebenen Influencer (bzw. seine Follower) passt am besten zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Marke, Ihrem Produkt und Ihrer Zielgruppe. Das funktioniert am besten über eine Einschätzung der Relevanz der einzelnen Influencer auf einer Skala von 1 bis 10.

Ein weiteres Argument ist die Anzahl der potentiellen Kunden, die der Influencer erreicht.

Und zuletzt sollte man sich fragen, wie glaubwürdig bzw. wie stark der Einfluss ist, den der Influencer auf Ihre Zielgruppe ausübt. Man kann sich vorstellen, dass ein Sportler, welcher auf seinem Blog einen Rasenmäher empfiehlt, weniger glaubwürdig rüber kommt, als die Bewertung eines Laufschuhs eines normalen Breitensportlers auf einem Kundenbewertungsportal.

In der letzten Spalte werden die Werte addiert oder multipliziert … bzw. gewichtet. Dabei spielt die Größe des beeinflussten Publikums meist die entscheidendste Rolle.

Wie bekommt man raus, wer wie viel Einfluss hat?

Es gibt mehrere Möglichkeiten: Statistiken über Influencer oder von den Influencern selbst erstellt. Bei Autoren ist es einfacher: Das Amazon-Verkaufsrang gibt Aufschluss darüber. Infos über Blogger gibt’s bei Similarweb, oder natürlich nach der Anzahl der Abonnenten, hochwertigen Kommentaren, Social Media Shares und dem Social Media Following.

Tipp 3: So gewinnt man die Aufmerksamkeit

Hier beginnt die eigentliche Arbeit: Wir kennen die Zielpersonen, und nun heißt es Beziehung aufbauen.

Am besten Sie beginnen mit den „relevanten“ Influencern. Sie sind perfekt, um die Vorgehensweise zu üben. Um dann bei den „Top“-Influencern ein Gefühl für das Relation-Building entwickelt zu haben.

Die Eroberung der „Top“-Influencer setzt Erfahrung und Hartnäckigkeit voraus. Und man benötigt vor allem Zeit und Geduld. Wir beginnen deshalb bei „Top“-Influencern schon sehr früh. Allerdings auf sehr kleiner Flamme und steigern die Nähe langsam und mit Fingerspitzengefühl.

Was das bedeutet, erklären wir hier:

  • Relation-Building 1: Geben ist seliger als Nehmen– Menschen, die im Rampenlicht stehen (Top-Influencer), sind immer auf der Hut, welche Berichterstattung über sie erfolgt. Und das ist über die Sozialen Netzwerke so einfach: Teilen Sie deren Inhalte auf Social Media. Und seien Sie sicher: Ein Top-Influencer bemerkt es. Also ein wichtiger Grund, das eigene Unternehmen in sozialen Netzwerken zu präsentieren. Haben Sie schon einen Kanal auf Facebook, LinkedIn, Xing, Instagram, Snapchat oder YouTube? Wenn nicht, dann spätestens jetzt darüber nachdenken. Wenn gepostet wird, erwähnen Sie Ihren anvisierten Top-Influencer positiv. Knapp und kurz halten und aussprechen, was Ihnen an ihm oder ihr gefällt.
  • Relation-Building 2: Setzen Sie sich für die Follower der Influencer ein– Influencer stellen ihren Fans sehr oft Fragen. Z.B. bittet man um Hilfe bei der Auswahl eines Reiseziels, einer Produktbezeichnung oder der Auswahl von Logo oder ähnlichem. Oder man fragt nach den Interessen der Fans. An diesen „Umfragen“ sollten Sie sich beteiligen, engagiert und kompetent. Je öfter Sie das tun, irgendwann bemerkt dies der Influencer.
  • Schritt 3: Dem Influencer Anerkennung schenken– Das ist so einfach – heute – digital. Aber auch handgeschrieben. Zeigen Sie Ihrem Influencer, wie gut Ihnen seine Inhalte gefallen und noch besser, warum. Aber Vorsicht: Nicht oberflächlich bleiben, sondern wirklich auf seine Inhalte eingehen. Schleimerei kann nach hinten losgehen. Also, spezifisch und mit Substanz argumentieren.
  • Schritt 4: Freundliche Tipps – Finden Sie z.B. Druckfehler oder irrt sich Ihr Influencer in seinen Blogartikeln oder anderen Content-Formaten oder funktioniert ein Link nicht, einfach freundlich darauf aufmerksam machen. Und wichtig: auf gleicher Ebene, nicht herablassend. Ebenso, falls Links auf Internetseiten nicht funktionieren, weisen Sie ihn freundlich darauf hin.
  • Schritt 5: Input geben– Bieten Sie Ihre Hilfe an – wenn Sie merken, er oder sie benötigt Unterstützung. 
Tipp  4: Persönlich geht vieles besser

Ziele festlegen. Bevor man sich mit einem Influencer das erste Mal trifft, telefoniert oder per Skype spricht, sollten Sie sich im Klaren sein, was Sie von ihm/ihr wollen. Rechnen Sie mit Vorlaufzeit, bis eine Kooperation zustande kommt. Und die ist je länger, desto mehr Sie von ihrem Influencer erwarten.

Geht es nur um das Teilen einer Ihrer eigenen Artikel, dann reicht oft eine Bitte aus. Anders sieht es bei einem Gastbeitrag aus. Dazu müssen Sie sich ordentlich vorstellen und eine Beziehung und Vertrauen aufbauen. Den gleichen Aufwand sollte man planen, wenn Sie anstreben, dass der Influencer Sie oder Ihr Unternehmen öffentlich erwähnt.

Bei niedrigen Erwartungen genügt oft eine einfache Anfrage per Mail. Aber auch hier ist nicht jede Anfrage von Erfolg gekrönt.

Grundsätzlich gilt, wenn der Influencer Sie schon einmal bemerkt hat, dann sind die Chancen höher.

Sollten Sie sich einen Gastbeitrag oder einen Backlink vorgenommen haben, erfordert das einen größeren Aufwand. Solche Publikationen sind heutzutage wertvoll und haben großen Einfluss auf ihre Zielgruppe. Der Aufwand lohnt also.

Tipp  5: Permanente Beziehungspflege

Dem ersten persönlichen Kontakt folgt Beziehungsaufbau und Pflege – aber bitte langsam. Nehmen Sie sich Zeit. Und gehen Sie behutsam vor. Ein paar Tipps:

  • Tipp 1: Bedanken– Für das Teilen Ihres Inhalts, eine positive Erwähnung oder Empfehlung: Bedanken Sie sich. Nicht überschwänglich. Es geht um die Geste. Das Ergebnis: Sie werden bemerkt. Am eindrucksvollsten sind übrigens handschriftliche Danksagungen.
  • Tipp 2: Skype anstatt E-Mail– Warum? Es ist persönlicher. Einfach die eigene Skype-Adresse anbieten. Eventuell nach der Skype-Adresse des Gegenübers fragen. Fragen stellen. Nach Meinungen fragen. Interesse zeigen. Keinesfalls im ersten Schritt eine persönliche Verbindung per Skype anvisieren.
  • Tipp 3: Gemeinsamkeiten nutzen– Eine Idee für eine gemeinsame Sache eröffnet Redebedarf. Nicht gleich zu hoch einsteigen. Erst einmal ein kleineres Projekt vorschlagen. Das kann zum Beispiel ein Blogartikel sein, den man gemeinsam erstellt, oder ein gemeinsam veranstaltetes Seminar. Ein solches gemeinsames Projekt kann viel Zeit und persönliches Engagement bedeuten. Aber wenn es funktioniert, ist die Partnerschaft mit einem geeigneten Influencer viel mehr wert als die aufgewendete Zeit und Energie.
  • Tipp 4: Face-to-Face– Vielleicht begegnet man sich auf einer Veranstaltung oder Messe? Persönlicher Austausch ist keine Voraussetzung, aber sehr hilfreich.

Zusammenfassung

Je mehr Follower ein Influencer hat, umso mehr Kooperationspartner bieten sich an.

Die vier goldenen Regeln für die Zusammenarbeit mit bzw. Akzeptanz von Influencern sind:

  1. Sie müssen etwas zu bieten haben: Themen.
  2. Sie sollten attraktiv für den Influencer sein: thematisch, emotional, Reichweite.
  3. Der Influencer sollte davon profitieren.
  4. Sie sollten dauerhaft in den sozialen Netzwerken aktiv sein.

Und ein kleiner Tipp zum Schluss: Menschen, die Erfolg haben bzw. reichweitenstarke Influencer kooperieren gerne, bieten also ihre Reichweite gerne anderen an, auch um von der Kompetenz, dem Image oder der Reichweite des Kooperationspartners zu profitieren. Denn diese Großzügigkeit ist meist eng mit ihrem eigenen Erfolg verbunden.

Nehmen Sie es in die Hand: Sie verschaffen sich einen Vorsprung vor vielen ihrer Mitbewerber, allein schon, weil Sie bewusst gezielte und strategische Schritte unternehmen, um die richtigen Influencer zu kontaktieren.

Und Sie können sich dann auf die Schultern klopfen, wenn der erste Influencer Sie bzw. Ihr Unternehmen anspricht, um Ihre Reichweite, Kompetenz, Image in Ihrer Zielgruppe mit Hilfe einer Kooperation zu nutzen.

Gerne beraten wir Sie bei Ihren Influencer-Kontakten oder bieten Ihnen unseren Influencer-Workshop an.

Schreiben Sie uns eine E-Mail: s.messner@eastside-story.de

Oder rufen Sie uns einfach an:

0049 (0)89 230 991 22 (Sabine Messner) oder 0049 (0)89 230 991 41 (Kai Schmid)

 

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