Patagonia. Stay grounded – In der Krise am Boden bleiben

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Patagonia. Stay grounded – In der Krise am Boden bleiben

Was macht man als PR-Agentur, wenn der Kunde die Kommunikation einstellt? Nun, in unserem Fall haben wir die das Klimaschutznetzwerk Stay Grounded und dessen deutschen Ableger Stay Grounded bei ihrem Kampf gegen ein bedingungsloses Rettungspaket der Lufthansa während der Corona-Krise unterstützt. Die Hintergründe einer ungewöhnlichen Kooperation.

Seit 1985 hat sich unser Kunde Patagonia verpflichtet, mindestens 1% seines Umsatzes für den Schutz und die Erhaltung der Umwelt zu spenden. Bis heute hat das kalifornische Unternehmen so insgesamt mehr als 89 Mio. US-Dollar in Sach- und Geldspenden an Umweltschutzgruppen weltweit gespendet. Doch Patagonia möchte mehr als nur ein Geldgeber, sondern den Organisationen ein Partner auf Augenhöhe sein.

Deshalb werden die Organisationen nicht nur in die Kommunikation von großen Umweltkampagnen wie „Save The Blue Heart of Europe“ oder „Artifishal“ eingebunden, sondern etwa auch durch Patagonia Action Works, eine Art Dating-Portal für NGOs und Konsumenten oder finanzielle Unterstützung bei der Verstärkung von Kampagnen in den sozialen Medien unterstützt.

Was tun während der Pandemie?

Als im Frühjahr dieses Jahres die COVID-19-Pandemie immer weitere Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt hat, war für Patagonia recht schnell klar, dass das Unternehmen seine Kommunikation bis auf weiteres auf ein Minimum reduzieren wird. Kein Wunder, ein guter Teil der Marketing- und PR-Aktivitäten beruht auf direktem Kontakt mit den verschiedenen Core-Communities, etwa bei der Worn Wear Tour oder den vielen Events in den eigenen vier Wänden oder bei Händlern.

Die Lösung: Switch der Kommunikation zu einer guten Sache

Für eastside als die Kommunikatoren von Patagonia im deutschsprachigen Raum war also zunächst Sendepause – ein Zustand wider unsere Natur. Als Patagonia uns anbot, dem durch 1% for the Planet geförderten Klimaschutznetzwerk „Stay Grounded“ und dem deutschen Ableger „Am Boden bleiben“ bei einer Kampagne gegen ein bedingungsloses, coronabedingtes Rettungspaket der Lufthansa durch die Bundesregierung unter die Arme zu greifen, waren wir mehr als bereit, den Aktivisten zur Seite zu stehen. Schließlich versuchen auch wir – so oft es geht – auf Business-Trips mit dem Flieger zu verzichten und reisen Strecken wie München-Hamburg oder auch nach Amsterdam in der Regel mit der Bahn.

Die Stunden für Stay Grounded – statt für den Kunden

Nach einem initialen Gespräch mit Stay Grounded war recht schnell klar: Ansatzpunkte gibt es genügend, schließlich arbeiten die Aktivisten mit viel Herzblut, aber knappen Ressourcen und limitierter (Wo-)Manpower. Unser Maßnahmenpaket beinhaltete…

  • Hilfe bei der Erstellung von Pressetexten
  • Bereitstellung unserer Infrastruktur zum Versand von Mailings
  • Unterstützung bei der Organisation und Durchführung einer digitalen Pressekonferenz
  • Persönliches Nachfassen bei Journalisten im Vor- und Nachgang der Pressekonferenz

Das Ergebnis waren unter anderem Beiträge auf Welt.de, DW.com und bei der taz. Neben der Aufmerksamkeit für das Netzwerk und ihre Sache war für uns auch der Einblick in die Arbeits- und Denkweise einer Umweltschutzorganisation extrem lehrreich – und auch die Aktivisten macht mehr als deutlich, dass die Dienste von professionellen Kommunikatoren mehr als hilfreich waren.

Was kommt nach der Krise?

Der Shutdown ist (vorerst) überwunden und die Kommunikationsmaßnahmen werden bei Patagonia wieder hochgefahren. Themen gibt es genug: Regenerative Ökologische Landwirtschaft, die Energiewende und Konsumverzicht sind nur einige der Aufgaben die auf uns warten und an denen wir zusammen mit Patagonia und den unterstützten Umweltschutzorganisationen wachsen werden.

Patagonia Stay Grounded

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Link zu Patagonia.
Mehr Presse-Meldungen zu Patagonia in unserem Press Room (kurze, unbürokratische Anmeldung erforderlich)

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