Influencer-Einfluss wächst stetig

BVDW-Studie zeigt: Influencer Marketing gewinnt weiter an Einfluss

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Influencer Marketing, also Youtuber, Instagrammer, Blogger & Co., ist nicht mehr aus dem Marketing-Mix wegzudenken. Die steten Wachstumszahlen sprechen eine eindeutige Sprache – auch in Krisenzeiten.

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Beeinflussung nimmt stetig zu

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hat gezeigt: Jeder fünfte Deutsche (21,6 Prozent) hat sich beim Kauf eines Produktes von einem Influencer beeinflussen lassen. Und der Einfluss nimmt zu. Im Jahr 2019 waren noch 19 Prozent, 2018 sogar nur 16 Prozent. Doch wo Licht, da auch Schatten: Parallel dazu nimmt auch die Anzahl der Verbraucher zu, die die Aktivitäten der Influencer weniger wertschätzen und sie missbilligen.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Influencer finden sich in allen Bereichen

Altersgruppe spielt entscheidende Rolle

Einen klaren wie krassen Unterschied bemerkt die Studie in den Altersklassen derer, die schon mal ein Produkt gekauft haben, auf die Influencer aufmerksam gemacht haben.

  • 16- bis 24-Jährige: satte 52,6 Prozent
  • 25- bis 34-Jährige: immerhin 39,5 Prozent
  • 45- bis 54-Jährige: 7,5 Prozent, also nicht einmal jeder zehnte
Influencer-Einfluss wächst stetig
Der Einfluss von Influencern vor allem in der jüngeren Generation wächst stetig

Sind Influencer glaubwürdiger als klassische Werbung?

Die Glaubwürdigkeit der Influencer gegenüber klassischer Werbung in Fernsehen, Radio oder in Printtiteln hängt ganz stark von der Altersklasse ab.

Während mehr als 51,2 Prozent der jungen Erwachsenen – also mehr als die Hälfte – Influencer glaubwürdiger hält, sind es in der Altersgruppe der 55 bis 64-Jährigen gerade mal 10,7 Prozent.

Fazit: Vor allem ältere Semester sind gegenüber neuen Medien misstrauisch und zweifeln Influencer eher an. Aber vor allem in der jüngeren Generation haben Influencer extrem viel Einfluss und empfinden diese glaubwürdiger als klassische Werbung.

Wichtig: 43 Prozent der User stören sich nicht an Influencer-Produktempfehlungen, wenn diese entsprechend als Werbung gekennzeichnet sind.

Reagieren Influencer auf die Krise?

Die aktuell Corona-Krise geht auch an den Influencern nicht spurlos vorbei. Die meisten reagieren jedoch und zeigen Bereitschaft zur Veränderung, stellt eine Umfrage der Agentur Pulse Advertising unter mehr als 125 Influencern aus allen Größenkategorien fest.

Die Studie wurde im März 2020 vom BVDW beauftragt. Dabei wurden 1.068 repräsentativ ausgewählte Deutsche digital vom Marktforschungsinstitut Kantar befragt.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Influencer haben vor allem bei den unter 40-Jährigen großen Einfluss

Community-Aufbau und Influencer-Marketing bei eastside

Schon seit einigen Jahren empfehlen wir unseren Kunden neben der klassischen PR auch eine eigene Community aufzubauen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Influencer-Kampagnen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben.

Aktuelle Projekte laufen zum Beispiel für Tatonka Daypack- und Outdoor-Rucksäcke. Doch auch in der Vergangenheit konnten Aktionen etwa für Tatonka-Trekkingrucksäcke äußerst erfolgreich und spürbar für den Sales umgesetzt werden. Ebenso zeigen auch die Einführung der Sporternährung von cmp-food oder die Kampagne für Shimano E-Antriebe die Wichtigkeit und die Effizienz des Influencer-Marketings. Sprechen Sie uns an.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Eine aktuelle Influencer-Kampagne für die neuen Daypacks von Tatonka wird auch von eastside unterstützt

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Ein Blogbeitrag von eastside communications. Kontakt: Kai Schmid. Fotos: unsplash.com, Tatonka

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eastside communications: Haltung statt Verführung

Haltung statt Verführung / Inhalte sind gefragt

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Haltung zeigen wird mehr denn je zum Erfolgskriterium. Konsumenten erwarten von den Marken, dass sie zu bestimmten Themen auch Stellung beziehen. Doch, selbst wenn eine Marke ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft zu sein scheint, beweist sie nicht automatisch Haltung. Doch genau diese wird mehr und mehr zum (Überlebens-)Kriterium. Wie Haltung auch in einer Krise Halt geben kann und welche Marketing-Tools jetzt hilfreich sind.

Es ist keine ganz neue Erkenntnis, dass unsere heutige Gesellschaft geprägt ist von überbordendem Konsum-Überfluss. Längst haben wir die Phase der Erstbeschaffung von Produkten überwunden, nicht mehr nur der reine Produktnutzen steht im Vordergrund der Kaufentscheidung, sondern wir suchen vermehrt nach einem höheren Wert, einer Sinnhaftigkeit, die hinter einem Produkt bzw. einer Marke steht.

„In einer Krise zeigt sich der wahre Charakter eines Menschen“, sagt ein Sprichwort. Das gilt im übertragenen Sinn auch für Marken bzw. für die Firmen, die dahinterstehen. Bereits in der Finanzkrise 2008/2009 hat es sich langsam abzeichnet, dass der gesellschaftliche relevante Kontext einer Marke immer wichtiger wird. Doch spätestens die Corona-Krise 2020 bringt es schonungslos ans Tageslicht, ob eine Marke eine bestimmte Haltung einnimmt oder nicht.

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eastside communications: Haltung statt Verführung

Die Haltung einer Marke zu bestimmten Themen gibt nicht nur Orientierung, sondern trennt auch die Spreu vom Weizen.

Haltung ist mehr gefragt denn je

Dass die Haltung von Marken vom Konsument wahrgenommen wird, lässt sich mittlerweile auch durch Studien belegen. So kommen etwa der Edelman Trust Barometer von 2019 oder die Markenstudie Meaningful Brand der Havas Group zu dem klaren Ergebnis, dass die Haltung einer Marke zu gesellschaftlichen und sozialen Aspekten die Auswahl eines Konsumenten beeinträchtigen. Laut Studie der Havas Group erwarten das sogar rund 75 Prozent der Befragten.

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Gesellschaftlicher Benefit als Orientierungsgeber

Besonders für die im Konsumüberfluss sozialisierte Generation der Millennials (also alle zwischen 1981 und 1996 geborene und heute die größte Konsumentengruppe) ist die Erwartungshaltung an die Werte einer Marke deutlich stärker ausgeprägt, als das bei vorangegangen Generationen der Fall war. Der persönliche und gesellschaftliche Benefit wird zum Orientierungspunkt.

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Relevanz sichert das Überleben einer Marke

Vor allem in schwierigen Zeiten, wie eben der Corona-Krise, müssen Marken ihre gesellschaftliche Relevanz unter Beweis stellen. Sind sie dazu nicht in der Lage, verliert die Marken an Bedeutung wie an Wertschätzung. In der Folge wird die Marke nachhaltig geschwächt und gerät schnell auf die Verliererspur.

Diese Versäumnisse lassen sich nicht ad hoc nachzuholen, das Vertrauen der Kunden muss man sich über einen langen Zeitraum hinweg erarbeiten. Je glaubwürdiger und langfristiger diese Haltung eingenommen und kommuniziert wird, desto stärker brennt sie sich ins Bewusstsein der Konsumenten ein.

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Vom Ich-Konsum zum Wir-Verhalten

Anstelle der klassischen Bedürfnisstruktur „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ treten vermehrt Werte wie Vertrauen, Verantwortung aber auch etwa Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Man will mit seinem Konsum idealerweise auch etwas bewegen und erreichen können. Zumindest erwartet man von den Firmen, dass sie sich auch über die negativen Seiten ihres Handels bewusst sind.

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eastside communications: Haltung statt Verführung

Immer mehr Kunden wollen mit ihrem Konsum auch höhere Ziele wie etwa Nachhaltigkeit unterstützen.

Jede Form von Industrieproduktion belastet unter anderem auch die Umwelt. Wenn aber alle Beteiligten eben diese Auswirkung so stark wie möglich reduzieren und dabei womöglich sogar auf einen Teil ihres Profits verzichten, dann ist das eine entsprechende Haltung, mit der man sympathisieren und sich identifizieren kann. Das „Wir erreichen gemeinsam ein höheres Ziel“ wird kaufentscheidender Faktor. Man will mitgestalten, mitführen.

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Haltung als Grundlage des wirtschaftlichen Handelns

Als einer der Haltungs-Pioniere kann man die US-Outdoormarke Patagonia nennen. Die Marke hat sich in rund 30 Jahren eine ikonenhaft Position durch ihren Einsatz für den Umweltschutz erarbeitet. Dazu gehört auch, dass die Firma seit zig Jahren ein Prozent ihres Umsatzes an die Umweltschutzorganisation „One Percent for the Planet“ spendet, dass sie Vorreiter etwa beim Einsatz von recycelten Materialien sind und vor allem, dass deren globale Marketingkampagnen nicht in erster Linie mit der Marke verknüpft sind, sondern sich konsequent mit Umweltprojekten auseinandersetzen. Beispielhaft dafür stehen etwa die Initiativen „Save The Blue Heart“ oder „Artifishal“.

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Vertrauen sichert die Existenz nicht nur in der Krise

Vor allem in Krisenzeiten, also Zeiten in denen die Angst um den Job und andere existentielle Nöte das Handeln der Einzelnen stark beeinflussen, wird viel bewusster konsumiert.

Haltung statt Verführung ist also gefragt. Bunte Werbesprüche entlarven sich selbst schnell als sinnentleerte Zeitverschwendung. Werbe-Stereotype, noch dazu austauschbare Marketing-Slogans, können allenfalls noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern aber keine Wirkung mehr entfalten. Der Konsument erwartet von den Marken nun Unterstützung und Handlungen, die die Gesellschaft vor weiteren Schäden schützen. Diesen Aspekt sollten Marketeers nicht unterschätzen, den die sogenannten “Belief-Buyers” von heute haben sehr feine Antennen, mit denen die Signale der Marken empfangen werden. Bewertet werden sie nach deren Haltung zu gesellschaftlichen Problemen.

Wie man in der Corona-Krise schnell und beherzt handelt, haben zum Beispiel die Marken Trigema oder Salewa bewiesen: In kürzester Zeit haben sie einen Teil ihrer Produktion auf Gesichtsmasken und Schutzkleidung umgestellt. Ganz im Gegensatz dazu hat die Marke Adidas die Krise als Anlass genommen die Mietzahlungen ihrer Shops einzustellen und so den Zorn der Kunden auf sich gezogen. Dieses PR-Debakel wird das Herzogenauracher Unternehmen noch eine Weile beschäftigen.

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So transportiert man Inhalte jetzt zum Kunden

Eines muss uns klar sein: Haltung ist kein Marketing-Instrument, dass sich kurzfristig aufbauen lässt. Haltung hat man – oder man hat sie eben nicht. Sie muss in der Firmenphilosophie wie auch beim Management fest verankert sein – auch wenn´s manchmal weh tut. Ist sie das nicht, wird es immer nur aufgesetzt und damit unglaubwürdig bleiben.

Corona hat gezeigt: Substanz, Leistung und Haltung einer Marke werden nach der Krise die entscheidenden Faktoren sein. Wertvolles wird gegenüber wertlosem Handeln gewinnen. Während plumpe Werbung an Bedeutung verliert, können sich insbesondere intelligente Content-Kampagnen profilieren. 

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Was sind die Vorteile einer Content-Kampagne?

Diese Marketing-Methode funktioniert vom Kunden aus. Siehe dazu auch unseren Blogbeitrag „Vom Push zum Pull„. Der Konsument will sich nicht berieseln lassen, sondern er hat konkrete „Probleme“, die er lösen will. Der erste Schritt dazu ist fast immer eine Recherche im Internet.

Kaum einer, der nicht vor dem Kauf im Netz nach Informationen sucht. Wer hier neutral unterstützt kann langfristig punkten.

Der Vorteil einer Content Kampagne: Sie holen den Konsumenten genau da ab, wo er sich gerade befindet. Die Kampagnen gehen auf aktuelle Themen ein, bieten Problemlösungen an, empfehlen sich als Ratgeber und Partner, bauen zudem ein langfristiges Vertrauensverhältnis auf an deren Ende der Kunde sogar freiwillig seinen Kontakt hinterlässt und im Bestfall sogar zum Multiplikator der Marke wird.

Praxisbeispiele, die wir unter anderem auf der Plattform OUTSIDEstories realisiert haben, konnten dort eine Click-Through-Rate von bis zu 25 Prozent zu angeschlossenen Shops erreichen. Das spricht für sich: Die Inhalte sind relevant für den Leser und vor allem vertraut er den Inhalten. Dementsprechend lang verweilt er auch auf den Artikeln: im Schnitt zwischen 3 und 5 Minuten.

antidot
Beispiel einer aktuellen Content-Kampagne für antidot (Klick auf das Bild)

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Ein Blogbeitrag von eastside communications. Kontakt: Kai Schmid

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eastside wappnet sich gegen Corona

eastside communications in Zeiten des Corona-Virus

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For English version please click here.

Liebe Medienpartner, Kunden, Geschäftspartner, Freunde,

wir hoffen, dass wir in ein paar Wochen nur noch über die verzweifelten Toilettenpapier-Hamsterer lachen, die diese Virus-Krise hervorgespült hat.

Bis dahin tun wir alles, um unseren Service aufrecht zu erhalten und gleichzeitig unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Bis auf eine Minimalbesetzung im HQ Waltherstraße sind alle Mitarbeiter im Home-Office (hat es sich also doch gelohnt, die Digitalförderung des Landes Bayern in Anspruch zu nehmen und sichere, digitale Arbeitsplätze zu schaffen). Die verbliebenen Mitarbeiter – inklusive mir – halten die nötigen Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften in der Agentur ein, Desinfektionsmittel (und ausreichend Toilettenpapier) stehen zur Verfügung.

Das eastside-Team ist via Mail und unter den bekannten Telefonnummern (s.u.) in den regulären Arbeitszeiten erreichbar und erledigt seine Jobs. Wir kommunizieren regelmäßig miteinander und halten uns informiert über den Stand der Dinge. Pakete und Post werden entgegengenommen und auch verschickt.

Wie lange dieser Zustand andauern muss, kann im Moment niemand vorhersagen. Wir wissen nur: Die Lage wird sich wieder normalisieren, es wird auch wieder Toilettenpapier geben und die Medien wie auch die sozialen Netzwerke freuen sich über positiven Input von uns und unseren Kunden.

Kai Schmid

Viele Grüße, bleibt gesund
wünscht euch das Team von eastside communications

Telefonnummern und Email-Adressen:

Headquarter/Britta Hellkötter: 089-230 991 10 – b.hellkoetter@eastside-story.de
Kai Schmid: 089- 230 991 41 – k.schmid@eastside-story.de
Marius Oppold: 089-230 991 92 – m.oppold@eastside-story.de
Elias Burgmann: 089-230 991 35 – e.burgmann@eastside-story.de
Elias Lux: 089-230 991 83 – e.lux@eastside-story.de
Gunhild Halsner: 089-230 991 33 – g.halsner@eastside-story.de
Elke Koch: 089-230 991 16 – e.koch@eastside-story.de
Heinrike Helm: 089-230 991 15 – h.helm@eastside-story.de

 

 

PR-Texte sind Porno

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Sehen Sie! Sie haben sich verführen lassen weiterzulesen! Und das in nur 0,8 Sekunden. Denn viel mehr Zeit hatte die Headline nicht Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und Sie zum Lesen dieses Vorspanns zu animieren. Gleich zur Sache kommen, ohne große Umschweife, so dass jeder Journalist sofort versteht um welchen Inhalt es sich in einem Text handelt. In dieser Hinsicht muss ein Pressetext ein klein wenig unanständig sein – das hat er mit Pornografie gemeinsam.

Mit nur wenigen knackigen Worten muss der Pressetext also die Katze gleich aus dem Sack lassen. Das unterscheidet diese Form von Texten auch von anderen Stilformen des Schreibens. Ein klassischer Spannungsbogen, der erst am Schluss eine eingangs gestellte Frage auflöst, ist hier fehl am Platz.

Henri Nannen, der langjährige Stern-Chefredakteur und Herausgeber wie auch Namenspatron der gleichnamigen renommierten Journalismus-Schule, nannte dieses Phänomen den „Küchenzuruf“. Der entspricht zwar nicht mehr den heutigen Werten des familiären Zusammenlebens, sollte aber die Frage beantworten, wenn der Mann abends nach Hause kommt und seine Frau aus der Küche fragt: „Schatz, was war heute los?“  Nun musste er ihr direkt ohne viel ausschmückende Worte klar und deutlich sagen, was heute wirklich bestimmend an diesem Tag war. Und sie wird nur dann aus der Küche kommen und fragen: “Wirklich, erzähl doch mal …“, wenn die Schlagzeile des Tages sie neugierig macht und sie mehr wissen will.

Ähnlich geht es den Journalisten, die jeden Tag mit einem Information-Overkill zu kämpfen haben. Da liegt es nur nahe, dass alles, das ihnen nicht via Headline unmittelbar ins Auge sticht sofort im digitalen wie realen Mülleimer landet. Es ist also kein großes Geheimnis worauf es ankommt, wenn man wahrgenommen werden will: eine knackige Überschrift ist der erste Schritt.

Doch es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, wie manche Kollegen ihre Chancen beachtet zu werden schon im Vorfeld selbst demontieren. Da reihen sich Belanglosigkeiten an Dummheiten: Hier ein paar Beispiele, die ich aus dem elektronischen Pressefach einer großen Messe gefischt habe: „Viele neue Ideen“ – aha, danke für die großartige Information. Oder die wahrlich sehr ausdrucksstarke Headline „Pressemitteilung“ sorgt sicherlich für Furore in jeder Redaktion.

Ein gute Übung zur Formulierung sind übrigens einzeilige Email-Betreffzeilen oder etwa elektronische Pressefächer selbst, denn sie bieten nur einen sehr eingeschränkten Raum, um sich zu artikulieren. Meines Erachtens aber sind das die besten Lehrmeister, denn sie kennen keine Nachsicht bei der Textlänge und zwingen sich kurz zu halten.

Animiert eine gute Überschrift jedoch wieder erwarten zum Weiterlesen, kommen nun die berühmten sechs W’s im Vorspann zum Einsatz: Wer, Wo, Wann, Was, Wie, Warum.  Die müssen nicht sklavisch beantwortet werden, aber sie haben die Aufgabe dem Journalisten alle wesentlichen Fakten kurz zu skizzieren. Twitter-Tweets sind meines Erachtens die derzeitige Krönung zur Übung für diesen Fall, denn hier tummeln sich wahre Meister der 160-Anschläge-Kommunikation. Kurz, knackig, informativ und gleich eingängig verständlich. Denn wer es nicht versteht richtig zu zwitschern wird vom virtuellen Feld gejagt.

Also fassen wir nochmal zusammen: eine Headline, die „anmacht“, ein Anlauftext, der gleich zur Sache kommt und keine Fragen offen lässt und einen Haupttext, der in die Tiefe geht und alle Fakten klärt. Das mag unanständig sein, ist aber effektiv.

PR-Texte müssen schmecken
PR-Texte müssen dem Redakteur „schmecken“ – aber dieser Text hier hat es wohl nicht in die engere Auswahl geschafft. Foto: unsplash.com

Blogbeitrag: eastside communications

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Infuencer

5 Punkte weshalb Influencer im Marketing funktionieren

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Warum haben Influencer so viel Einfluss? Was unterscheidet sie von anderen Markenbotschaftern? Und warum funktionieren sie so gut im Internet? eastside hat näher hingeschaut und die fünf wichtigsten Bedürfnisse heutiger User herausgearbeitet.

Ohne Anerkennung wird jeder Influencer bald seine Motivation verlieren. 

  1. Anerkennung. Soziale Anerkennung wirkt wie eine Droge. Bloggen und soziale Netzwerke pflegen ist ein echter Fulltime-Job. Auch wenn es wirkt wie nebenbei gemacht, das Leben dort ist hart inszeniert und dafür will man Anerkennung. Der Lohn der Anstrengung sind Likes, Follower und Kommentare – der Applaus der Internetgemeinde. Ohne ihn verliert jeder Blogger bald seine Motivation.
  2. Orientierung und Meinungsbildung. Das Internet mit all seinen Facetten ist ein extrem komplexer Kosmos, der nicht leicht zu durchschauen ist. User im Netz sind dort oft verloren, sie fühlen sich unsicher und sind dankbar für jede Orientierungshilfe, die ihnen Gleichgesinnte mit auf den Weg geben. Influencer haben in diesem Dschungel als Meinungsbildner Leuchtturmfunktion.
  3. Zugehörigkeitsgefühl. Jedem Töpfchen sein Deckelchen. Jede noch so kleine wie individuelle Interessensgruppe kann sich im Netz formieren und ihre Fans finden. Egal wie ausgefallen, es kann sich jeder nahezu ungestört individuell entfalten. Doch bei aller Individualität, am Ende des Tages will jeder irgendwo dazugehören, will mit Gleichgesinnten ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Influencer bedienen dieses Zusammengehörigkeitsgefühl wie kaum ein anderer.
  4. Authentizität. Aus Fehlern wird man klug, heißt es. Doch wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen an ihren Erfolgen gemessen und für ihre Niederlagen verurteilt werden. Um aus Rückschlägen lernen zu können muss man lernen damit umzugehen. Doch wer Fehler macht ist nicht zwangsläufig gescheitert, er ist vor allem auch authentisch, menschlich und dadurch auch sympathisch. Das Netz honoriert das Unperfekte nahezu perfekt.
  5. Identitätssuche. Die Digitalisierung hat ein Paralleluniversum im Netz entstehen lassen, in dem man in komplett andere Identitäten schlüpfen kann. Das heißt aber auch, dass man viele Dinge nur noch virtuell erlebt. Doch das spaltet und entfremdet mehr als man glaubt. Im Gegenzug begeben sich die Menschen auf die Suche nach einer (ihrer) Identität und gehen völlig in dieser Rolle auf.

Influencer bedienen die beschriebenen fünf Bedürfnisse auf ideale Art und Weise. Sie sind authentisch für ihre Zielgruppen, weil sie sich deren Lebensgefühl exakt treffen und deren Sprache sprechen. Sie sind nicht nur via Internet ständig erreichbare Identifikationsfiguren auf Augenhöhe, sondern sie haben mindestens den gleichen Einfluss wie Freunde oder Bekannte.

Hier ein tolles Beispiel wie wir einen Produktlaunch mit Influencern begleitet haben.

Influencer-Likes
Likes sind die Währung der Influencer.

Das unterscheidet Influencer auch stark von echten Celebrities, die ihren Auftritt zwar auch perfekt in Szene setzen, aber eben nicht greifbar sind. Stars, wie sie etwa auf der Seite der Gala abgefeiert werden, sind zwar präsent, aber wirken wie aus der Zeit gefallen. Dazu kommt, dass es bei Influencern zum guten Ton gehört mit den Followern im Dialog zu sein. Ein harter Job, wie schon einige haben feststellen müssen. Doch die soziale Anerkennung ist der Antrieb für ihr Schaffen und die Community honoriert es indem sie ihren Vorbildern nacheifert.

Influencer sein und bleiben ist nicht ganz trivial. 

Blogbeitrag: eastside communications

Fotos: Diggity Marketing, unsplash.com

Diese entscheidenden Vorteile bietet ein Unternehmensblog

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Die direkte Kommunikation mit dem Kunden, Businesspartnernen und potentiellen Bewerbern verschafft eine ganze Reihe von Wettbewerbsvorteilen.

Egal, ob ein Unternehmen sich oder seine Produkte vorstellen, neue Arbeitskräfte anwerben oder zu einem Thema Stellung beziehen möchte – ein Unternehmensblog ist das ideale Tool hierfür.

Im Marketing-Mix übernimmt der Blog sehr spezifische Aufgaben.

Er ist die Pinnwand, auf der das Unternehmen seine Neuigkeiten unverstellt und ungefiltert verbreiten kann. Jedes auf dem Markt erfolgreiche Produkt oder jede Dienstleistung hat eine ausreichend große Zielgruppe, die sich für ausführlichere und tiefergehende Informationen zum Thema interessiert. Wichtig ist nur, wie diese Informationen vermittelt werden.

Der Unternehmensblog erreicht als digitale Pinnwand gezielt seine Zielgruppe

Wer heute regelmäßig im Internet surft, ist an jede Art von Werbung gewöhnt. Es gibt die eindeutigen, aber nervigen Werbebanner und Pop-up-Ads ebenso wie etwa „Sponsored by“-Beiträge.

Ein paar Grundregeln beachtet, und der Unternehmensblog wird zum erfolgreichen Tool

Beim Unternehmensblog ist es wichtig, nicht als stumpfer Werbekanal zu erscheinen, sondern dem Leser wirklich nützliche Informationen zu geben. Subtil eingestreute Hinweise auf die eigenen Produkte nimmt der heutige Online-User in Kauf. Er rechnet damit und betrachtet sie meist als Mehrwert, solange der Eindruck überwiegt, dass er objektiv und umfassend informiert wird.

Ein Unternehmen, dass ihm so hilfreich gewünschtes Wissen vermittelt, zeigt seine Kompetenz. Dass es diese Kompetenz ohne Gegenleistung teilt, stärkt die Bindung des Lesers an die Informationsquelle. Mit der Zeit wächst das Vertrauen in den Absender.

Die Leser werden zum Blog geführt und bleiben, weil sie interessante Informationen erhalten. Kompetenz und Vertrauen werden vermittelt

So finden die Leser Ihren Unternehmensblog

Ganz von allein kommen leider kaum Leser auf ihren Blog. Es gilt also einige Maßnahmen zu ergreifen, aktiver und passiver Art, um die Aufmerksamkeit auf den Inhalt zu lenken.

Aktiv streuen: Ein Unternehmensblog bereitet nicht nur für Leser, die schon zur Website gefunden haben, interessante Informationen auf. Die einzelnen Blog-Posts sind hervorragender Content für Social-Media-Kampagnen, Newsletter oder etwa Content-Seeding. Online streuen bringen so neue Leser – und Kunden – zum Unternehmensblog.

Agenda-Setting: Spannende Postings auf den eigenen Social-Media-Kanälen, die breit in der gewünschten Zielgruppe gestreut werden, locken neue Leser zum verlinkten Blog-Post. In Verbindung mit dem gezielten Ausspielen eines oder mehrerer Blog-Posts lassen sich Themen kompetent und langfristig besetzen.

Die Themen können vielfältig gewählt werden, zum Beispiel auch zum Recruiting von neuen Arbeitskräften. Ein mittel- und langfristig unschätzbarer Wettbewerbsvorteil und by the way heutzutage ein Muss jeder Personalabteilung.

Optimierung im Hintergrund: Es ist eine Wissenschaft für sich, aber sie ist durchaus effizient: Die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Bereits vor dem Schreiben gilt es, die richtigen Keywords zu identifizieren, die von ihrer gewünschten Zielgruppe im Netz regelmäßig gesucht werden. Zahlreiche Tools können dabei helfen.

Durch Suchmaschinenoptimierung findet die Zielgruppe den Blog über die richtigen Keywords

Chance für Nischenthemen: Ein Unternehmensblog kann sehr speziell sein

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, welche Wirkung ein zielgruppenexakter Blog erzielt. Für unseren Kunden W+R, einem führenden Hersteller von Arbeitsschutzhandschuhen für alle Einsatzbereiche, hat eastside communications eine Content-Strategie mit einem eigenen Unternehmensblog entwickelt und umgesetzt.

Der Mehrwert für W+R besteht in einer Kompetenzführerschaft und darin, beruflich Interessierte zu sammeln, die sich gerne über neue Produkte und Entwicklungen informieren lassen. Die Herausforderung dabei ist es, die einzigartigen Needs der Kunden zu bestimmen und deren „Sprache“ zu sprechen. Hier ist es konkret der Blog „Handschutz-Experten“, den wir für die sehr speziellen Anforderungen des Kunden initiiert und entwickelt haben und mit dem er seine Kompetenz in diesem Bereich unterstreicht.

Die Blog-Posts zu den einzelnen Produkt- und Themenbereichen sind zudem dabei so konzipiert, dass sie sich ohne Aufwand zu Whitepapers (Ratgeber zum Download) zusammenfassen lassen. Über Content-Seeding und Social-Media-Platzierung werden Interessenten auf das Whitepaper aufmerksam gemacht und können es herunterladen.

Mit zusätzlichen Möglichkeiten lassen sich zudem etwa E-Mail-Adressen generieren, deren Empfänger sich – bei Zustimmung – zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Newsletter zum Thema beschicken lassen können.

Kompetenz demonstrieren und Kunden gewinnen – der Unternehmensblog „Handschutz-Experten“ von W+R

Fazit: Der Unternehmensblog ist ein hocheffizientes Marketing-Tool

Mit diesem Channel hat das Unternehmen ein hervorragendes Kommunikations-Tool in der Hand, das es selbst nach eigenen Wünschen bespielen und bewerben kann. Gleichzeitig gewinnt W+R als kompetente Informationsquelle an Glaubwürdigkeit und Ansehen – und letztlich an Kunden.

Blogbeitrag: eastside communications

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Mehr zum Thema Inbound-Marketing finden Sie auf unseren weiteren Blog-Beiträgen.

Erfolgreicher Produktlaunch durch Influencer-Marketing – Beispiel für eine Kampagne

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Influencer sind die neuen Opinion Leader

Ihre Empfehlung hat Gewicht bei ihren Followern. Influencern wird aufmerksam zugehört und häufig mehr vertraut als den etablierten Medien. Sie versorgen ihre Zielgruppe auf Augenhöhe mit genau den Informationen, für die sie sich interessiert.

eastside communications führte für die Outdoor-Bekleidungsmarke CMP eine Influencer-Kampagne für ihre neuen Sportler-Nudeln durch. CMP vertreibt im italienischen Heimatland seit 2017 auf die Bedürfnisse von Sportlern hin entwickelte Bio-Lebensmittel, deren Markteinführung in Deutschland nun durch Influencer-Marketing unterstützt wurde.

Da sich die Pasta von CMP durch ihren hohen Kohlenhydrat- und Proteingehalt besonders für Ausdauersportler eignet, wurden zehn Instagram-Influencer aus den Bereichen Running, Trail Running und Triathlon ausgewählt. Mit Followerzahlen zwischen 12.000 und 50.000 gelten alle als „Micro-Influencer“, die mit ihren Profilen eine genau definierte Zielgruppe erreichen – in diesem Fall andere Ausdauersportler. Wichtig war zudem die Interaktion mit den Followern. Mehr als bloße Reichweite zählte ein lebhafter, aktiver Austausch mit und von den Fans.

Glaubwürdigkeit ist die Währung der Influencer

Weil eine Social Media-Kampagne nur dann erfolgreich sein kann, wenn der Influencer glaubwürdig hinter dem Produkt steht, sollten sich die Influencer auf ihrem Profil auch mit dem Thema „Ernährung“ und deren Auswirkung auf ihre sportliche Leistung beschäftigen.

run_munich_run bauten die Nudeln in ihren Läufer-Alltag ein

Deshalb erschloss sich der Mehrwert der Nudeln von CMP für ihr eigenes Training den angesprochenen Influencern sofort. Dennoch wurde zunächst eine Testphase vereinbart, in der die Influencer das Produkt prüfen und entscheiden konnten, ob sie es ihren Followern empfehlen möchten.

Jeder Influencer kennt seine Follower selbst am besten

Wie erwartet fiel das Feedback positiv aus und die Eckdaten der Kooperation konnten festgelegt werden. Mit jedem Influencer wurde individuell vereinbart, welche Leistungen er/sie für das angebotene Honorar erbringen würde. Je höher die Followerzahlen, desto gewichtiger das einzelne Posting. Anzahl und Art der Postings wurden abgesprochen. Bei der Umsetzung hatten die Influencer jedoch völlig freie Hand, um authentisch und glaubwürdig zu bleiben. Schließlich haben alle Influencer jahrelange Aufbauarbeit in ihr Profil gesteckt und wissen selbst am besten, welche Art der Kommunikation bei ihren Followern funktioniert.

Der Produkt-Test als Event in den Instagram-Stories: run_with_chris

Die meisten Postings wurden in den beliebten Instagram-Stories veröffentlicht. Dort ließen die Influencer ihre Fanbase am „Unboxing“ der Nudeln, dem Kochen und Essen teilnehmen, nahmen die Nudeln als Proviant zu Wettkämpfen mit oder verteidigten sie gegen ihre hungrigen Haustiere.

Sogar die Haustiere kamen bei der Kampagne zum Einsatz wie bei running_sandra

Im Instagram-Feed teilten sie dann bevorzugt Nudel-Rezepte oder verlosten nach Absprache Probesets der Nudeln an ihre Follower. So schürten sie die Neugier auf die Sportler-Nudeln von CMP zusätzlich.

Die Produktverlosung wurde bei runskills kreativ umgesetzt

Der direkte Weg zur Zielgruppe

Die Nudel-Kampagne von CMP ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich mit gutem Influencer-Marketing nachhaltige Wirkung erzielen lässt: Die Markteinführung der Nudeln in Deutschland wird von der Zielgruppe dank der Influencer-Kampagne nun mit großem Interesse und Kaufwillen erwartet. Die Nudeln haben sich durch die Glaubwürdigkeit der Influencer überzeugend als ideale Ernährungsgrundlage für Ausdauersportler etabliert. Dabei wurde die Zielgruppe ohne Streuverluste und mit vergleichsweise kleinem Budget erreicht.

Schaut euch auch das Beispiel an, wie wir einen Influencer bereits vor der offiziellen Markteinführung der neuen SCHÖFFEL Skitouren-Kollektion integriert haben.

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Content Marketing: Vom Sucher zum Be-Sucher

Buyer Personas anstatt Zielgruppen – Inbound Marketing II

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Vom Sucher zum „Be“-Sucher

In diesem zweiten Teil unserer Inbound-Marketing-Serie gehen wir darauf ein, wie wir es anstellen, dass der „Suchende“ zu unserem „Besucher“ wird bzw. wie wir einen Interessenten vom ersten Kontakt an begleiten.

Parallel dazu bindet man den Vertrieb und dem Kundenservice von Anfang an mit ein, um den suchenden Kunden ein einheitliches, aufeinander abgestimmtes Kompetenzerlebnis bieten zu können.

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Der ideale Wunschkunde: Buyer Personas statt Zielgruppe

Beim klassischen (Outbound-) Marketing steht anfangs immer der Abgleich demo- wie soziographischer Daten zur Zielgruppe (Alter, Familienstand, Einkommen, Wohnort etc.). Obwohl die Zielgruppe gut durchleuchtet erscheint, ist sie doch eine eher nebulöse zugleich höchst heterogene Gruppe.

Zuviel Werbung kann ungeheuer nerven

Dass diese meist von klassischer Outbound-Werbung genervt und nicht mehr darauf reagieren sind haben wir bereits im ersten Teil manifestiert. Kennen Sie nicht auch die Websites, die an Unübersichtlichkeit nicht zu übertreffen sind, ständig auf- und abzucken weil sich weitere Banner hochladen und die zudem quasi nicht lesbar sind, weil ständig penetrante Banner hochpoppen, die man noch nicht mal gleich ins digitale Nirwana zurückschicken kann? Der Effekt: Der Kunde klickt sich lieber schnell davon.

Buyer Personas - Inbound Marketing
Buyer Personas beschreiben konkrete fiktive  Persönlichkeiten

Beim Inbound-Marketing ist die Vorgehensweise deutlich konzentrierter. Die sogenannten Buyer Personas bekommen eine konkrete, fiktive  Persönlichkeit zugeschrieben. Ein idealer Wunschkunde, dessen  Bedürfnisse und Befindlichkeiten genau beschrieben werden und für den wir die perfekte Lösung seiner individuellen Herausforderungen bereit stellen. Wir beschreiben welche Ziele sein Handeln bestimmen und wie er Kaufentscheidungen trifft.

Mit dem konsequenten Einsatz des Buyer-Persona-Konzepts wird es für die Marketeers wesentlich leichter, die Bedürfnisse, Herausforderungen und Handlungen des Wunschkunden verstehen. Mit diesem Wissen können wir konkruente Inhalte optimal auf ihn zuschneiden – und ganz fokussiert kaufwillige Kunden ansprechen.

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Content: Relevanz, Nützlichkeit und Unterhaltsamkeit

"Content ist nicht alles, doch ohne Content ist alles nichts"

Content ist nicht alles, doch ohne Content ist alles nichts“

Relevanz, Nützlichkeit und Unterhaltsamkeit. Diese drei Schlagworte für den Content beschreiben kurz und prägnant worauf es dabei im Wesentlichen ankommt. Welcher Form der Veröffentlichung gewählt wird, ist an dieser Stelle noch unerheblich, ratsam ist es nur sich nicht zu übernehmen und sich auf ein Medium (oder wenige Medien) zu fokussieren.

Sei es der Blog, Video, Podcast, Social Media etc. … Und auch hier gilt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“. Die Bedürfnisse der potentiellen Kunden bestimmen auch den zu wählenden Kanal. Nicht das Unternehmen per se bestimmt was gemacht wird, sondern wo sich unser Wunschkunde informiert gibt den Ausschlag. Bestes Beispiel ist das kurz vor der Europawahl 2019 veröffentlichte Video des Bloggers Rezo, in dem er die Politik der herrschenden Parteien kritisiert. Das Entscheidende: er spricht nicht nur die Sprache seiner Zeitgenossen, sondern er benutzt auch deren Kommunikationskanal Youtube. Dass er damit nicht nur die Regierung in höchste Bedrängnis gebracht hat, sondern diese die Sprengkraft seiner Botschaft und die Reichweite des Kanals völlig unterschätzt haben, sagt alles aus. Umdenken ist also angesagt.

Inbound Marketing - Podcast
Ein Podcast kann ein hervorragendes Content-Format sein

Gängige Content-Formate auf einen Blick:

Ein gängiger und gut kontrollierbarer Weg ist den Content auf einem eigenen (Unternehmens-) Blog zu veröffentlichen. Der Blogbeitrag dient quasi als Landingpage für bestimmte Themen und kanalisiert den Traffic.

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Blog ist gut – Vermarktung ist besser

Mit einem (passiven) Blogbeitrag ist es meist noch nicht getan. Nun gilt es den Content zu vermarkten. Er soll ja schließlich auch gefunden werden.

Standard dürfte die Suchmaschinenoptimierung, SEO, sein. Es erleichtert  dem potenziellen Kunden die Inhalte überhaupt zu finden. Wichtig ist, dass die Inhalte bei Google entsprechend hoch gerankt sind – dort, wo die meisten in ihre Customer Journey einsteigen.

Daneben gehört das Streuen der Inhalte in den eigenen Social-Media-Kanälen wie Facebook, Instagram oder Twitter zum Pflichtprogramm. Aber auch Seiten wie LinkedIn oder Xing leben von Content und helfen das Zielpublikum zu bekommen.

Die Inhalte lassen sich zusätzlich mit Social Media Ads oder Search Ads (etwa Google Adwords) pushen, die den Leser neugierig machen und auf den Content lotsen..

So wird der Lead zum Kunden

Aber: Von allein passiert nichts. Auch nicht im Internet. Heißt: Der User wird nicht von alleine zum Kunden, wir müssen ihn auffordern. Auf Neudeutsch heißt das Call-to-Action.

Hierbei bitten wir den User um seine Erlaubnis ihn weiter kontaktieren zu dürfen. In der Regel fragen wir nach seiner E-Mail-Adresse, denkbar wäre aber auch seine Handynummer, wenn man etwa an WhatsApp-Newsletter denkt.

Im Anschluss beginnen wir dem User nützlichen und vor allem relevanten Content zu schicken, der zudem Neuheits-Charakter hat. So bauen wir und Vertrauen und Kompetenz auf. Wir werden glaubwürdig und im Bestfall empfiehlt uns der User sogar freiwillig an seine Bekannten weiter.

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Marketing funktioniert heute vom Kunden aus – Inbound Marketing Teil I

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Vom Push zum Pull – Umdenken und Kunden gewinnen

Content bzw. Inbound Marketing ist ein Instrument für Produkte, Dienstleistungen und Personal-Recruiting bzw. die HR-Bereiche. Die konsequent angewandte Methodik entfaltet seine langfristige Wirkung in allen Unternehmensbereichen.

Was ist Push- bzw. Outbound Marketing?

Das englische Push für „Drücken“ klingt fast niedlich. Doch im Deutschen drängt sich auch gleich die Drückerkolonne auf. Meist unangenehme Zeitgenossen, die versuchen jemanden Dinge zu verkaufen, die er gar nicht haben will. Ähnlich verhält es sich mit der sog. Outbound-Werbung. Also Kommunikation, die nach außen gerichtet ist, die drückt. Doch im Zeitalter des Internet verliert diese Art der aufdringlichen Werbung immer mehr Potenziale, da die User schlicht und ergreifend nicht mehr auf Outbound-Werbung reagieren.

Häufig wird diese Werbemethodik im klassischen Vertrieb eingesetzt und beginnt oft mit (Kalt-)Akquise und Massenkontakten. Ebenso ist das Outbound-Marketing nach außen gerichtet. Das Produkt positioniert sich irgendwo in der Lebenswelt des Kunden, schreit laut und der Kunde reagiert darauf.

Aufdringliches Outbound-Marketing wird nicht grundlos immer aufwändiger und teurer
Aufdringliches Outbound-Marketing wird immer aufwändiger und teurer

Beiden ist gemeinsam, dass es zunehmend mehr Aufwand und monetären Einsatz erfordert die Aufmerksamkeit des gewünschten Publikums zu bekommen. Wie hoch die  Glaubwürdigkeit der Inhalte bei solchen Maßnahmen ist sei an dieser Stelle nur mal angedeutet.

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Das versteht man unter Pull – oder Inbound-Marketing

Pull (englisch: „ziehen“) kennen wir als Bezeichnung auf sich nach innen öffnenden Türen. Und genau das beschreibt das Pull- bzw. Inbound- Marketing am besten, denn diese Maßnahmen „ziehen“ potentielle Kunden in den Markt „hinein“. Mit anderen Worten: Die Kommunikation ist nach innen gerichtet – inbound.

Die Mechanik beim Inbound-Marketing ist es also, vom Kunden gefunden zu werden.  Alle Aktivitäten richten sich daher darauf, dass dessen Suche erfolgreich ist..

So funktioniert die Inbound-Methodik

Inbound ist weit mehr als nur eine kleine Spielart des Marketing.  Vielmehr steckt dahinter eine ganzheitliche Unternehmensstrategie und Methodik, die sowohl Marketing als auch Sales und Kundenservice integriert.

Zentraler Ausgangspunkt ist der Kunde, der heute rund 80 Prozent seiner Kaufentscheidungen selber prägt. Das unterscheidet ihn wesentlich von seinem Vorgänger, der empfänglich auf Reklamegeschrei war. Das äußert sich etwa dadurch, dass ein Erstkontakt zur Firma, dem Händler, oder dem Vertrieb erst nach intensiver Recherche im Internet stattfindet. Im Schnitt ist der Kunde zu zwei Drittel mit seiner Customer Journey durch, bevor er aktiv kontaktiert. Das gilt übrigens nicht nur für Konsum, sondern etwa auch für das Personalrecruiting (Übrigens: eastside bietet dazu separate Workshops an – sprechen Sie uns an workshop@eastside-story.de).

Der Inbound Marketing: Kontakt zur gewünschten Firma oder Marke findet erst nach intensiver Recherche statt
Der Erstkontakt findet nach intensiver Recherche statt

Die Relevanz der Infos für den Kunden ist entscheidend

Maßgeblich für erfolgreichen Kontakt ist es daher, dass der Suchende möglichst bald mit hilfreichen und vor allem relevanten Inhalten unterstützt wird.  Je wertvoller die Information, desto erfolgreicher können wir den Interessenten durch den Entscheidungsprozess begleiten.

Wird der User schließlich animiert den Gated Content zu verlassen und uns die Erlaubnis gibt ih zu kontaktieren, d.h. in der Regel hinterlässt er die E-Mail-Adresse, haben wir ein erstes großes Zwischenziel erreicht: Wir haben einen Lead, d.h. einen verifizierten Kontakt.

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Mehrwert der Infos schafft Kompetenz und Vertrauen

Doch damit ist der Kontakt noch nicht zum kaufenden Kunden geworden. Als Lead wird er also kontinuierlich mit unterstützenden Inhalten versorgt und mit zusätzlichen Informationen bestückt. Er profitiert vom Mehrwert des Content und lernt stückweise wie unaufdringlich die Kompetenz des Absenders kennen, er beginnt dem Absender zu vertrauen. Zudem kommt es jetzt darauf an, dass wir den Kunden immer wieder mit neuen Aspekten erreichen – häufig über die sozialen Netzwerke.

Erst wenn genügend Kontakte hergestellt wurden, ist der Kunde auch bereit für mehr. Zum kaufenden Kunden wird er, wenn wir ihm abschließend ein gutes Angebot machen können, das er nicht ausschlagen kann.

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Radikales Umdenken – Denken vom Kunden aus

Harte Zeiten für konservative Werber: Die Inbound-Methodik denkt konsequent vom Kunden aus. Nicht das Unternehmen oder das Produkt sagen an, sondern man überlegt strategisch was der Kunde will und braucht.

Es geht darum das Interesse des Kunden zu wecken, er soll aus innerem Antrieb heraus begeistern, Informationen einfordern oder Kontakt aufnehmen. Denn ein zufriedener Kunde ist nicht mehr als zufrieden, er wird ein Fan, ein Promoter unserer Sache.

Vom Push zum Pull-Marketing
Umdenken erfordert auch veränderte Prozesse im bisherigen Marketingablauf

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Zusammenspiel über alle Phasen des Inbound-Marketing

Die Challenge besteht darin, das Marketing, den Sales und den Kundenservice zu synchronisieren und auf die Inbound-Methodik abzustimmen. Klappt das, können sie dem Kunden über den gesamten Kaufprozess ein nahtlos positives Erlebnis bieten.

Entscheidend ist Vertrieb, Marketing und After-Sales-Service aufeinander abzustimmen

Entscheidend dafür ist, neben dem Denken vom Kunden aus, dass nicht mehr jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht, sondern das jede Phase logisch miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt wird.

Doch der Aufwand lohnt sich: Am Ende steht ein Kunde, der vertraut, der begeistert ist und der sich sogar für seine Marke persönlich einsetzt.

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Weiter geht´s im zweiten Teil: Vom Sucher zu „Be“-Sucher 

Wie sich das Inbound Marketing konsequent auf den Kunden – die Buyer Persona – einstimmt und ihm Lösungen für seine persönlichen Fragestellungen bietet.

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