Influencer-Einfluss wächst stetig

BVDW-Studie zeigt: Influencer Marketing gewinnt weiter an Einfluss

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Influencer Marketing, also Youtuber, Instagrammer, Blogger & Co., ist nicht mehr aus dem Marketing-Mix wegzudenken. Die steten Wachstumszahlen sprechen eine eindeutige Sprache – auch in Krisenzeiten.

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Beeinflussung nimmt stetig zu

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hat gezeigt: Jeder fünfte Deutsche (21,6 Prozent) hat sich beim Kauf eines Produktes von einem Influencer beeinflussen lassen. Und der Einfluss nimmt zu. Im Jahr 2019 waren noch 19 Prozent, 2018 sogar nur 16 Prozent. Doch wo Licht, da auch Schatten: Parallel dazu nimmt auch die Anzahl der Verbraucher zu, die die Aktivitäten der Influencer weniger wertschätzen und sie missbilligen.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Influencer finden sich in allen Bereichen

Altersgruppe spielt entscheidende Rolle

Einen klaren wie krassen Unterschied bemerkt die Studie in den Altersklassen derer, die schon mal ein Produkt gekauft haben, auf die Influencer aufmerksam gemacht haben.

  • 16- bis 24-Jährige: satte 52,6 Prozent
  • 25- bis 34-Jährige: immerhin 39,5 Prozent
  • 45- bis 54-Jährige: 7,5 Prozent, also nicht einmal jeder zehnte
Influencer-Einfluss wächst stetig
Der Einfluss von Influencern vor allem in der jüngeren Generation wächst stetig

Sind Influencer glaubwürdiger als klassische Werbung?

Die Glaubwürdigkeit der Influencer gegenüber klassischer Werbung in Fernsehen, Radio oder in Printtiteln hängt ganz stark von der Altersklasse ab.

Während mehr als 51,2 Prozent der jungen Erwachsenen – also mehr als die Hälfte – Influencer glaubwürdiger hält, sind es in der Altersgruppe der 55 bis 64-Jährigen gerade mal 10,7 Prozent.

Fazit: Vor allem ältere Semester sind gegenüber neuen Medien misstrauisch und zweifeln Influencer eher an. Aber vor allem in der jüngeren Generation haben Influencer extrem viel Einfluss und empfinden diese glaubwürdiger als klassische Werbung.

Wichtig: 43 Prozent der User stören sich nicht an Influencer-Produktempfehlungen, wenn diese entsprechend als Werbung gekennzeichnet sind.

Reagieren Influencer auf die Krise?

Die aktuell Corona-Krise geht auch an den Influencern nicht spurlos vorbei. Die meisten reagieren jedoch und zeigen Bereitschaft zur Veränderung, stellt eine Umfrage der Agentur Pulse Advertising unter mehr als 125 Influencern aus allen Größenkategorien fest.

Die Studie wurde im März 2020 vom BVDW beauftragt. Dabei wurden 1.068 repräsentativ ausgewählte Deutsche digital vom Marktforschungsinstitut Kantar befragt.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Influencer haben vor allem bei den unter 40-Jährigen großen Einfluss

Community-Aufbau und Influencer-Marketing bei eastside

Schon seit einigen Jahren empfehlen wir unseren Kunden neben der klassischen PR auch eine eigene Community aufzubauen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Influencer-Kampagnen, die wir für unsere Kunden umgesetzt haben.

Aktuelle Projekte laufen zum Beispiel für Tatonka Daypack- und Outdoor-Rucksäcke. Doch auch in der Vergangenheit konnten Aktionen etwa für Tatonka-Trekkingrucksäcke äußerst erfolgreich und spürbar für den Sales umgesetzt werden. Ebenso zeigen auch die Einführung der Sporternährung von cmp-food oder die Kampagne für Shimano E-Antriebe die Wichtigkeit und die Effizienz des Influencer-Marketings. Sprechen Sie uns an.

Influencer-Einfluss wächst stetig
Eine aktuelle Influencer-Kampagne für die neuen Daypacks von Tatonka wird auch von eastside unterstützt

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Ein Blogbeitrag von eastside communications. Kontakt: Kai Schmid. Fotos: unsplash.com, Tatonka

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eastside communications: Haltung statt Verführung

Haltung statt Verführung / Inhalte sind gefragt

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Haltung zeigen wird mehr denn je zum Erfolgskriterium. Konsumenten erwarten von den Marken, dass sie zu bestimmten Themen auch Stellung beziehen. Doch, selbst wenn eine Marke ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft zu sein scheint, beweist sie nicht automatisch Haltung. Doch genau diese wird mehr und mehr zum (Überlebens-)Kriterium. Wie Haltung auch in einer Krise Halt geben kann und welche Marketing-Tools jetzt hilfreich sind.

Es ist keine ganz neue Erkenntnis, dass unsere heutige Gesellschaft geprägt ist von überbordendem Konsum-Überfluss. Längst haben wir die Phase der Erstbeschaffung von Produkten überwunden, nicht mehr nur der reine Produktnutzen steht im Vordergrund der Kaufentscheidung, sondern wir suchen vermehrt nach einem höheren Wert, einer Sinnhaftigkeit, die hinter einem Produkt bzw. einer Marke steht.

„In einer Krise zeigt sich der wahre Charakter eines Menschen“, sagt ein Sprichwort. Das gilt im übertragenen Sinn auch für Marken bzw. für die Firmen, die dahinterstehen. Bereits in der Finanzkrise 2008/2009 hat es sich langsam abzeichnet, dass der gesellschaftliche relevante Kontext einer Marke immer wichtiger wird. Doch spätestens die Corona-Krise 2020 bringt es schonungslos ans Tageslicht, ob eine Marke eine bestimmte Haltung einnimmt oder nicht.

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eastside communications: Haltung statt Verführung

Die Haltung einer Marke zu bestimmten Themen gibt nicht nur Orientierung, sondern trennt auch die Spreu vom Weizen.

Haltung ist mehr gefragt denn je

Dass die Haltung von Marken vom Konsument wahrgenommen wird, lässt sich mittlerweile auch durch Studien belegen. So kommen etwa der Edelman Trust Barometer von 2019 oder die Markenstudie Meaningful Brand der Havas Group zu dem klaren Ergebnis, dass die Haltung einer Marke zu gesellschaftlichen und sozialen Aspekten die Auswahl eines Konsumenten beeinträchtigen. Laut Studie der Havas Group erwarten das sogar rund 75 Prozent der Befragten.

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Gesellschaftlicher Benefit als Orientierungsgeber

Besonders für die im Konsumüberfluss sozialisierte Generation der Millennials (also alle zwischen 1981 und 1996 geborene und heute die größte Konsumentengruppe) ist die Erwartungshaltung an die Werte einer Marke deutlich stärker ausgeprägt, als das bei vorangegangen Generationen der Fall war. Der persönliche und gesellschaftliche Benefit wird zum Orientierungspunkt.

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Relevanz sichert das Überleben einer Marke

Vor allem in schwierigen Zeiten, wie eben der Corona-Krise, müssen Marken ihre gesellschaftliche Relevanz unter Beweis stellen. Sind sie dazu nicht in der Lage, verliert die Marken an Bedeutung wie an Wertschätzung. In der Folge wird die Marke nachhaltig geschwächt und gerät schnell auf die Verliererspur.

Diese Versäumnisse lassen sich nicht ad hoc nachzuholen, das Vertrauen der Kunden muss man sich über einen langen Zeitraum hinweg erarbeiten. Je glaubwürdiger und langfristiger diese Haltung eingenommen und kommuniziert wird, desto stärker brennt sie sich ins Bewusstsein der Konsumenten ein.

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Vom Ich-Konsum zum Wir-Verhalten

Anstelle der klassischen Bedürfnisstruktur „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ treten vermehrt Werte wie Vertrauen, Verantwortung aber auch etwa Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Man will mit seinem Konsum idealerweise auch etwas bewegen und erreichen können. Zumindest erwartet man von den Firmen, dass sie sich auch über die negativen Seiten ihres Handels bewusst sind.

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eastside communications: Haltung statt Verführung

Immer mehr Kunden wollen mit ihrem Konsum auch höhere Ziele wie etwa Nachhaltigkeit unterstützen.

Jede Form von Industrieproduktion belastet unter anderem auch die Umwelt. Wenn aber alle Beteiligten eben diese Auswirkung so stark wie möglich reduzieren und dabei womöglich sogar auf einen Teil ihres Profits verzichten, dann ist das eine entsprechende Haltung, mit der man sympathisieren und sich identifizieren kann. Das „Wir erreichen gemeinsam ein höheres Ziel“ wird kaufentscheidender Faktor. Man will mitgestalten, mitführen.

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Haltung als Grundlage des wirtschaftlichen Handelns

Als einer der Haltungs-Pioniere kann man die US-Outdoormarke Patagonia nennen. Die Marke hat sich in rund 30 Jahren eine ikonenhaft Position durch ihren Einsatz für den Umweltschutz erarbeitet. Dazu gehört auch, dass die Firma seit zig Jahren ein Prozent ihres Umsatzes an die Umweltschutzorganisation „One Percent for the Planet“ spendet, dass sie Vorreiter etwa beim Einsatz von recycelten Materialien sind und vor allem, dass deren globale Marketingkampagnen nicht in erster Linie mit der Marke verknüpft sind, sondern sich konsequent mit Umweltprojekten auseinandersetzen. Beispielhaft dafür stehen etwa die Initiativen „Save The Blue Heart“ oder „Artifishal“.

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Vertrauen sichert die Existenz nicht nur in der Krise

Vor allem in Krisenzeiten, also Zeiten in denen die Angst um den Job und andere existentielle Nöte das Handeln der Einzelnen stark beeinflussen, wird viel bewusster konsumiert.

Haltung statt Verführung ist also gefragt. Bunte Werbesprüche entlarven sich selbst schnell als sinnentleerte Zeitverschwendung. Werbe-Stereotype, noch dazu austauschbare Marketing-Slogans, können allenfalls noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern aber keine Wirkung mehr entfalten. Der Konsument erwartet von den Marken nun Unterstützung und Handlungen, die die Gesellschaft vor weiteren Schäden schützen. Diesen Aspekt sollten Marketeers nicht unterschätzen, den die sogenannten “Belief-Buyers” von heute haben sehr feine Antennen, mit denen die Signale der Marken empfangen werden. Bewertet werden sie nach deren Haltung zu gesellschaftlichen Problemen.

Wie man in der Corona-Krise schnell und beherzt handelt, haben zum Beispiel die Marken Trigema oder Salewa bewiesen: In kürzester Zeit haben sie einen Teil ihrer Produktion auf Gesichtsmasken und Schutzkleidung umgestellt. Ganz im Gegensatz dazu hat die Marke Adidas die Krise als Anlass genommen die Mietzahlungen ihrer Shops einzustellen und so den Zorn der Kunden auf sich gezogen. Dieses PR-Debakel wird das Herzogenauracher Unternehmen noch eine Weile beschäftigen.

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So transportiert man Inhalte jetzt zum Kunden

Eines muss uns klar sein: Haltung ist kein Marketing-Instrument, dass sich kurzfristig aufbauen lässt. Haltung hat man – oder man hat sie eben nicht. Sie muss in der Firmenphilosophie wie auch beim Management fest verankert sein – auch wenn´s manchmal weh tut. Ist sie das nicht, wird es immer nur aufgesetzt und damit unglaubwürdig bleiben.

Corona hat gezeigt: Substanz, Leistung und Haltung einer Marke werden nach der Krise die entscheidenden Faktoren sein. Wertvolles wird gegenüber wertlosem Handeln gewinnen. Während plumpe Werbung an Bedeutung verliert, können sich insbesondere intelligente Content-Kampagnen profilieren. 

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Was sind die Vorteile einer Content-Kampagne?

Diese Marketing-Methode funktioniert vom Kunden aus. Siehe dazu auch unseren Blogbeitrag „Vom Push zum Pull„. Der Konsument will sich nicht berieseln lassen, sondern er hat konkrete „Probleme“, die er lösen will. Der erste Schritt dazu ist fast immer eine Recherche im Internet.

Kaum einer, der nicht vor dem Kauf im Netz nach Informationen sucht. Wer hier neutral unterstützt kann langfristig punkten.

Der Vorteil einer Content Kampagne: Sie holen den Konsumenten genau da ab, wo er sich gerade befindet. Die Kampagnen gehen auf aktuelle Themen ein, bieten Problemlösungen an, empfehlen sich als Ratgeber und Partner, bauen zudem ein langfristiges Vertrauensverhältnis auf an deren Ende der Kunde sogar freiwillig seinen Kontakt hinterlässt und im Bestfall sogar zum Multiplikator der Marke wird.

Praxisbeispiele, die wir unter anderem auf der Plattform OUTSIDEstories realisiert haben, konnten dort eine Click-Through-Rate von bis zu 25 Prozent zu angeschlossenen Shops erreichen. Das spricht für sich: Die Inhalte sind relevant für den Leser und vor allem vertraut er den Inhalten. Dementsprechend lang verweilt er auch auf den Artikeln: im Schnitt zwischen 3 und 5 Minuten.

antidot
Beispiel einer aktuellen Content-Kampagne für antidot (Klick auf das Bild)

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Ein Blogbeitrag von eastside communications. Kontakt: Kai Schmid

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eastside wappnet sich gegen Corona

How to reach eastside during Corona-shutdown

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Dear media partners, customers, business partners, friends,

we hope that in a few weeks we will only laugh about the desperate toilet paper hoarders that this virus crisis has flushed out.

Until then, we will do everything we can to maintain our service and at the same time protect our employees as best we can.

Except for a minimal staffing at HQ Waltherstraße, all employees are in the home office (so it was worthwhile to take advantage of the digital promotion of the state of Bavaria and create secure, digital jobs after all). The remaining employees – including me – keep the necessary safety distances and hygiene regulations in the agency, disinfectants (and sufficient toilet paper) are available.

The eastside team can be reached via e-mail and under the known telephone numbers (see below) during regular working hours and does its jobs. We communicate regularly with each other and keep ourselves informed about the current state of affairs. Parcels and mail are received and also sent.

How long this situation has to last, nobody can predict at the moment. All we know is that the situation will return to normal, there will be toilet paper again and the media as well as social networks are happy to receive positive input from us and our customers.

Kai Schmid

Best wishes, stay healthy
the team of eastside communications wishes you

Phone numbers and email addresses:

Headquarters/Britta Hellkötter: 089-230 991 10 – b.hellkoetter@eastside-story.de
Kai Schmid: 089- 230 991 41 – k.schmid@eastside-story.de
Marius Oppold: 089-230 991 92 – m.oppold@eastside-story.de
Elias Burgmann: 089-230 991 35 – e.burgmann@eastside-story.de
Elias Lux: 089-230 991 83 – e.lux@eastside-story.de
Gunhild Halsner: 089-230 991 33 – g.halsner@eastside-story.de
Elke Koch: 089-230 991 16 – e.koch@eastside-story.de
Heinrike Helm: 089-230 991 15 – h.helm@eastside-story.de

eastside wappnet sich gegen Corona

eastside communications in Zeiten des Corona-Virus

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For English version please click here.

Liebe Medienpartner, Kunden, Geschäftspartner, Freunde,

wir hoffen, dass wir in ein paar Wochen nur noch über die verzweifelten Toilettenpapier-Hamsterer lachen, die diese Virus-Krise hervorgespült hat.

Bis dahin tun wir alles, um unseren Service aufrecht zu erhalten und gleichzeitig unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Bis auf eine Minimalbesetzung im HQ Waltherstraße sind alle Mitarbeiter im Home-Office (hat es sich also doch gelohnt, die Digitalförderung des Landes Bayern in Anspruch zu nehmen und sichere, digitale Arbeitsplätze zu schaffen). Die verbliebenen Mitarbeiter – inklusive mir – halten die nötigen Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften in der Agentur ein, Desinfektionsmittel (und ausreichend Toilettenpapier) stehen zur Verfügung.

Das eastside-Team ist via Mail und unter den bekannten Telefonnummern (s.u.) in den regulären Arbeitszeiten erreichbar und erledigt seine Jobs. Wir kommunizieren regelmäßig miteinander und halten uns informiert über den Stand der Dinge. Pakete und Post werden entgegengenommen und auch verschickt.

Wie lange dieser Zustand andauern muss, kann im Moment niemand vorhersagen. Wir wissen nur: Die Lage wird sich wieder normalisieren, es wird auch wieder Toilettenpapier geben und die Medien wie auch die sozialen Netzwerke freuen sich über positiven Input von uns und unseren Kunden.

Kai Schmid

Viele Grüße, bleibt gesund
wünscht euch das Team von eastside communications

Telefonnummern und Email-Adressen:

Headquarter/Britta Hellkötter: 089-230 991 10 – b.hellkoetter@eastside-story.de
Kai Schmid: 089- 230 991 41 – k.schmid@eastside-story.de
Marius Oppold: 089-230 991 92 – m.oppold@eastside-story.de
Elias Burgmann: 089-230 991 35 – e.burgmann@eastside-story.de
Elias Lux: 089-230 991 83 – e.lux@eastside-story.de
Gunhild Halsner: 089-230 991 33 – g.halsner@eastside-story.de
Elke Koch: 089-230 991 16 – e.koch@eastside-story.de
Heinrike Helm: 089-230 991 15 – h.helm@eastside-story.de